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Technikfrage BR 92 6582

Reinerlein

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Wolfen
Ich habe da mal ein Problem vorbereitet.....

An der Lok war neben anderen eher unwichtigeren Plasteecken, (rot eingekreist) die Halterung der Zahnradwellen durch- und abgebrochen.
Leider habe ich keine Vorherbilder, da alles auseinander fiel, als ich die Lok auseinander baute.
Ich habe nun alles soweit repariert.

Mein Problem:
Die Richtung des unteren Zahnkranzes.
Egal wie rum - die beiden Zahnkränze greifen nicht ineinander.

Was mache ich verkehrt oder was fehlt?
Ist mir ein Distanzstück abhanden gekommen?
Ich finde nirgendwo Bilder der Lok im Forum.
 

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Moin,
nach meinem ersten Blick fehlt im oberen Messinglager, da wo die Welle vom Motor eingreift, eine kleine Stahlkugel von 1mm Durchmesser.
In Bild 5 und 6 ist das Zahnrad verkehrt herum eingesetzt.

Warum tauchen immer wieder die selben Fragen zu BTTB Loks auf?

Ich kann dir das Buch "Modellbahn-Pflege und Reperatur" von Klaus Müller aus der Modellbahnbücherei vom Transpress Verlag empfehlen. Ist von 1983. Damalige Best. Nr.: 566 040 8 (Ist es die ISBN Nr.?)
Wenns nicht erworben werden kann, gibts sicher die Möglichkeit in Bibliotheken Kopien anfertigen zu lassen
Jedenfalls sind in dem Buch alle Pflege und Reperaturanleitungen der bis dahin in der DDR erschienen Triebfahrzeugmodelle der Spuren H0, TT und N enthalten. Und dies sehr genau. Außerdem wird in einem extra Kapitel die Funktion unterschiedlichster Getriebe erklärt.
Auch im "Modelleisenbahner" der 80er Jahre (glaub ich) gab es in loser Folge Artikel dazu. Waren genauso aufgebaut wie im Buch. Nehme also selbigen Autor an. Frag mich jetzt aber nicht, welches Heft.
Ich hatre dieses Buch schon vor 14 Jahren empfolen. Gab auch Beiträge im MEB und findet man auch im Netz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, diese Beiträge meinte ich.

Jedoch fehlt mir da die 1mm Kugel. Kann es sein, dass bei Reinerlein eine falsche Ritzelwelle verbaut ist und bei späterer Ausführung keine Kugel mehr verbaut war?
Oder der "Lagerzapfen" des Zwischenzahnrades ist nicht tief genug eingesetzt. Da scheint nach vorn zu viel Spiel zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Ritzelwelle zwischen Motor und Messinglager Längsspiel hat und deswegen die Zahnräder nicht übereinander stehen, fehlt die Kugel im Messinglager.
Geht die Ritzelwelle aber gar nicht weiter Richtung Motor zu verschieben, würde ich dem Zahnrad einen leichten Schlag mit z.B. einer 2mm-Hülse verpassen, damit es auf der Ritzelwelle ein/zwei Zehntel Richtung Motor rutscht und die Zahnräder fluchten.

MfG
 
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob spätere Modelle eher dem Antrieb der BR103 entsprochen haben. Hier gibt es den "Blechkäfig" am vorderen Lager der Ritzelwelle nicht mehr und es ist auch eine Stahlkugel im Lager vorhanden. >klick<
 
Das Zwischenzahnrad muss mit dem Zahnkranz nach vorne zeigen, so wie auf den letzten Bildern. Das Problem scheint mir in der gebrochenen Motorhalterung zu liegen. Da der Motor mit Tesaband befestigt wurde, sitzt er zu weit hinten und kann die Ritzelwelle nicht in Position über dem Zwischenzahnrad halten. Da hilft im Grunde nur ein neuer Rahmen, die Motorbefestigung zu reparieren, ist schwierig und das Material des schwarzen Kunstsoffs bruchanfällig. Zur Not könnte man versuchen, den Motor so zu positionieren, dass die Zahnräder eingreifen und ihn dann im Bereich der zerbröselten Motorhalterung mit etwas Sekundenkleber zu fixieren.
 
Hallo @Reinerlein

Der Rahmen ist kaputt. Minimum in drei Stellen ist gebrochen (Säule der Zahnräder, Motorhalterung und hintere Pufferbohle). Höchstwahrscheinlich auch die Radsatzhalterungen sind abgetragen. Die Schleifer sind hin und her gebogen.
Fazit:
Du mußtest dir unbedingt einen anderen Rahmen besorgen. Sowie auch eine Kugel und richtige Schleifer.

Gruß: ThoR
 
Ja, so wie auf deinen Bildern. So zumindest bei meiner von Tillig. Mir scheint das Getriebe aber schon ziemlich abgefahren zu sein.
@Luhrmann: Den Motor mit Sekundenkleber zu fixieren, bringt garnichts. Das löst sich ziemlich schnell wieder. Entweder 2K-Kleber, oder ein neuer Rahmen.
Die Lok macht auf mich aber insgesamt schon einen ziemlich schlechten Eindruck, daher wäre eine passende Ersatzlok wohl die beste Wahl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Kugel dürfte das kleinste Problem sein. Von einer Kugelschreibermine.
Die Lok ist wohl um die 50 Jahre alt (Motorritzelwelle mit Feder)...
 
