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Modellankündigung Neuheiten von "In der Spur" - Zubehör & Figuren

Muss doch nicht jedesmal Alk drin sein :lork: wie wärs mit frischem Fisch auf Eis :abfrier:
Für Hafen und Lagerhausszenen ist das richtig gut geeignet.

Bin begeistert :fisch:
 
Hering in Salzlake? Lecker, aber bitte keine 225 kg ;) . Sonst brauche ich ein Whisky-Fass zur Verdauung:

Hier mal eine kleine Anregung der Distillery in Longmorn:

https://i0.wp.com/www.whiskyandwisdom.com/wp-content/uploads/Benriach-16-4.jpg?resize=840,646&ssl=1

(Eine einfache Art, wie man die Fässer vom offenen Güterwaggon entlädt :oops:)

Das war eine Werksbahn, die um ca. 1900 gebaut wurde. Insgesamt waren drei Brennereien, die recht nah lagen, damit an die große weite Welt angeschlossen. Später wurden zwei Brennereien stillgelegt, so dass nur Longmorn übrig blieb. Eine der beiden stillgelegten Brennereien wurde weiter als Mälzerei benutzt, so dass es einen Malzpendel auf der Schiene gab. Fässer wurden mit der Bahn zum Zolllager und zurück gefördert. Bis 1969 konnte auch Fertigwaren per Bahn verschickt werden bzw. Brennstoffe etc. empfangen werden. Mit Stilllegung der Hauptstrecke blieb die kleine Bahn als "Inselbahn" bis 1979 im Betrieb. Von 1948 bis 1979 war die kleine Ruston Hornsby DS28 dort eingesetzt. Dazu gab es noch 2 offene und zwei gedeckte Waggons. Hier noch ein Bild in Farbe:

 
Ich finde diese Fassgeschichten eine sehr gute Idee, insbesondere mit dem Personal, und gehe davon aus, dass das auch ab Epoche I nutzbar ist. Eine Zechenbrauerei oder auch eine Destillerie, oder eben auch Fisch, dazu ein paar gedeckte Wagen mit Türen, die man öffnen kann (z. B. Hädl), da lässt sich schon einiges machen. Weiter so.
 
Eine schöne Idee. Und wenn die Fassgeschichten ausgebaut werden, fällt mir gerade ein Pferdefuhrwerk mit einem großen Fasswagen ein. Die gab es früher nicht nur in München. Momentan hätte ich zwar keine Verwendung dafür. Aber man könnte schöne Geschichten da herum gestalten.
 
Vielleicht wäre auch die Fassherstellung ein Thema: Bötcher, Pichen etc.
 
Ich finde die Figuren sehr authentisch,
man sieht förmlich die Anstrengung und Mühe der Arbeit.
:zustimm:

Was mir nicht so gefällt, sind die Fässer selbst:
Die Dauben (sichtbar am Rand um Boden und Deckel) sind viiiel zu dick!
 
Danke @GuteFahrt, das ist sehr schön zu hören, dass unser Sortiment interessant ist und unsere Produktqualität geschätzt wird. Darauf achten wir immer ganz besonders. Wir haben einige Ideen für neue Beladungen. So arbeiten wir gerade an der nächsten Neuheit für den TT-Kurier. Falls es konkrete Beladungswünsche gibt, freuen wir uns, diese zu hören.

Den netten Osterwünschen schließen wir uns direkt an: Frohe Ostern.

@purzelpurzel: Vielen Dank, dass ist schön, dass die Figuren so viel Freude machen. Bezüglich der Idee zum Heizer würde ich gerne nachfragen: lieber einen klassisch arbeitenden mit Schaufel passend zum Dampflokführer Gerhard oder einen aus dem Fenster guckenden zu unserem Dampflokführer Rudi passend? Gerne nehmen wir diese Anregung auf, beziehungsweise haben wir für beide Darstellungen bereits Entwürfe, die bei Zeit produziert werden.
Wie wäre es denn mit einem Heizer der nach vorne schaut mit Ellenbogen in der Fensteröffnung ;-)

Ich würde mir für Rungenwagen Drahtrollen wünschen
 
Hallo Zusammen,

Neu bei "In der Spur" ist jetzt aktuell das Thema Holzfass-Verladung in TT, angelehnt an typische Verladungen um 1960 (Epoche III).

