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@Willy: Um schnellen Profit geht es mir nicht sondern darum sicher zu sein, dass ich die Modelle überhaupt verkauft bekomme. Bei meinen DB-Bauzugwagen und auch beim Schirmer Pwi habe ich für die 50er Auflagen zwischen 1 und 2 Jahren für den Verkauf gebraucht. Und da rede ich von einem Zeitraum ab dem die Modelle lieferbar waren und die TT-Bahner in Ruhe sehen konnten "was wirklich draus geworden ist". Ich denke aber, dass es nicht sinnvoll ist hier einen schwarzen Peter hin und her zu schieben. Wären es bei den Vorbestellzahlen zum Beispiel 40 Modelle gewesen, wäre ich das Risiko eingegangen und hätte mir dann noch jeweils 10 Modelle hingelegt. Aber bei 25 Stück ist es mir bei den Preisen einfach zu teuer. Die Gewinnspanne ist nicht so groß wie jeder meint. Und da ich noch eine ganze Reihe anderer Sondermodelle am Markt habe, die alle durch mich vorfinanziert sind, läppern sich da ganz schnell Sümmchen zusammen bei denen man aufpassen muss, dass einem nicht schwindlig wird ...
Also bitte keine Anschuldigungen hin und her schieben. Das nutzt Niemandem.
Ich werde auch weiterhin schauen, dass ich immer mal wieder was für DB mache. Aktuell schwebt mir ein VT98 DB Epoche IV mit Steuerwagen in einer leicht gealterten Ausführung vor. Natürlich mit neuer Betriebsnummer. Das wäre dann mal kein Exot sondern ein Brot-und-Butter-Modell ...
 
@Jan: ganz meine Meinung. Es werden nur wenige ein BW darstellen, wo der eigentlich hingehört. Mal sehen, wie das mit dem (auch eher exotischen) Postwagen ausgeht. Den werde ich jetzt anstelle dessen bestellen.

Luchs.
 
@TT-Kurier : Es ist immer die Frage nach Angebot und Nachfrage. Angebot können nur Hersteller schaffen. Vielleicht liegt es ja schlicht an der Auswahl des Modells. Bei etwas für die breitere Masse wäre die Nachfrage bestimmt größer und die Mindestmenge kann erreicht werden. Es gibt genug DB-Bahner in TT. Das hat erst wieder die Messe in Mannheim gezeigt.
 
Es gibt auch mittlerweile dermaßen viele Neuheiten, dass man schon sehr auswählen muss und sich auch so einiges Interessante aus dem eigenen Interessenbereich nicht mehr leisten kann. Das Ergebnis der Vorbestellzahlen von genau des selben Modells hätte vor 25 Jahren noch gaaanz anders ausgesehen! Mein Eindruck: Es gibt immer mehr Formen und Hersteller und immer mehr Exklusivmodelle, die das Dilemma nur noch verstärken. Man sehe sich nur mal die Entwicklung der Anzahl der Exklusivmodelle vom TBV an. Weniger wäre da echt mehr!
 
Und wenn alle sich auf immer enger definierte Themen beschränken, wird es für Händler und Hersteller immer schwieriger, den genauen Geschmack der Zielgruppe zu treffen. So splittern sich die Modellbahner immer weiter auf - es werden mehr verschiedene Zielgruppen und gleichzeitig werden sie immer kleiner.
 
Moment einmal, so einige Aussagen kann man so nicht bestätigen. Die Anzahl der Sondermodelle ist kein Maßstab. Schaut man zu Elriwa, da kommt fast alle 14 Tage in allen Spuren etwas neues. Würde das nicht verkauft werden, dann würde das auch nicht in Auftrag gegeben. So wird ein Schuh daraus. Also alles richtig gemacht und ich kann das nur unterstützen. Ich freue mich jedenfalls darüber. Ja, auch über die letzten InterEx – Wagen und da ist es mir völlig egal ob die Bremsen, die Fenster oder die Inneneinrichtung stimmig sind oder nicht. Fakt ist, wir haben derzeit nichts anderes und wir würden es auch bei einer Kauf – Verweigerung mit der Hoffnung auf diese Modelle als Formneuheit nicht bekommen.

Dann muss man aber auch hinterfragen, warum das so ist. Der Grund ist doch relativ einfach. Es gibt Hersteller, die „übersehen“ bestimmte Märkte. Alles was –egal von wem auch- als Sondermodell in den letzten Jahren gekommen ist, alles das hätten ausnahmslos alle Hersteller auch selber machen können. Vor allem auch die kleineren Hersteller, die deutlich flexibler agieren können.

