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Vorbild Vorbildfotos von Straßenfahrzeugen

@Hauptlok

Fahrerlaubnis-Verordnung FeV §76 Nr. 3:

§ 5 Absatz 1 (Prüfung für das Führen von Mofas nach § 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 oder eines Kraftfahrzeugs nach § 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1b) gilt nicht für Führer der in § 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 und 1b bezeichneten Fahrzeuge, die vor dem 1. April 1980 das 15. Lebensjahr vollendet haben.

Quelle: klick
 
Beifang beim heutigen "Ship-Spotting" einen kleinen Fischerdorf mit Gleisanschluss an der Warnowmündung:


MAN TGM 4x4 mit Wohncontainer und ehemaligen BW 1,5t 1achs Anhänger der 1. Generation in der 2. Ausführung

IMG_9906.jpg

IMG_9903.jpg
 
Da der U-Bf Hönow noch auf Berliner Land liegt, gilt Tarifgebiet AB.
Das ist ein Relik aus der DDR. Man hat tatsächlich den Bahnhof Hönow nach Berlin eingemeindet, der Ort Hönow gehört aber zu Brandenburg. Ein Blick auf die Landkarte zeigt dies sehr deutlich.
Und ja, mein Kumpel wäre nie so dumm, grundlos mit dem Auto zu seinem Arbeitsplatz am Potsdamer Platz zu fahren, denn mit der U-Bahn schafft er das viel schneller und zuverlässiger. Seine Mercedes-B-Klasse tut er das nicht an. Tatsächlich könnte er dort einen Firmenparkplatz nutzen. Aber darum geht es nicht.
Er könnte an seinem Haus eine Ladestation anbringen, nur können das sehr viele andere Bewohner der Mietskasernen in Marzan oder Hellersdorf nicht. Auch hier in Weimar-Schöndorf gibt es exakt NULL öffentliche Ladestationen. In Weimar-West und Weimar-Nord gibt es ebenfalls tausende Mieter aber absolut keine Ladestationen. Selbst wenn ich mir die Landeshauptstadt Erfurt ansehe, sehe ich dort keine Ladestationen. Es gibt sie vereinzelt, aber dort muss man aufpassen, um an ihnen nicht zu lange zu stehen, denn wenn man dort nur steht, ohne das Fahrzeug zu laden, wird das richtig teuer. Auch wenn man nur die Ladekapazität auffrischen will, kostet es üppige Gebühren, wenn der Akku voll ist und man nichts mehr nachlädt.
Das System der e-Karren steckt noch in den Kinderschuhen. Im öffentlichen Raum sind Ladestationen noch immer selten und dank ihrer Geschäftsgebaren recht teuer.
 
... @Jan, ich denke, darum geht es nicht. So'n Batterieauto blockiert die 'Zapfstelle' deutlich länger, als ein Verbrenne. Nein, ich will jetzt nichts von den superseltenen Ausnahmen, mit 'Expressladung' hören. Das klappt auch nicht an jeder Säule.
EIne 'Tanke' mit sechs Zapfsäulen schleust garntiert mehr Autos durch, als z.B. die vier Ladesäulen in unserer Straße.
Nach zehn Minuten Tankvorgeng, fahr ich nach Hause - kostet höchstens 30 min. insgesant.
Das Verhältnis, zwischen diesen Arten, stimmt überhaupt noch nicht.
Und "Nur für E-Fahrzeuge, während des Ladevorgangs" - ich sag' da besser nichts zu solchem Blödsinn.
Wie oft kam ich gegen 22:00 Uhr nach Hause. Dann schnell ans 'Überspielkabel', (man will ja am nächsten Tag wieder zur Arbeit) und dann stell ich mir 'n Wecker, um gegen 2:00 oder 3:00 Uhr den Parkplatz zu räumen? Ist doch Hirnrissig...
Da ist die 'fossile Tanke' einfach noch im Vorteil... ;)

P.S. und meine alte Karre fährt, mit gleichbleibender Leistung, über 700 km.
Da lästt auch die abrufbare Leistung nicht mach, wenn schon die Tanklampe aufleuchtet... ;)
(das ist dann 70/75 km vor 'Ultimo')
 
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...die 'neue heilige Kuh' anzuhimmeln, nützt uns aber auch nichts.
Es gibt, in 'D', einfach zu viele Schlaumeier, die zuviel Einfluss haben.
Warum wurde denn die Brennstoffzelle erst wahnsinnug subventioniert und plötzlich fallen gelkassen?
(da hätten wir NULL Ladesäulen gebraucht)
Die Begründung: Ist eine Sackgasse, die Technologie ist praktisch nucht umsetzbar.
Hmm - komisch - Toyota bietet Autos damit an, und in Japan stehen kleine 'Kraftwerke' (so groß, wie Stromverteiler) an Einfamilienhäusern.
Ja, da sind Brennstaoffzellen drin...