Ziel war es, nicht nur einfache Beladungen zu zeigen, sondern stimmige Arbeitsszenen mit Wirkung umzusetzen – so, wie sie im Vorbild tatsächlich stattgefunden haben.

Set 1 (071-3030004)
Anhang anzeigen 574898

Set 2 (071-3030005)
Anhang anzeigen 574899

Umgesetzt sind aktuell:

2 komplette Verladungs-Szenen
(unterschiedliche Abläufe und Aufbauvarianten)
4 verschiedene Fass-Beladungen für Güterwagen ( BTTB Om, BTTB Ommu, BTTB Omu, BTTB Row)
1 Fass-Beladung für den IFA W50 LKW
Holzfass-Sets in 3 Farbvarianten
(hell / mittel / dunkel – je nach Einsatzbereich)

Beispiel für eine Wagen- Fässerladung: (071-3010007 /BTTB Row)
Anhang anzeigen 574900

Ein wichtiger Punkt war für uns die Materialwirkung:
Die Fässer entstehen aus einem speziellen Druckmaterial mit feiner Oberflächenstruktur, wodurch die typische Holzoptik deutlich realistischer wirkt als bei glatten Drucken.

Auch bei den Szenen selbst wurde auf Vorbildnähe geachtet:
Holzfässer dieser Größe lagen bei rund 225 kg, weshalb sie überwiegend gerollt oder über Hilfsmittel bewegt wurden – genau das spiegelt sich in den dargestellten Abläufen wider.
Die ersten beiden Szenen sind jetzt verfügbar und bilden den Startpunkt für eine größere Serie rund um das Thema.

Mich würde jetzt eure Meinung interessieren:
Was fehlt euch noch, um das Thema Holzfass-Verladung noch authentischer und wirkungsvoller zu machen?

weitere Verladevarianten?
Lager- oder Zwischenstufen?
Transport (z. B. Pferd / Kutsche)?
ganz andere Szenen rund um das Thema?
Habt ihr andere Wagen, auf denen Holzfässer-Ladungen verladen werden sollen?
Gerne könnt Ihr uns die Maße der Ladefläche mitteilen, dann können wir das problemlos anpassen.

Wir planen, das Thema weiter auszubauen – euer Feedback fließt direkt in die nächsten Umsetzungen ein.

Vielen Dank für eure Meinungen,

Gruß Zoe und Chris

Sehr viel Text ... aber eins fehlt, der Preis. Das sollte schon im Beitrag mit vorkommen, denke ich.

Mir gefällt die Sache ja, über den Preis will ich nicht diskutieren, da muss jeder selber entscheiden, will ich ... oder will ich nicht.
14,90 für Figurengruppe plus 15 Fässchen ... nett gemacht

Warum muss ich erst Google besuchen und mir das heraus suchen?
Warum gibt es keine Links direkt zum Produkt?

Ihr nutz hier eine kostenlose Reklameplattform als Hersteller, da sollte das schon möglich sein dies mit hinzuzuschreiben.
Ihr seid ja sonst auch nicht gerade sparsam mit Worten.

Noch was gelinkt

Erst mal ein Fass aufmachen, weil die Figuren sind zu wenig ;-)



Man findet bestimmt noch mehr
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal zum Holzfaß. Ein kleines Filmchen bei youtube:
Faßherstellung
- Die äußeren Reifen schließen mit den Stirnflächen ab. Wohl zum Schutz des Holzes.
- Die Dalben an den Stirnflächen sind manchmal zur Mitte hin etwas eingezogen - wohl auch zum Schutz.
- Die Fässer sind fast immer liegend auf den Pferdewagen verladen. Vielleicht, damit sich kein Regenwasser sammelt.