Die DB in der EP III lässt sich so gut wie gar nicht verkaufen. Damit dürfte das Thema VT 98 mit Flicken in der EP III nicht mal ansatzweise die nötigen Stückzahlen erreichen. Bei den EP IV Modellen geht zwar etwas mehr, aber die Erfüllung ist das nicht.

Man muss es einmal klar und deutlich in Worte fassen: Natürlich kann jeder sein Geld nicht unbegrenzt ausgeben. Aktuell kostet der Liter Sprit über 2 EUR, angeblich als Folge des Krieges. Ich frage mich nur, ob denn der Sprit in Polen, Belgien usw. der seit Wochen deutlich billiger ist eben NICHT unter den Auswirkungen des Krieges leidet. Wer zum Job mit dem PKW fahren muss, der muss auch tanken. Unsere Regierung unternimmt natürlich nichts, denn so wie aktuell die Steuereinnahmen durch den zig mal versteuerten Sprit sprudeln, wäre die ja dumm jetzt die Bürger zu entlasten. Aber auch das ist nicht das Problem, denn das was heute die Spritkosten sind ist Morgen etwas anderes. Wer also etwas von den Herstellern einfordert, muss damit rechnen das es auch einmal kaufbar ist…
 
Durch die wirklich größere Menge an Grundmodellen brauche ich aber nicht mehr von allen Fahrzeugen noch Flicken, Alterung, Minol, Feuerfest und Co. Da reicht eins. Oder auch immer häufiger keins.
 
Hier in diesem Thread den Marktwert von DB Modellen zu diskutieren halte ich in Anbetracht des doch - wie es hier schon jemand richtig bemerkt hat - exotischen Schlackewagens für fehl am Platz.
Es gibt da so einige Kandidaten mit DB Vorbild - zu Genüge in anderen derartigen Diskussionen hier im Board schon benannt - welche ganz sicher keine Ladenhüter wären und wichtige Lücken im Sortiment schließen würden, nicht nur für "DB-Fahrer".
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt auch mittlerweile dermaßen viele Neuheiten, dass man schon sehr auswählen muss und sich auch so einiges Interessante aus dem eigenen Interessenbereich nicht mehr leisten kann...
Und das nicht nur fürs rollende Material, ich denke da nur an Busch, Auhagen, minicar und co. ...
Da kann es schon sein, dass das eine oder andere rollende auf der Strecke bleibt ...
 
Und wenn alle sich auf immer enger definierte Themen beschränken, wird es für Händler und Hersteller immer schwieriger, den genauen Geschmack der Zielgruppe zu treffen.
Ich weiß nicht. Ich wünsche mir nicht den BTTB-Katalog mit seiner Hand voll Modelle zurück.
 
Angebot können nur Hersteller schaffen.
Genau das versucht der "Vertrieb" - in dem Fall der TBV - ja hier. Wenn das Angebot aber nicht angenommen wird?

wenn alle sich auf immer enger definierte Themen beschränken ...
lässt sich trotzdem noch genug kaufen.

wir würden es auch bei einer Kauf – Verweigerung mit der Hoffnung auf diese Modelle als Formneuheit nicht bekommen.
Woher willst du das wissen?
 
Wahrscheinlich aus Erfahrungen im Kontakt mit Herstellern und der Realisierung von etlichen Modellen ? Und auch aus den Gesprächsrunden bei Tillig nimmt man die ein oder andere Information mit. Bei Kleinigkeiten besteht die Chance eher das eine Formänderung gemacht wird als bei einem völlig neu zu konstruierenden Wagenkasten vgl. mit dem RJ. Da geht es nur ums Geld...
 
Alles was –egal von wem auch- als Sondermodell in den letzten Jahren gekommen ist, alles das hätten ausnahmslos alle Hersteller auch selber machen können.
Es macht einen Unterschied, ob ich 50 Modelle - im Idealfall per Vorkasse - an einen Gewerbekunden in einem Karton verkaufe oder ob ich 1000 Modelle für einen Katalog produzieren, finanzieren, lagern und verteilen muss. Die Hersteller würden es selber machen und den Gewinn nicht anderen überlassen, wenn am Ende damit die große Mark zu machen wäre - offensichtlich rechnen sich die Exklusivaufträge besser.
 
Hallo.

Wer wie ich die Anlage im Süddeutschland angesiedelt hat, kauft halt keine Modelle die z.B. nur im Berliner Raum herumfahren.

Gruß Ralf.
 