Mercedes war führend in der Forschung bis - ja, bis die Subventionen dafür gestrichen wurden.
So hat man (politisch?) die Entwicklunf abgewürgt.
Ist egel - nun haben die Japaner eben weiter gemacht...
 
Die Diskussion gibt es auch nur unter Nicht-E-Autofahrern. Ich kenne keinen E-Autofahrer, der unzufrieden ist.
 
... @Birger - ich bin nicht gegen die E-Auto-Fraktion.
Ich bin gegen die Augewischerei um das 'goldene Kalb'.

E-Autos mit Akku - nicht ein bisschen ökologischer, als die bewährte Technologie.
Leider wird die Herstellung der Batterien (und erst recht, die Ensorgung) gerne ausgeblendet.
Und "leider" ist auch die Herstellung der Elektroenergie meist alles Andere, als "grün"...
Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat ergeben, daß beide Fraktionen durchaus vergleichbar sind.
"Null Emmission" gilt eben nur für das Fahrzeug, losgelöst von diesen Umständen.

Für MICH ist es noch nichts.
Die örtlichen Besonderheiten und die Reichweiten, lassen mich (noch) beim Verbrenner bleiben...
 
Du fährst 700 km ohne Pause durch? Hut ab. Das schaffe ich nicht mehr. Dann würde ich einschlafen. Also das mit der Reichweite läßt sich ganz gut planen. Frag mal E-Auto-Fahrer. Mein Sohn fährt demnächst mit seinem E-Polo von Rostock nach Nürnberg. Der hat überhaupt keine Angst davor, weil mein Enkel schon auf seine Pausen bestehen wird. Der ist übrigens froh, daß er mit dem goldenen Kalb bei den derzeitigen Spritpreisen fahren kann. Und er könnte sich das sogar leisten mit den Preisen. Er gibt das Geld lieber woanders aus.
 
Fahrt mal nach Osteuropa in den Urlaub, da gibt es so gut wie keine Ladesäulen.
Da ich oft in die Masuren zum Angeln fahre, für mich ein E-Auto irrelewand.
 
Du fährst 700 km ohne Pause durch? Hut ab. Das schaffe ich nicht mehr. Also das mit der Reichweite läßt sich ganz gut planen.
Nächste Woche ist Messe und auf den Parkplätzen gibt es keine Möglichkeit das Auto zu laden. Da steht es ja mehrere Std ungenutzt rum und wäre für mich sinnvoll zu laden anstelle irgendwo eine Säule suchen zu müssen. Mit ausreichend realer Reichweite braucht man darüber nicht diskutieren, da kann man dann auch wieder zuhause laden.
 
Wie oft kam ich gegen 22:00 Uhr nach Hause. Dann schnell ans 'Überspielkabel', (man will ja am nächsten Tag wieder zur Arbeit) und dann stell ich mir 'n Wecker, um gegen 2:00 oder 3:00 Uhr den Parkplatz zu räumen? Ist doch Hirnrissig...
Einfach intelligente Infrastruktur schaffen. Es muss an einer Stromtankstelle nicht jeder Ladepunkt ständig Volllast laufen. Im Wohnbau betrug vor wenigen Jahren (BEV mit deutlich geringer Reichweite als aktuelle Modelle) die tatsächliche Auslastung grob 16%. Nicht jeder Wagen muss tagtäglich für 500+x km geladen werden. Entweder viele Punkte gleichzeitig mit geringer Leistung betreiben oder den einzelnen Punkten nacheinander viel Leistung geben. Wer schnell viel Energie benötigt, gibt das beim Anstecken an und kann priorisiert bedient werden. Da muss auch nicht das Netz sinnlos groß aus-/aufgebaut werden. Dazu noch Zwischenspeicher in unmittelbarer Nähe zur Ladesäule: billigen Überschussstrom bunkern.