Für Waggons als Beispiel, aber hier stehende Verladung:
Verladerichtlinie DB Cargo
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Positur des Heizers habe ich sofort das Bild im Auge: Der Zug steht abfahrbereit am Bahnsteig, Kessel beschickt, die Sicherheitsventile säuseln, ready to takeoff. Und der Heizer lehnt mit verschränkten Armen in seinem Fenster und schaut dem Treiben auf dem Bahnsteig zu. ;)
Vielleicht beugt sich nebenan am Aufstieg gerade der Meister herunter, die Zugführerin reicht ihm den Bremszettel (und ein nettes Wort) hoch.
Natürlich, so ein Heizer guckt schon auch mal nach vorn raus. Nur mit der Schaufel in der Hand kann ich gerade nichts anfangen. Aber ich lasse mich gern inspirieren.
Gruß, Thomas
Hallo Thomas, super beschrieben, ich habe auch direkt ein Bild vor Augen und die Szene erzählt eine schöne Geschichte. Vielen Dank für die Anregung, das kommt direkt auf unsere To-Do-Liste.
 
Holz.Fässer um 1960 dürften wohl nur noch Lebensmittel beinhaltet haben, und somit auf keinen Fall auf offener Ladefläche transportiert werden, sondern in geschlossenen und Kühl-Wagen (s. Bier) ;

mfg
fp
 
Also auf mich wirkt vor allem die Szene im Set 1 recht abenteuerlich. Leute, wann habt denn Ihr zuletzt mit der Sackkarre hantiert? (Ich erst gestern.) Guckt doch mal genau hin, wie die Männer gerade agieren:

Der linke kann dieses große Faß in dieser Position weder gezielt bugsieren noch halten, der andere hängt mit ausgestreckten Beinen quasi waagerecht unter der Karre. Wie wollen die beiden sich von da aus weiterbewegen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren, zumal nicht mal ein Gurt das offenbar befüllte Faß gegen Kippen oder seitliches Wegrollen sichert? Wenn der linke jetzt schiebt, kommt der rechte eher unter die Räder, als daß er sich aufrichten und die Karre in Bewegung setzen könnte. Selbst ein professioneller Limbo-Tänzer dürfte ziemliche Mühe haben, sich aus dieser Lage wieder zu befreien.

Nun gut, vielleicht ist hier ja bewußt der Moment der Katastrophe eingefroren worden. Für mich sieht das jedenfalls aus wie eine Szene aus Laurel & Hardy. Wenn das Faß ein Klavier wäre … müßte jetzt auf der Tonspur „See what a mess you brought us in!“ zu hören sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, es gibt Personen, die mit den Figuren nichts anfangen können. Nur, warum können die nicht mal die Finger still halten und ihre Verurteilungen für sich behalten? Es besteht doch kein Kaufzwang! Alle anderen können sich über die schönen Figuren freuen, die auch abseits einer Bahnverladung gut zu gebrauchen sind. Die Firma "Edmund Sieder Leimfabrik" (die gibt es heute noch!) in Plaue bekam bis in die 1970er Jahre ihre Vorprodukte über 1 km entfernt vom Bahnhof noch in Holzfässern und vermutlich die Hälfte aller Gartenbesitzer in Plaue hat dort geklaute Holzfässer als Regentonne im Garten stehen.
 
Nur, warum können die nicht mal die Finger still halten und ihre Verurteilungen für sich behalten?
Darum:
Mich würde jetzt eure Meinung interessieren:
Was fehlt euch noch, um das Thema Holzfass-Verladung noch authentischer und wirkungsvoller zu machen?
Vielleicht sollte der Autor des ersten Zitats seine Aussage erstmal an sich selbst denken statt den "Erzieher" 'raushängen zu lassen.
:traudich:
 
Ok, es gibt Personen, die mit den Figuren nichts anfangen können.

Wo er recht hat!

Nur, warum können die nicht mal die Finger still halten und ihre Verurteilungen für sich behalten?

Verurteilungen? Ich bin, wenn, dann doch ein gnädiger Richter.

Es besteht doch kein Kaufzwang!

Was, kein Kaufzwang? Shocking!

Alle anderen können sich über die schönen Figuren freuen, die auch abseits einer Bahnverladung gut zu gebrauchen sind.

Ist doch mein Reden: für eine Slapstick-Nummer oder Filmszene. Manche bauen doch auch Zierkuszelte oder Rummelplätze auf ihre Anlagen.

