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Modellankündigung Hornby Neuheiten 2026

Wobei die deutschen(!) Fährbootwagen dieses britische Bremssystem offensichtlich nicht hatten, scheinbar aber trotzdem dort fahren durften.
Insofern hätten britische Wagen möglicherweise als ungebremste auch in deutschen Zügen befördert werden können. Das sind aber nur theoretische Gedanken, ich will diesbezüglich keine Behauptungen aufstellen.
Inwieweit auch das kleinere Lichtraumprofil Probleme beim Be- o. Entladen machte, ist mir nicht bekannt.
Offensichtlich keine 'unüberbrückbaren', die deutschen Fährbootwagen mit demselben Profil wären sonst sicher nicht gebaut worden.
 
Problem bei den britischen Fahrzeugen ist das kleinere Lichtraumprofil. Die Wagen sind nicht nur niedriger sondern auch schmaler. Damit scheidet der planmäßige Einsatz von britischen Reisezugwagen auf den Gleisen der DR schonmal aus (Stichwort Abstand zur Bahnsteigkante). Eine Ausnahme war der Verkehr der Alliierten. Hier fuhren die Briten von Westberlin nach Westdeutschland, nutzten dafür aber hiesiges Wagenmaterial.
Bei den Güterwagen sieht es ähnlich aus. Ich habe als Kind bei den langen S-Bahnfahrten vom Norden (Ost-)Berlins in den Süden Berlins regelmäßig parallel fahrende Güterzüge vor dem Fenster gehabt. Da mir diese die Aussicht nahmen blieb mir nichts anderes übrig, als mir die Wagen der neben der S-Bahn herfahrenden Güterzüge näher anzusehen. Ich war da als Kind und Jugendlicher jedesmal erstaunt, was da alles aus dem Westen so auf den DR-Gleisen rumfuhr: DB, ÖBB, DSB, SBB, SJ, FS, SNCF usw. aber britische Wagen waren nicht darunter. Und wen es interessiert: Osteuropa war natürlich auch reichlich dabei: PKP, MAV, CSD, CFR, BDZ - und was mich extrem verwunderte: zweiachsige offene Normalspurgüterwagen der SZD. Ich hatte bis dahin immer gedacht, dass die Sowjets keine Normalspurwagen besitzen würden. Heute weiß ich, dass ich mich damals nicht geirrt habe und sie tatsächlich einen Pool zweiachsiger Normalspurgüterwagen hatten.
Ein Thema für sich wären dann noch die Fährbootwagen. Der planmäßige Verkehr von Fährbootwagen zwischen Ostdeutschland und Großbritannien endete 1948, also noch vor Gründung der DDR.
 
Zum Einsatz auf DR-Gleisen kamen aber Wagen aus aller Herren Länder(-bahnen), die an denselben Güterwagenpools beteiligt waren. Oder liege ich da falsch?

Ein Güterwagen muss keinem Pool (Europ/OPW/InterFrigo) angehören um in Europa rumreisen zukönnen. Die Pools vereinfachten nur die Handhabung, ohne Pool mussten die Wagen sofort zurück in die Heimat. Poolwagen konnten in den jeweiligen Poolteilnehmer Länder verbleiben und freizügig eingesetzt werden.
 
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