Die Haube
wurde in Form mehrerer Baugruppen konstruiert.
Seitenwände und Dach bilden dabei eine 3D-drucktechnische Einheit.
Die Kopfseiten wurden jeweils separat gedruckt und später angeklebt.
Die Haube wurde inzwischen in folgendenen Varianten gebaut:
- 202 003 "UmAn / Streifenhörnchen" mit Stromlinienverkleidung
- 202 003 "UmAn / Streifenhörnchen" ohne Stromlinienverkleidung (= "Doppelflachkopf")
- 202 003 "Roter Ochse" Haube ist identisch mit der 003er "Doppelflachkopf"
- 202 004 "Blauer Bock" Haube ist identisch mit der 003er "Doppelflachkopf"
- 202 002 "Weißer Riese" mit Dieselantrieb
- 202 002 "Weißer Riese" als Drehstromer "33001" im Verbund mit dem Steuerwagen
- 202 002 als gelber Drehstromer "NS 1600P"
Das folgende Bild: zeigt die Draufsicht auf diese Varianten in unterschiedlichen Arbeitsständen:
___________________________________________________________________________________
Fenster und Scheinwerfergläser
wurden ebenfalls als 3D-Druckteile hergestellt.
Hierfür wurde von @Svies im Rahmen seines Talgo-Projektes einiges an Vorarbeit geleistet (siehe: "Svens Bastelecke").
Gedruckt wurden diese Teile in "glasklarem" Resin.
Leider ist es so, dass nicht alle Resin-Harze, die als glasklar bezeichnet werden, dies am Ende auch sind.
Bei einigen bleibt ein sichtbarer Gelbstich zurück, der auch nach dem völligen Austrocknen nicht verschwindet.
Materialschrumpfungen sind ein weiteres mögliches Problem.
Da ist also etwas Trial&Error nötig, um ein geeignetes Material zu finden.
Sven hat verschiedene Resine getestet und ist dann beim glasklaren Pro+ von Monocure3D gelandet.
Das ist nicht ganz billig, aber die erreichte Druckqualität hat uns überzeugt.
Auch das beste derartige Material ist nach dem Drucken noch nicht "wie Glas". Stufenartefakte sind immer noch sichtbar.
Wir haben verschiedene Wege getestet, um das zu verbessern.
Am Ende hat sich folgendes Vorgehen als bester Weg ergeben:
- Nach Drucken/Reinigen/Härten unbedingt gut austrocknen lassen (bis kein Gelbstich mehr zu sehen ist).
- Dann mehrfach mit verdünntem glänzendem Klarlack überziehen.
- Wenn der Klarlack durchgetrocknet ist, wird noch eine Oberflächenversiegelung/Finisher aufgetragen (z.B. Gauzy Agent Glass Coat oder Looks like Glass).
Der Blick durch die Frontscheibe in den Führerstand des "roten Ochsen" (202 003 Ursprungsausführung) soll als Beispiel dienen:
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Der Kleinkram für ein komplettes Modell
Die Schienenräumer sind einzeln anklebbare 3D-Druckteile.
Sie könnten mal abbrechen und sind dann leichter ersetzbar.
Die Leitungen zu den Achsmessdosen und Indusi-Magneten habe ich mit 0,15mm dünnem Cu-Draht nachgebildet.
Beim Montieren bin ich anhand von Fotos vorgegangen - jede Lokvariante hat da eine eigene "Note".
Bei den Leitungen zwischen Lokkasten und Drehgestell der UmAn habe ich etwas getrickst.
Sie sind aus feiner Decoderlitze (da=0,4) nachgebildet.
Allerdings "hängen" beiden Anschlusskästen am Drehgestell.
Sonst hätten die Drehgestelle in der ersten Kurve aufgegeben...
Griffstangen, Griffe und die Trittstufen an den Drehgestellen sind Neusilber-Ätzteile.
UIC-Dosen, Signalhörner und GSM-Antennen sind separate 3D-Druckteile, die abhängig vom jeweiligen Modell verwendet/aufgeklebt werden.
Beispielsweise habe ich für den weissen Riesen (202 002) kein Bild gefunden, auf dem eine GSM-Antenne oder eine UIC-Dose zu sehen war.
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Noch was vergessen? Ja:
Die Pufferbohle
Sie wurde ebenfalls als separates Bauteil ausgeführt.
Aus zwei Gründen:
1.) Ich war mir noch nicht klar darüber, wie weit ich die Detaillierung am Ende treiben will und kann.
Es wird sehr wahrscheinlich neuere/feinere Versionen der Pufferbohle geben, die man später noch anbauen will.
2.) Durch die vielen kleinen Details wird das Ganze sicher empfindlich werden.
Die allermeisten Resin-Harze neigen mit der Zeit zur Versprödung resp. zum Abbrechen.
Wie das mit dem verwendeten ABS-like Resin werden wird? Franz B. hätte gesagt: Schaun mer mal ...
Aber es ist sicher gut, wenn sie später einfacher zu ersetzen sind.
Im Moment besteht die Pufferbohle aus einem 3D-Druckteil mit allen Anschlussdosen und Tritten.
Lediglich die Metallpuffer werden noch eingesteckt und die beiden Kabel für KWS und ZH mit feiner Decoderlitze (da=0,4) nachgebildet.
Die halben Schläuche für die Bremsleitungen sind Kunststoffspritzlinge von Fischer und werden ebenfalls noch nachträglich eingesteckt.
wurde in Form mehrerer Baugruppen konstruiert.
