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Vollfarb-3D- und UV-Flachbett-Druck

TTLeipziger

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Wie schon in einem anderen Thread angesprochen, beschäftige ich mich z.Z. mit dem innovativen Vollfarb 3D- Druck.
Zur Zeit bedrucke ich mit einem eufy-Make E1 UV- Direktdrucker verschiedene 3D- Modelle. Die Ergebnisse sind sehr überzeugend.
Der Drucker besitzt eine Auflösung in XY von 720x 1440 DPI in der Z- Richtung 0,05 mm. Die Druckhöhe beträgt max 5 mm.
Die Druckbrett- Kalibrierung ist noch verbesserungswürdig.

Über die firmeneigene Software können verschiedene Features voreingestellt werden (z.B. erhöhter Druck bis 1mm, Texturdruck 3dimensional bis 5mm).


DDR Verkehrszeichen Test.png Verkerhszeichen Test 3.png Verkerhszeichen Test 2.png

Die Verkehrsschilder sind 0,3mm erhöht und auf eine Trägerfolie gedruckt. Die Schilder sind sehr stabil und lassen sich mit einem Cuttermesser leicht von der Folie lösen und auf einem Messing- oder Plastikrundprofil befestigen.
Diese Technologie wird bisherige Herstellungsmethoden ablösen, weil kein lästiges Ausschneiden mehr von Decals und aufkleben auf Trägerschilder oder Abruppeln von colorierter Folie auf Schilder nötig ist.

P1020673.JPG P1020674.JPG
Gut sind die erhöhten Schilder zu erkennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich? Ist mir zu unsauber. Zu dick, unsauberer Druck und die Kanten zu abgerundet. Dann doch lieber Ätzteile und Decals oder die Teile aus Chemnitz. An denen musst du dich messen lassen, die sind bisher unerreicht in der Qualität.
 
Hallo miteinander
-wenn ich Verkehrsschilder brauchte -da nehme ich die Vorlagen von Gleimo-
auf Fotokarton gedruckt--Draht als Mast und dann etwas Mattlack drauf
fertsch

fb
 
Unabhängig vom Ergebnis fehlt mir eine kleine Kostenaufstellung.
Es ist ja immer nicht nur eine Qualitätsfrage, sondern auch eine Gesamtrechnung.
Was hat die Herstellung der Schilder gekostet und ist z.B. die Trägerfolie wiederverwendbare usw. Fragen über Fragen.
 
Da kann ich sagen, ja und nein, hat man freude daran das zu machen braucht es das nicht( sonst müßte ich wohl mein Motorrad besser wieder abgeben). Man muss eben nur genügend Ideen haben.
Ich hatte geschaut ob es für die Kleinserie sich rechnen würde, aber da ich zu 95% Bausätze mache lohnt es nicht. Es ist bestimmt eine gute alternative zum Tampondruck. Für Fertigmodelle bei denen die Anschriften sich immer wieder ändern, durch Epochen oder fortlaufende Wagennummern.

mfg Bahn120
 
Von der Sache ist es nichts neues. Ich kenne das Verfahren seit gut 10 Jahren und nutze es seither auch im Modellbau bei 1/87 Modell-LKW und Modell-Anhänger. Es erleichtert das Gestalten von Rückleuchten und Rückstrahlern an den Fahrzeugen, da mit Pinsel bzw. Zahnstocher die Farbtrennung orange - rot immer schwierig ist. Auch die typischen 3-Kammerleuchten der NVA etc. mit dem vorgesetzten Gitter sind möglich.

Ersetzen diese 3D-UV-Decals aber nicht die guten alten Siebdruck-Decals. Bestenfalls stellen sie eine Ergänzung dar.
 
Die Kanten sind arg rundgelutscht und ich frag mich, was den Unterschied zwischen "von der Trägerfolie mit einem Cutter ablösen" und "Decal [mit einem Cutter] ausschneiden" ausmachen soll.
Wie sieht's mit der Elastizität der ausgehärteten Farben bei der Materialstärke aus? Welcher Kleber ist für die Montage geeignet?
 