Leider wird die Herstellung der Batterien (und erst recht, die Ensorgung) gerne ausgeblendet.
So wie beim Verbrenner auch: weder sind Rohstoffabbau für Fahrzeugelektronik und auch Abgasbehandlung besonders umweltfreundlich; die Erdölförderung und -verarbeitung erst recht nicht.
 
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...nö @Birger - war vorletztes Jahr mit den Enkeln, eine Woche im Harz. Schön bergauf, bergab und keine Tanke auf er Strecke.
Hatte in Berlin voll getankt und einfach vergessen, zu schauen, wo es geht.
Wird schon passen - dann eben, auf der Rückfahrt...
Hab's aber wieder vergessen...
Als die Lampe anging fuhr ich gerade über die Berliner Stadtgrenze.
Ran, an 'meine' Stammtanke: 730 km auf dem Tagestacho... und noch ca. 10 l drin.
Geht doch...
(von, im Stück war da ja auch keine Rede)

Das 'Stück' brauche ich eher, wenn ich meine Mutter besuchen will.
Oebisfelde - leicht außerhalb - Altenwohnheim...
Da steht weit und breit keine Säule. ICH will aber am gleichen Tag wieder zurück...
(weil: im Altenwohnheim ist auch nüschte, mit mal übernachten)
Nun, da ist eine Strecke schon mal über 220 km... (soviel, zur Reichweite)

ICH hab' nun mal den 'Verbrenner' - ein E-Auto, was DAS schafft, müsste auch erst mal bezahlt werden...
(jibbet ooch nich für'n Appel und 'n Ei...)
 
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Ich bin vom Dieselfan zum Elekrofan geworden und das als Vielfahrer (60.000 bis 80.000 km p.a.). Vor 15 Jahren hätte ich E-Wagen-Kutscher noch als Spinner bezeichnet.

ES GIBT NUR EINEN KNACKPUNKT:

Der Preis bei der Anschaffung des Gefährts. Günstige E-Wagen haben nur kleine Batterien und somit kleine Reichweiten. Mit halbwegs vernünftiger Reichweite geht es schon richtig ins Geld. Zwischen der günstigsten Variante des ID.Polo mit 37 kWh und der günstigen Variante mit 52 kWh-Batterie liegen knapp 9.000 € Preisunterschied.

Ein Privileg haben Selbstständige und Personen, die einen Dienstwagen zur Eigennutzung von ihrem Arbeitgeber gestellt bekommen. Da fährt man schon heute deutlich günstiger als mit einem Verbrenner.

Zur zweiten Gruppe gehöre ich und ich fahre inzwischen den vierten Elektrowagen längerfristig. Der fünfte ist bereits bestellt. Liegt daran, dass die Fahrzeuge in unserem Flottenleasingvertrag nach 90.000 km getauscht werden. Die Probleme lagen nicht bei den Fahrzeugen, sondern - gerade bei dem ersten Fahrzeug - beim Fahrer. Ist halt eine Umstellungsphase. Die Kiste wird an öffentlichen DC-Ladern geladen. Das geht schnell und nebenbei kann man kurz den Laptop aufklappen und die neusten Geschichten im TT-Board lesen. Wenn ich mitten in der Woche tagsüber einen blöden Kommentar hier schreibe, stehe ich meistens an der Ladesäule irgendwo in die Republik.

Komisch das Elektromobilität in anderen europäischen Ländern wesentlich besser funktioniert und es keine derartigen Diskussionen gibt. (Zumindest bekommt man davon nichts mit) Ist das etwa ein deutsches Problem?

Das funktioniert dort, wo man es richtig im Geldbeutel merkt. Es gibt Länder wie Dänemark oder Norwegen, wo fast keine Verbrenner als Neuwagen an privat verkauft werden. Da waren Autos durch sehr hohe Zulassungsabgaben von eh recht teuer. In Dänemark waren es bis zu 185% vom Fahrzeugpreis zuzüglich 25% MwSt.. Die hat man bei E-Fahrzeugen deutlich zusammengestrichen und dadurch sind sie halt günstiger.