Seitenwände und Dach bilden dabei eine 3D-drucktechnische Einheit.
Die Kopfseiten wurden jeweils separat gedruckt und später angeklebt.
Die Haube wurde inzwischen in folgendenen Varianten gebaut:
- 202 003 "UmAn / Streifenhörnchen" mit Stromlinienverkleidung
- 202 003 "UmAn / Streifenhörnchen" ohne Stromlinienverkleidung (= "Doppelflachkopf")
- 202 003 "Roter Ochse" Haube ist identisch mit der 003er "Doppelflachkopf"
- 202 004 "Blauer Bock" Haube ist identisch mit der 003er "Doppelflachkopf"
- 202 002 "Weißer Riese" mit Dieselantrieb
- 202 002 "Weißer Riese" als Drehstromer "33001" im Verbund mit dem Steuerwagen
- 202 002 als gelber Drehstromer "NS 1600P"
Das folgende Bild: zeigt die Draufsicht auf diese Varianten in unterschiedlichen Arbeitsständen:
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Fenster und Scheinwerfergläser
wurden ebenfalls als 3D-Druckteile hergestellt.
Hierfür wurde von @Svies im Rahmen seines Talgo-Projektes einiges an Vorarbeit geleistet (siehe: "Svens Bastelecke").
Gedruckt wurden diese Teile in "glasklarem" Resin.
Leider ist es so, dass nicht alle Resin-Harze, die als glasklar bezeichnet werden, dies am Ende auch sind.
Bei einigen bleibt ein sichtbarer Gelbstich zurück, der auch nach dem völligen Austrocknen nicht verschwindet.
Materialschrumpfungen sind ein weiteres mögliches Problem.
Da ist also etwas Trial&Error nötig, um ein geeignetes Material zu finden.
Sven hat verschiedene Resine getestet und ist dann beim glasklaren Pro+ von Monocure3D gelandet.
Das ist nicht ganz billig, aber die erreichte Druckqualität hat uns überzeugt.
Auch das beste derartige Material ist nach dem Drucken noch nicht "wie Glas". Stufenartefakte sind immer noch sichtbar.
Wir haben verschiedene Wege getestet, um das zu verbessern.
Am Ende hat sich folgendes Vorgehen als bester Weg ergeben:
- Nach Drucken/Reinigen/Härten unbedingt gut austrocknen lassen (bis kein Gelbstich mehr zu sehen ist).
- Dann mehrfach mit verdünntem glänzendem Klarlack überziehen.
- Wenn der Klarlack durchgetrocknet ist, wird noch eine Oberflächenversiegelung/Finisher aufgetragen (z.B. Gauzy Agent Glass Coat oder Looks like Glass).
Der Blick durch die Frontscheibe in den Führerstand des "roten Ochsen" (202 003 Ursprungsausführung) soll als Beispiel dienen:
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Der Kleinkram für ein komplettes Modell
Die Schienenräumer sind einzeln anklebbare 3D-Druckteile.
Sie könnten mal abbrechen und sind dann leichter ersetzbar.
Die Leitungen zu den Achsmessdosen und Indusi-Magneten habe ich mit 0,15mm dünnem Cu-Draht nachgebildet.
Beim Montieren bin ich anhand von Fotos vorgegangen - jede Lokvariante hat da eine eigene "Note".
Bei den Leitungen zwischen Lokkasten und Drehgestell der UmAn habe ich etwas getrickst.
Sie sind aus feiner Decoderlitze (da=0,4) nachgebildet.
Allerdings "hängen" beiden Anschlusskästen am Drehgestell.
Sonst hätten die Drehgestelle in der ersten Kurve aufgegeben...
Griffstangen, Griffe und die Trittstufen an den Drehgestellen sind Neusilber-Ätzteile.
UIC-Dosen, Signalhörner und GSM-Antennen sind separate 3D-Druckteile, die abhängig vom jeweiligen Modell verwendet/aufgeklebt werden.
Beispielsweise habe ich für den weissen Riesen (202 002) kein Bild gefunden, auf dem eine GSM-Antenne oder eine UIC-Dose zu sehen war.
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Noch was vergessen? Ja:
Die Pufferbohle
Sie wurde ebenfalls als separates Bauteil ausgeführt.
Aus zwei Gründen:
1.) Ich war mir noch nicht klar darüber, wie weit ich die Detaillierung am Ende treiben will und kann.
Es wird sehr wahrscheinlich neuere/feinere Versionen der Pufferbohle geben, die man später noch anbauen will.
2.) Durch die vielen kleinen Details wird das Ganze sicher empfindlich werden.
Die allermeisten Resin-Harze neigen mit der Zeit zur Versprödung resp. zum Abbrechen.
Wie das mit dem verwendeten ABS-like Resin werden wird? Franz B. hätte gesagt: Schaun mer mal ...
Aber es ist sicher gut, wenn sie später einfacher zu ersetzen sind.
Im Moment besteht die Pufferbohle aus einem 3D-Druckteil mit allen Anschlussdosen und Tritten.
Lediglich die Metallpuffer werden noch eingesteckt und die beiden Kabel für KWS und ZH mit feiner Decoderlitze (da=0,4) nachgebildet.
Die halben Schläuche für die Bremsleitungen sind Kunststoffspritzlinge von Fischer und werden ebenfalls noch nachträglich eingesteckt.