Es macht einen Unterschied, ob ich 50 Modelle - im Idealfall per Vorkasse - an einen Gewerbekunden in einem Karton verkaufe oder ob ich 1000 Modelle für einen Katalog produzieren, finanzieren, lagern und verteilen muss.
Tillig hat mal durchblicken lassen, dass die Auflagen mancher Katalogmodelle deutlich niedriger sind als für Exklusivmodelle. Das stimmt so also nicht - zumal Tillig keine 50er-Auflagen macht, da müssen schon ein paar hundert abgenommen werden. Bei Hädl lassen sich 50er-Auflagen platzieren, aber so schnell wie da die Neuheiten fast immer abverkauft sind, produzieren sie keine 1000 Modelle für den Katalog. Und Nachauflagen sind auch eher die Ausnahme.
Die Hersteller würden es selber machen und den Gewinn nicht anderen überlassen, wenn am Ende damit die große Mark zu machen wäre - offensichtlich rechnen sich die Exklusivaufträge besser.
Macht Tillig mit den Galerie-Exklusivmodellen ja.
Es macht mich traurig, dass Tillig mit den Massenmodellen DR in Epoche 4 hauptsächlich exklusiv die Galerie fördert oder die Modelle exklusiv bei elriwa landen. Bei der BR 250 in Standard-DR wurde ja offen kommuniziert, dass die Tillig selber bringen wollte, aber elriwa erst einmal exklusiv ran darf - incl. Angabe, bis wann die Exklusivität gilt. Die wenigsten Händler haben genug Kapital, um z. B. 400 Loks vorzufinanzieren. Das geht alles auf Kosten der normalen Händler und beschleunigt deren Aussterben, da man dann auch andere Modelle zusammen mit den Exklusivmodellen mitbestellt, was man sonst auch bei anderen Händlern kaufen könnte. Hier sollte Tillig mal ein Herz für die anderen Händler zeigen, und denen auch eine Chance auf lukrative Modelle lassen. Zumal Tillig zwar wert auf ein Ladengeschäft legt, wenn jemand von Tillig beliefert werden will (zumindest war das mal so) - aber wenn die Geschäfte immer weniger werden, fehlt auch diese Werbung in der Fläche.
 
Ich gönne wahrlich jedem Bundesbahnliebhaber die Modelle, nur ist es halt leider so, dass TT ein Nischenmarkt ist und DB Epoche III und IV ist eine Nische im Nischenmarkt. Zwar eine recht attraktive, aber eben nur eine Nische. Mit Exclusivmodellen versucht selbst Tillig kurzfristig Gewinne zu generieren, auch wenn dies langfristig eher kontraproduktiv ist.
Die Händler vor Ort sterben nicht mehr, die sind längst tot. Ich wüsste in ganz Thüringen keinen mehr, der noch was aktuelles verkauft. Selbst Steffi Rahmstaler in Erfurt konnte ich seit Jahren nicht mehr besuchen, denn irgendwie ist der Laden immer zu, wenn ich es denn mal schaffe, da hin zu kommen. Auch wenn ich es gerne anders hätte, kaufe ich seit Jahren mangels Alternative nur noch online.
Einzig Piko hat es verstanden und liefert gesuchte Modelle der DR in Epoche III und IV. Das dies alles nur Einmalauflagen sind ist bedauerlich, aber leider nicht zu ändern. Roco schwimmt da noch gut mit, aber auch Tillig hat die Zeichen der Zeit nun endlich verstanden. Das vieles bei Tillig nur für Clubmitglieder erhältlich ist, ist in meinen Augen ein Fehler, schließt Tillig doch so viele potentielle Kunden aus, aber das ist Tilligs Sache. Ich werde definitiv nicht noch dafür Clubbeiträge bezahlen, damit mir Tillig etwas anbieten kann.
 
Die Händler vor Ort sterben nicht mehr, die sind längst tot. Ich wüsste in ganz Thüringen keinen mehr, der noch was aktuelles verkauft.
In Arnstadt steht noch ein kleiner, feiner Laden. In TT gibt's dort einige aktuelle Modelle der gängigen Hersteller, was nicht im Laden ist, wird beschafft. Und im Zubehörbereich ist nahezu "alles" verfügbar, bis auf Autos, die sind wohl überall Mangelware.
 
Erfurt hat 2 Modellbahn Geschäfte, zumindest in dem einen gibt es aktuelle Modelle, in dem anderen war ich länger nicht mehr. In Gotha ist der nächste Modellbahn Laden mit aktueller Ware. Das es nichts gibt, ist totaler Blödsinn und auch die Behauptung mit den Clubmodellen. Es gibt da um die 10 Ankündigungen und das NH Blatt im Frühjahr alleine hat über 60 Ankündigungen....
 
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