So etwas kennen wir nicht. Bei uns sind es 6.000,- € plus 500,- € pro Kind (max. 2 und unter 18 Jahren). Aber auch nur, wenn die Grenzen des zu versteuernden Haushalteinkommens passen. Bei meinen Schwiegereltern (beide Rentner) hat es gepasst. So gab es 6.000,- € aus dem Staatshaushalt für den neuen Japaner. Ein Haken hat die Sache: Die 6.000,- € müssen selbst vorfinanziert werden.

Der Witz an der Sache war, dass der Elektro-Japaner dadurch exakt den gleichen Listenpreis wie der vergleichbare Mild-Hybrid-Verbrenner hatte. Und bei den jetzigen Tankpreisen ging die Wahl ganz klar zu Elektro. Die beiden sind über 70 und waren den ganzen August mit ihrem neuen Spielzeug im Baltikum unterwegs und haben nur den Landweg benutzt. Das Auto ist erst im Juli ausgeliefert worden und hat jetzt schon knapp 10.000 km auf den Tacho. Und im Januar/Februar soll es mit dem Auto nach Spanien/Portugal gehen...

Meine Eltern werden im Gegensatz dazu beim Benziner bleiben. Das jetzige Auto hat gerade mal 58.000 km auf den Tacho und bei um die 5.000 km p.a. ist Tanken immer noch wirtschaftlicher als ein Elektrowagen. Wenn die Kiste nicht auseinanderfällt, wird es ihr letztes Auto sein.

Was ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, dass elektrische LKW im Fernverkehr funktionieren und locker 2 Lenkzeiten durchhalten können. Ich hatte das Glück über ein paar Kontakte einen eActros 600 mit einem beladenen Auflieger gut 1h fahren zu dürfen. (Die Fahrt fand auf einem Testgelände statt - ich habe zwar einen LKW-Lappen, aber keine 95/Module). Das hat Spaß gemacht. Leider durfte ich dort keine Fotos machen... Von der Daimler-Technik bin ich begeistert, nur halt nicht vom Actros - Raumkonzept. Da gibt es in den Niederlanden ein deutlich besseres...

Am Ende ist jeder seines eigenen Glückes Schmied und muss für sich selbst entscheiden, was der bessere Weg ist. Das funktioniert mit Ausprobieren und Rechnen. Wer heute einen Verbrenner fährt, sollte sich mal einen E-Flitzer von seinem "Freundlichen" ausleihen. Nicht für ein paar Stunden, sondern für 1 oder 2 volle Tage. Und die Kosten kann jeder selbst ausrechnen. Dafür sind wir mal zur Schule gegangen und haben dort das Rechnen gelernt.
 
Hallo miteinander
ich fahr beides Diesel und E-Antrieb und auch noch einige Hybridmodelle
-alles hat seine eigene Einsatzbereiche--wenn das zusammenpasst ist schon alles ok
-ein Diesel LKW auf der Langstrecke ist normal-im Hafen mit den häufigen Kurzstrecken -das ist das blanke Gift für die Maschine, der Motor wird nie richtig warm .
Merc Actros l.JPG
da ist das die alternative
Volvo E.JPG
und wenn man den dreh einmal raus hat ist es ein tolles fahren

fb.
 
Vielleicht liegt die Lösung in einem sinnvollen Miteinander verschiedener Antriebsarten.
Das E-Auto macht auf relativ kurzen, regelmäßigen Strecken mit örtlichen und zeitlichen Lademöglichkeiten mehr Sinn als auf Langstrecken in der Wildnis.
Für gesunde und weniger betagte Menschen tut es womöglich auch ein gewöhnliches Fahrrad statt eines E-Bikes.
Und die Vermeidung sinnloser Mobilität kann auch viel Energie sparen. ...

MfG
 
Morgen, nur mal als Gedankenspiel. Ab Morgen fahren alle elektrisch, ob es sauberer ist sei dahin gestellt, aber das Konstrukt der Mineralölsteuer ist dann hinfällig. Da kommt dann Null Geld. Dann muss man sich auch was neues ausdenken. Auch ob das Stromnetz das verkrafen würde ist ausgeklammert.
Vieleicht doch mal die elektrischen Minipanzer auf Gewicht versteuern?

