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Zapfenabstände für Container, BTTB - Tillig

Die Zweiachser gingen in den Achtzigern von der Deutschen Post an die Deutsche Reichsbahn. Ob so viele jemals in einem Zug waren, kann nicht sagen. Theoretisch war es möglich, auch mit den bunten Containern.
 
Habe einige Bilder gefunden, da sehen die Container ehr grau aus als "bunt". Bin daher auf der Suche nach so "ähnlichen" Container. Wenn ich aber jetzt noch die 2 achsigen durch 4 achsige ersetzen muss, ärgert es mich enorm...

Sind nun „volle“ Container auf die 2 achsigen Wagen befördert worden, oder nicht?

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Müssen musst du gar nix, es sei denn du willst das selber. Willst du dich ans Vorbild halten wäre es erstmal interessant zu wissen, in welchem Zeitraum du fährst oder fahren möchtest. Die Containerzüge der '60er, '70er und '80er Jahre bei der DR unterschieden sich teilweise optisch schon signifikant.

Dazu kommt dann noch die Frage, was für eine Strcke du nachstellen möchtest. Im Containerverkehr unterschied die DR erstmal grob nach Containermagistralen und Containerstrecken. Auf ersteren waren vorzugsweise Containerganzzüge aus bis zu 20 Rgs unterwegs. Auf den untergeordneten Strecken kam das bestimmt auch vor, da sind aber auch Gruppen a 5 Rgs, eingestellt in "gemischte" Güterzüge möglich. Diese Fünfergruppen wurden normalerweise im Betrieb nicht getrennt.
Für alles andere geht dann im Einzelwagenverkehr alles, was geeignet war, Container zu tragen. Es gibt Bildbelege für Wagengruppen E und Ea, beladen mit einem bzw. zwei Containern.
Die Zweiachser liefen wie weiter oben beschrieben bis 87/88 ausschließlich im Postverkehr, die kann man also in Postzügen oder auch als einzelne Postwagen in "normalen" Zügen fahren lassen. Aber vermutlich nicht gemischt mit den Rgs und wenn, dann bestimmt kaum in rauchen Mengen.

Gruß Jan
 
Sind nun „volle“ Container auf die 2 achsigen Wagen befördert worden, oder nicht?
Ich habe mich schon bei den W50 2x20" gefragt, wo die vielen Leerfahrten herkommen sollen, um dafür einen Bedarf zu haben. Fahren die Skoda, Liaz und Co dann ohne (leere) Container, damit die W50 beschäftigt sind? Hier ist das doch ähnlich :nixweiss:
 
Leute ihr macht mich fertig.
Ich habe mir einen Containerzug zusammengestellt. bestehen aus 4 achsigen Wagen mit 3 Containern und mehreren Set's Tillig 01090. Habe einige Bilder gefunden, da sehen die Container ehr grau aus als "bunt". Bin daher auf der Suche nach so "ähnlichen" Container. Wenn ich aber jetzt noch die 2 achsigen durch 4 achsige ersetzen muss, ärgert es mich enorm...

Sind nun „volle“ Container auf die 2 achsigen Wagen befördert worden, oder nicht?

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Sooo schlecht sieht der Zug nicht aus, vor allem die Farben der Container erscheinen mir weitgehend stimmig, auch wenn sie im richtigen Leben nicht so sauber waren, aber rot, ocker, bläulich, grünlich, gelblich, braun und ganz viel grau - das passt schon.

Nur mal so als Frage und Denkaufgabe ins Unreine: Wie sollen die vollen Container wieder den Hof verlassen haben? Das setzte ja voraus, dass leere Wagen durchs Land gefahren sind, um die - (vielleicht) für 2 x 20' auf Lg und 3 x 20' auf Rg - zu schweren Container zu holen? Gab es so viele Containertragwagen, dass man sich das hätte leisten können? Zum Schluss ist der Transport von 1 x auf Zweiachser und 2 x auf Vierachser hin und zurück nicht unwirtschaftlicher. Davon abgesehen hätte es Umschlaganlagen gebraucht, die im Hinterland eher selten waren.

Da die DR-KBS 622 und 623 hier herhalten mussten: Glas ist nicht gleich Glas, z. B. gab es hier Flaschenproduktion, aber auch Thermosbehälter, die mehr Luft als Glas im Container hatten. - Aber das nur am Rande, hat nicht so viel mit BTTB-Zapfen zu tun. :nein:
 
Danke für die Info‘s.
Ich will einfach nur einen Containerzug fahren lassen, Erinnerungen aus Kindheitstagen von meiner kleinen Modellbahn zu DDR Zeiten.
Ich fahre Ep. IV / DR.
Meine Anlage hat durch die 3 Ebenen ehr Mittelgebirgscharakter, so wie die meisten Anlagen. Der Zug sollte allerdings schon etwas realistisch sein, mit einem zu gekniffen Auge, auch wenn im Mittelgebirge so ein Containerzug nicht gefahren ist. Geld setzt dem ganzen auch noch Grenzen, die Wagen sind ja nicht gerade billig, bei ca. 2m langen Zug.
 
