Et voila, es ist vollbracht! Auf dem heutigen Foto haben die Fenster, wie auch die Holme, die vorbildgetreue Breite, und die Länge des zusammengesetzten Gehäuses stimmt auch soweit. Aufmerksamen Betrachtern wird auffallen, daß die äußeren Oberlichtöffnungen vom Standardmaß abweichen. Das wird aber keine Rolle spielen, denn dort wird der gesamte Aufsatz entfernt, um die bekannte Dachform herzustellen, bei der im fraglichen Bereich die Wassertanks liegen, es also gar keine Oberlichtfenster gibt.
Ansonsten ruht der
Wagen samt dem nun eigenen Chassis auf einem Holzklötzchen; die Drehgestelle müssen erst ihre Halterungen bekommen. Die Kupplungskulissen sind aber schon eingearbeitet und bis zur Endmontage in ferner Zukunft mit Teppichband fixiert. Auch
Puffer habe ich bereits appliziert; sie sind vorerst nur lose gesteckt, damit sie die weitere Arbeit nicht behindern.
@Stardampf: Es gab verschiedene Ausführungen der Regenrinne. Im unlackierten Zustand ist es vielleicht nicht zu erkennen, aber beim WL habe ich die Form nachgraviert, die in den frühen 30er Jahren am häufigsten war und bei der die Rinne direkt über den Fenstern an der Dachkante verlief. Teils hatten die Wagen der zweiten Generation auch da noch die kurzen geknickten Regenwasserabweiser über den Eingängen. Meine Wagen der ersten Generation hatten hingegen anders geformte Vordächder, und da liefen ursprünglich die Rinnen weiter oben über die gesamte Dachlänge. Ob ich diese tatsächlich darstelle, wird sich nach Lust und Laune entscheiden. Wie und woraus ich sie anfertigen kann, weiß ich aber schon.