mfg Bahn120
 
Einfach intelligente Infrastruktur schaffen. Es muss an einer Stromtankstelle nicht jeder Ladepunkt ständig Volllast laufen.
Absolut richtig, aber wie sieht die Realität aus? Ich wohne hier mit 4000 weiteren Bürgern in einem Neubaugebiet, in dem es exakt NULL Ladestationen gibt. Es gibt auch keine Pläne das zu ändern. Dies gilt auch für alle weiteren Neubaugebiete der Stadt und auch in den Altbau-Ortsteilen ist das nicht anders. Ja, es gibt Ladestationen irgendwo in den Industriegebieten fernab der Wohnungen, ein paar Ladestationen gibt es auch an einem Einkaufszentrum. Nur müsste ich dort mein Auto sofort wegfahren, wenn es voll geladen ist und das wäre dann so gegen zwei Uhr nachts. Da komme ich nicht mal mit dem öffentlichen Nahverkehr um die Zeit hin. Da müsste ich die drei Kilometer hin laufen, denn nach Mitternacht fährt hier kein Bus mehr (der ohnehin nicht dort hin fahren würde, denn um da hin mit dem Bus zu kommen, müsste ich in eine andere Linie umsteigen, die selbst am Tag nur halbstündlich fährt). Das ist die Realität. E-Autos sind nur etwas für Besserverdiener mit eigener Ladestation am eigenem Haus.

@Birger
Ich bin auch schon 2300 km nach Spanien am Stück durchgefahren und das in knapp über 20 Stunden. Das geht durchaus, auch wenn es nicht unbedingt zu empfehlen ist.
 
Ran, an 'meine' Stammtanke: 730 km auf dem Tagestacho... und noch ca. 10 l drin.
Geht doch...
(von, im Stück war da ja auch keine Rede)
Mache ich mit meinem Stinkerdiesel, der inzwischen den teuersten Sprit braucht, auch so. Der kommt sogar noch deutlich weiter. Aber über 13 Euro für 100 km ist schon ne Hausnummer. Der sagt aber auch Bescheid, wenn es Zeit wird zu tanken und sucht, wenn ich das will auch ne Tankstelle. Das machen E-Autos viel besser.
 
In dem einen Land lernt man aus Fehlern und in dem anderen Lande begeht man Fehler immer wieder, weil man nicht lernfähig ist? Doch sind wir!

Mit Geld kann man die Zukunft gestalten und mit dem „Fort-Schritt“ dahinschreiten. Mit Geld kann man auch nur Rendite beschwören und die Zukunft ausblenden.

Dänemark/Kopenhagen ist ein schönes Beispiel für die Sicht auf die Zukunft. Der Besucher kommt an und hat noch nicht die fahrerlose Metro, die aller 3 Minuten fährt…benutzt oder sieht noch nicht die sehr vielen Elektrobusse oder ist noch nicht mit den Elektro(bus)fähren gefahren/geschwommen. Der Besucher sieht eine außergewöhnliche Architektur von neuen Häusern und lächelt.

In vielen Nebenstraßen von Kopenhagen gibt es Ladesäulen und die werden gut genutzt.

Wir in Deutschland wohnen im Spannungsfeld zwischen wollen und können. Das Können wird durch die mangelnde Vision von der Zukunft und damit auch von der Infrastruktur bestimmt. Das Elektroauto wird sicher die Zukunft sein-egal ob PKW oder LKW. Früher hat man sich den Sprit in der Apotheke geholt und dann gab es Tankstellen. Der Apotheker wäre sonst überfordert.

Das Thema Ladesäulen ist hier ist auch wieder überfrachtet mit Vorschriften. Wenn dann ein Versorger, eine Wohnungsgesellschaft oder eine Kommune etwas machen will… verlässt einem der Mut oder man beißt die Zähne zusammen. (der Zahnarztdichte sinkt auch)

Zur Solarmesse auf dem Münchner Messegelände gibt es feste und mobile Ladesäulen. Warum sollte dies nicht auch in Leipzig zur Messe so sein?

Sparen kostet es was es wolle. In Ostsachsen hat man 110 kV Hochspannungsleitungen in den letzten 30 Jahren zurückgebaut, die Umstellung von 10 kV auf 20 KV geht man jetzt erst an, obwohl diese Umstellung schon Ziel in den 90ziegern war.

An der A4 zwischen Dresden und Görlitz gibt es Schnellladstationen, die nicht schnell, sondern gar nicht laden können…mangels Stromanschluss…die Leistung fehlt.

Es ist zu einer Eigenheit geworden, wir wissen immer besser warum etwas nicht geht. Wie es geht, das Wissen geht leider verloren.

Johannes
 
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