Die Lok ist um die 52 Jahre alt und hat eher einen sentimentalen Wert. Daher wollte ich sie unbedingt reparieren.
Der Rahmen selbst ist nicht gebrochen. Wenn das auf den Bildern so aussieht, ist das eine optische Täuschung.

Das Klebeband ist nur zur Stabilisierung des Motors während der Reparatur und kommt wieder weg.

Auf die Idee mit der Kugelschreiberkugel kam ich auch. Leider ist sie zu groß.

Als Lösung:
Ich habe hinter der dem Lager der oberen Welle einen Klecks Sekundenkleber gegeben und das Lager eingesetzt. Dadurch steht das Lager einen guten Millimeter raus und die Welle so weit rüber, das sie auf das Zahnrad der unteren Welle greifen kann.
Ja - es ist nicht ideal und die Kugel erfüllt eigentlich einen Zweck. Die Welle wird sich mit der Zeit in das Lager einschleifen. Ich bezweifle aber, das ich eine Ersatzkugel bekommen kann.

Die Lok wird mehr im Vitrinenlager stehen als fahren.
Ja - sie fährt wieder.

Warum tauchen immer wieder die selben Fragen zu BTTB Loks auf?


Ich hatre dieses Buch schon vor 14 Jahren empfolen. Gab auch Beiträge im MEB und findet man auch im Netz.

Nochmals Entschuldigung für meine unnötige Frage. TT-Board ist wahnsinnig groß und es ist schier unmöglich alles zu lesen wenn man was bestimmtes sucht.
Ich habe grad Urlaub und hatte die Zeit, 2 Tage nach was greifbaren zu suchen. Im Normalfall hätte ich nichtmal 2 Stunden Zeit um was bestimmtes zu suchen - es ist nur ein Hobby.
Das sich zwischen Welle und Lager eine Kugel befindet, ist auf Bildern zu erkennen wenn man weis, das es eine Kugel ist. Nirgendwo steht "das ist eine Stahlkugel". Ich beschäftige mich noch nicht lange genug mit dem Thema Eisenbahn, das ich das wusste.

Aufgrund der Fülle von TT-Board ist es unausweichlich, das viele Fragen mehrmals auftauchen.
Wenn es Dir viel ist, dann klick den Beitrag weg und reagiere nicht darauf.
Deine Reaktion führt dazu, das keine Fragen mehr gestellt werden und TT-Board als Tratschforum verkommt oder völlig verwaist.

Ich werde so schnell keine Fragen mehr stellen.
 
Deine Reaktion führt dazu, das keine Fragen mehr gestellt werden und TT-Board als Tratschforum verkommt oder völlig verwaist.

Ich werde so schnell keine Fragen mehr stellen.
Das wird seit 25 Jahren von manch einem vorausgesagt. Funktioniert nicht. Ganz im Gegenteil.
Zum 2. Teil: Falscher Weg.
 
Es ist schön, das sich doch viele von solchen Kommentaren nicht abschrecken lassen.
Ich für meinen Teil konnte hier schon viel lernen, bei mir anwenden und umsetzen.

Bei einem Kommentar, ich sei zu faul oder dumm zu lesen, komm ich mir aber dämlich vor.
Dafür bin ich wohl zu eitel und zu alt, um das noch abzulegen.

Da ich lernbegierig bin, bleibe ich bei TT-Board angemeldet. So dämlich bin ich auch wieder nicht. :cool:
 
@Reinerlein: Du mußt Dich nicht entschuldigen. Für Hilfe sollte das Board da sein. Ich bin auf jeden Fall gern dazu bereit. Egal wie alt das Modell ist. Der Hinweis auf das Alter sollte eigentlich nur zur Information sein. Lag da aber ganz gut.
Die Intentionen zum Erhalt von Modellen sind vielfältig und müssen m.E. hier auch nicht unbedingt geschrieben werden. Wenn doch, dann auch gut.
 
Die Stahlkugeln sollten für das gezeigte Modell das kleinste Problem sein
der Blechkorb über dem Getriebe und der Zylinderblock wurden Augenscheinlich mit Kraft herausgezogen
die Haltenasen vom Blechkorb neigen dann zum brechen-die Gleitbahnen sind nach der Aktion krumm .das nimmt die Steuerung später übel
der Lagerbolzen des Zwischenrades sitzt offensichtlich lose im Rahmen--der ist eingepresst und lässt sich nicht ohne weiteres herausziehen,
wenn er einmal raus ist wird das auch nicht wieder richtig fest
neuere Modelle haben einen eingeschraubten Lagerbolzen
Motorhalter und Pufferbohle lassen sich einfach reparieren
die Stromabnehmerbleche muss man ausbauen und vorsichtig glätten-oder neue kaufen

also reichlich Arbeit und etwas an Kosten dann wird das wieder

fb.
 
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