(...) und vermutlich die Hälfte aller Gartenbesitzer in Plaue hat dort geklaute Holzfässer als Regentonne im Garten stehen.

Man mußte solche Fässer gar nicht klauen. Viele Betriebe, so auch die Reichsbahn, überließen sie nach Leerung lieber den Kollegen kostenlos zur privaten Weiternutzung, statt sie aufwendig entsorgen zu müssen. Mamos hatte solche Fässer schon vor 50 Jahren den Bausätzen, und darum hatte ich das Sujet vor sechs Jahren auch in meinem Nachbau des Bahnwärterwohnhauses berücksichtigt, wie hier zu sehen.
 
Hallo zusammen,
an alle vielen Dank für die tollen Anregungen, Verbesserungsvorschläge, Ideen und den fachlichen Input / das Teilen eures Vorbildwissen.
Es sind so viele tolle Vorschläge dabei vom Anzapfen, über Fischtransport, das Thema Blechfässer epochenspezifisch zu denken,
Bierfässer / Zechenbrauerei hin zu der Verladung auf dem Fasswagen sowie den Prozess der Fassherstellung etc.
Danke auch für die Anregung bezüglich der Drahtrollen-Beladung. Dies nehmen wir gerne allesamt mit.

Die Anmerkungen zu den Fässern sind nachvollziehbar – hier mussten wir leider aufgrund des Produktionsverfahrens Abschläge machen.
Wir verwenden hier Mehrfarb-FDM-Druck mit einem speziellen Material. Dieses Material macht diesen „Echtholz“-Look. Uns gefällt das sehr gut,
es fühlt sich auch echter an als Fässer aus Kunststoff oder Resinen. Nur leider müssen wir aufgrund der Beschränkungen der
Düsendurchmesser und der Schichtstärken, zu denen uns das Material zwingt, eben diese kleinen Kompromisse bei den silbernen (schwarzen)
Reifen eingehen.

Bezüglich der gewählten Wagen: Ja genau, damit wollten wir verschiedenen Wagenlängen gerecht werden und haben die verwendet,
die wir haben. Ja, vielleicht sollten wir mal wieder in Güterwagen investieren. :) Der Anregung entsprechend führen wir hier gerne die
Maße in mm (LxBxH) der unterschiedlichen Beladungen (Fässer am Stück), Preis zwischen 9,90 € und 12,50 € auf:

Beladung mit 27 Holzfässern dunkelbraun: 63x21x11 / z.B. BTTB Omu
Beladung mit 30 Holzfässern hellbraun: 70x21x11 / z.B. BTTB Ommu
Beladung mit 33 Holzfässern naturbraun: 77x21x11 / z.B. BTTB Om
Beladung mit 36 Holzfässern dunkelbraun: 84x21x11 / z.B. BTTB Row

@ghostdog: Vielen Dank für die Wagenanregungen - wir schauen uns die mal an und prüfen die Kompatibilität, beziehungsweise
welche sinnvollen Ergänzungen sich hieraus ergeben.

Wir wünschen euch allen einen schönen Abend und stets gute Fahrt!

Gruß Zoe und Chris
 
Die Anmerkungen zu den Fässern sind nachvollziehbar – hier mussten wir leider aufgrund des Produktionsverfahrens Abschläge machen.
Wir verwenden hier Mehrfarb-FDM-Druck mit einem speziellen Material. Dieses Material macht diesen „Echtholz“-Look. Uns gefällt das sehr gut,
es fühlt sich auch echter an als Fässer aus Kunststoff oder Resinen. Nur leider müssen wir aufgrund der Beschränkungen der
Düsendurchmesser und der Schichtstärken, zu denen uns das Material zwingt, eben diese kleinen Kompromisse bei den silbernen (schwarzen)
Reifen eingehen.
Ich beziehe das mal auf meinen Eintrag:
Was mir nicht so gefällt, sind die Fässer selbst:
Die Dauben (sichtbar am Rand um Boden und Deckel) sind viiiel zu dick!
Gemeint sind nicht die stählernen Ringe,
sondern die über Deckel und Boden überstehenden Bretter der Seitenwände (Dauben). welche sehr dick wirken.
 
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