Mich würde interessieren, wie *flach* die Druckschicht im UV-Druck ausfallen kann. Wären diese Drucker eine Alternative für die Herstellung von Decals?

Andi
 
@Andi Wuestner

ja sind sie, UV Farbdrucker können je nach Modell auch Decalfolie bedrucken, extrem flach wie ein ganz normaler Drucker. Als Muster schau Dir mal die Desiro von Tillig an , die werden mit einem UV Drucker bedruckt. Golfbälle, Handyhüllen usw. ebenso (natrülich nicht bei Tillig).
Das ist schon eine super Technik und die gibt es auch schon seit längerem.

Das einzige was sie nicht können, wie zur Zeit wohl alle Drucker ist der erhabene Transparentdruck (glasklar) für Fenster.

Grüße
Butzler
 
Bleibt die Frage, wenn das Resin auf der Trägerfolie ist, wie felxibel ist diese dann noch. Wie reagiert es dann auf den Weichmacher. Eine Herausforderung sind ja immer die Bretterfugen bei Güterwagen.
Direckt auf das Gehäuse drucken ist sicher die beste Lösung, nur dafür müssen die Drucker günstiger werden.

mfg Bahn120
 
@Bahn120
Ich hab mich da evtl. etwas mißverständlich ausgedrückt. Die von mir beschriebenen UV Farbdrucker für Decals benutzten dünnere Tinte die nach Belichtung auch sofort fest wird, kein Resin. Es ist möglich den Druck mehrfach auf eine Stelle zu drucken , dann wird er auch etwas erhaben. Ein normaler Einmal-Druck auf Folie ist dennoch relativ flexibel.
Allerdings stellt sich die Frage warum erst auf Folie und nicht gleich direkt auf das Gehäuse. Ich selbst nutze einen ACHI A3, der schafft Unebenheiten (z.B. Güterwagenbretter oder Golfball) problemlos.
Der o.g. Eufy-Drucker arbeitet wohl mit farbigem Resin/Tinte/Flüssigkeit o.ä., eine interessante Technik die am Anfang steht und sich ständig weiter entwickelt. Man denke nur an die ersten Ultimaker.
Ablösen wird sie m.E. den normalen 3D Druck oder Ätzbausätze eher nicht, als Ergänzung allmal spannend .

Grüße
Butzler
 
Bei Bretterfugen klassischer Decals hilft Essig(essenz), die man nach dem Aufschieben kurz als Tropfen neben dem Nasschieber dazu gibt. Kann gut sein, dass es auf die Trägerfolie ankommt, aber das was mir bisher unter die Finger kam wurde dadurch so weich, dass die Folien faktisch unsichtbar auftrockneten.
 
Ich hoffe man weis was man sich da ins Haus geholt hat ... der Drucker verbraucht permanent Tinte, auch wenn man ihn nicht benutzt.
Und der muss auch immer am Strom sein ... das ist kein Gerät für Gelegenheitsdrucker die nur ab und an mal aus dem Ding was raus lassen wollen 👍
 
na das stimmt so auch wieder nicht. Der Drucker zirkuliert permanent Tinte damit keine Verstopfungen entstehen, er verbraucht sie dabei aber nicht. Darum sollte er logischerweise immer am Strom sein.
Wenn eine längere Nichtnutzung ansteht (z.B. Urlaub) werden Schläuche und Druckkopf mit Reiniger gespült. Dann kann der Drucker unbeschadet ne längere Auszeit nehmen.
Richtig ist , das so ein UV-Drucker einen deutlich höheren Wartungsbedarf hat.

Grüße
Butzler
 
Habe ich irgendwann den Bezug zur Realität verloren, oder warum erscheinen mir diese Drucker gar nicht so unerhört teuer? 2.500€, das war zu DM-Zeiten ein vollausgestatteter ESCOM-PC.
 
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