Epoche 4 ist lang. Für Anfang der 70er kann ich "Zeuke Modellbahn Praxis", Hefte 8, 13 und 14 empfehlen. Zu finden hier

auch wenn im Mittelgebirge so ein Containerzug nicht gefahren ist
Sind sie doch. Siehe empfohlene Literatur.

Aber ob für Ce 120er als Zuglok verwendet wurden? Da denke ich eher an 118.

Edit: Habe gerade in der von mir empfohlenen Literatur gesehen: 120er gehen auch.
 
Glaube die Wagen gibt es in TT noch nicht ?
Deinen Glauben darf man getrost anzweifeln:

Leider am Thema vorbei...
Wenn Du Deine Frage nicht präzise stellst, ist so eine Bemerkung unhöflich.
 
Hallo miteinander
für die Epoche IV muss man sich nicht auf DR beschränken-es gab zu dieser Zeit auch den TEEM
und da liefen auch Züge durch die DDR
also können die Piko und Roco zweiachser in der passenden lackierung auch mitspielen

fb.
 
Theoretisch schon, praktisch aber vermutlich eher nicht. Der Auftrag an die Bahn war, die Container zu befördern. Die konnten theoretisch bis zu 24 Tonnen wiegen. Die Achslast auf DR-Hauptstrecken betrug 20 t, bei zwei Achsen somit 40 t Gesamtgewicht. Ergo war ein zweiachsiger Wagen mit einem Container schon mal gut ausgelastet. Zwei Container waren zwar theoretisch möglich, aber die Lademeister kannten damals nicht das reale Gewicht der Container und hatten auch nicht die Muse, dies aus den Ladepapieren zu erfahren. Deshalb wurden zur Containerbeförderung vierachsige Wagen bereitgestellt, auf die man meistens nur zwei Container lud, um die Achslast nicht zu überfordern. Drei Container hätten theoretisch 72 t wiegen können, was mit dem Gewicht des Wagens die maximale Achslast überfordert hätte. Niemand wusste vor Ort, was die Container geladen hatten und was sie tatsächlich wogen. Deshalb ging die DR vom Maximalgewicht aus und stellte dafür die Wagen zur Verfügung, die das auch schaffen könnten. Das war logistisch auch sinnvoll, denn die DR konnte ja nicht wissen, was in den Containern transportiert wurde und was das wog.
Im regionalen Zustellerverkehr sah das anders aus. Dort hatte man Zeit und Muse die Ladepapiere zu lesen und entsprechende Wagen bereitzustellen. Das Problem war hier eher, dass man Ladebrücken zum Umladen der Container haben musste. Die fehlten zum Beispiel in Arnstadt und Ilmenau, um mal wieder den Bogen zurück zu den vorherigen Postings zu schaffen.
 
Denkst du dir diesen Unsinn eigentlich ganz alleine aus oder flüstert dir das jemand ein?

Wer in der DDR einen Container per Bahn transportieren lassen wollte, musste dies spätestens 5 Tage vor dem Versandtag bestellen bzw. anmelden und dabei unter anderem das Ladegut und dessen Gewicht angeben.
(siehe Handbuch Container-Transportsystem, transpress Verlag, 2. Auflage 1974, Kapitel 6.2.2.1 Besondere transportrechtliche Bestimmungen)
Glaubst du allen Ernstes, dass in der DDR Container ungeplant und unkoordiniert durch die Gegend gefahren worden sind, ohne dass die Bahn eine Ahnung davon gehabt hätte, was sie da transportiert? Kling mir nicht nach einer sehr wahrscheinlichen Geschichte.
Das Ganze war ein - zumindest in der Theorie - fein ausbalanciertes System, in dem Zufall oder dumme Ideen keinen Platz haben konnten. Das betraf nicht nur die Bahn, sondern auch den Vor- und Nachlauf auf der Straße (meist übrigens im Auftrag der Bahn) sowie den Transport mit Binnenschiffen. Kann man auch heute noch nachlesen, wenn man denn möchte.

Gruß Jan

PS: Deine Muse wird übrigens Muße geschrieben :baseball:
 
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