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Um- und Abladen von Stammholz in den 80igern der DR

Rico

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Klingsmoos/Bayern vorher Olbernhau/Erzgebirge
Und zwar wäre für mich mal sehr Interessant wie eigendlich das Langholz oder Stammholz in den 80iger Jahren bei der DR in kleineren Sägewerken oder an Laderampen vom LKW (W50) auf die Wagons umgeladen bzw. auf und abgeladen wurde.

Was gabs da eigendlich für Technik wenn keine große Krananlage vorhanden war.

Was gibts da eigendlich da so an Modellen um so einen Umladevorgang nachzubilden. Außer dem Bockran von Auhagen

Bilder wären für mich auch sehr hilfreich
__________________
Wer rastet der rostet
 
Die Langholztransporter hatten doch teilweise einen Bordkran, ansonsten gab es doch so kleine wie Bagger, nur halt mit nem anderen Greifer. Selbstfahrende und fremdgezogene.
 
Ganz typisch war da der (Theo) T174. So gesehen in Weißkeissel, Weißwasser und Simmersdorf.
der groeschi
 
Der StFB Frankfurt/O. Sitz Müllrose besaß "Hanomag" Radlader, zum be- und entladen von Langholz W50, sowie zum beladen von offenen Waggon´s mit Schnittholz. Desweiteren besaß dieser Staatliche Forstbetrieb Langholzfahrzeuge vom Typ "Steyr" mit Bord"kran"

MfG Corvette
 
Langholz wurde mittels Winde gelagen (z.B. W50 oder Kraz). Abladen war relativ einfach, aber gefährlich.

Beim Stammholz gab es auch LKW mit Ladekran. Bekannt sind mir Kamaz-LKW.

Zum Entladen von Waggons hier mal ein LINK: www.miqu-modelle.de Unter Zellstoffwerk sind u.a. Bilder eines T174, Liebherr-Bagger und Dier zum Holzumschlag zu finden.
 
Hi Rico,
soweit mir bekannt ist,wurde damals in der DDR das Holz mit Ketten,bzw.Stahlseilen gesichert.Letztere lassen sich mit eingefärbtem Zwirn sehr gut nachbilden.
Ob es damals schon Spanngurte gab,wie sie heute üblich sind,weiß ich nicht(ich hab jedenfalls nie welche gesehen).
Gruß Jens
 
So heute hat mein T174 eine neue Schaufel/Zange bekommen.
Somit sollte das Be,-und Endladen der Wagon`s besser und schneller von statten gehen.
Die Zange muß noch etwas bearbeitet und farblich behandelt werden.


Rico
 

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Uhiii, bist du der Baggerschaufel aber ganz schön zu Leibe gerückt. Eine gute Idee, sieht gut aus. (der Jano Bagger sowieso...)

Ich würde allerdings den Löffelstiel des Baggers umstecken auf die andere Version. Beim Tieflöffel geht das ja, weil da der Zylinder mehr drücken als ziehen muss, aber zum Heben der Lasten, wie z.B. die Holzladungen mit dem Schalengreifer/Gabelgreifer oder Haken , macht sich der Zylinder unten angebracht und der Löffelstiel lang, ganz hinten angehangen/angelenkt besser, da der Zylinder beim Drücken mehr Kraft aufbringen kann als beim Ziehen und man kann so auch etwas höher heben.
 
Ja das muß ich noch machen.
Das das genauso Aussieht wie bei diesem Link von @Nordländer.

Das werd ich morgen mal probieren, ich hoffe das ich die Stiffte einfach so lösen kann.
Kann der ander Anbau da eigendlich dran bleiben, der Zylinder für den Tieflöffel?


Rico

PS: Hab da sogar noch ein Eigenes Bild gefunden.
 

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Joh, genau so... dann sieht das richtig gut aus.
Wie lange hast du denn an der Schaufel "herumgeschnitzt" ?

Edit:
Das mit den Stiften soll laut Jano ganz einfach gehen...
Zitat: Einfach die Stifte ziehen und umstecken. Fertig.

Mal schauen, ob das wirklich so leicht geht...
 
Eigendlich nicht lange. So in etwa 1h.

Ach "nur" so kurz/lange... :totlach:
Na Hut ab ! Ich kann dir das nachvollziehen, bei meinem fahrbaren Bagger war es insgesammt nur "unwesentlich" mehr an Zeit mit fräsen und feilen ;) ...
Schade, dass man das mit der Schaufel / dem Greifer (noch?) nicht so richtig schön beweglich
(drehen, Auslegerarm und Löffelstiel gehen ja zur Not noch), als Funktionsmodell hinbekommt.
Das wäre dann der Knaller.

Kann der ander Anbau da eigendlich dran bleiben, der Zylinder für den Tieflöffel?

Ja, warum nicht ? Der stört ja nicht... war zwar nicht so gebräuchlich, ist aber nicht undenkbar.
 
Hallo Toni

Ich hab die Stifte herausbekommen, war zwar eine ganz schöne Fummelei aber jetzt sitzt der Zylinder an der Richtigen Stelle.

Hab noch mal paar Bilder gemacht.
Jetzt muß nur noch die Beschriftung dran.
Endlich der Lademeister des Holzhandels seine Stämme besser Be,-und Entladen.

Schade eigendlich das die Beschriftungen für die Tragkraft nicht mit dabei sind.

Rico

PS: Ich sollte dann wohl auch mal einen eigenen Treaht eröffnen??
 

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Na das schaut doch mal richtig gut aus...

Ach und Jens...
für die kleinen, dicken "Gnubbelfingers" gibt es doch gute Werkzeuge als Hilfsmittel :brrrrr:

Edit:
Gibt es in 1:120 eigentlich auch schon so einen Forstmann mit "Fichtenmoped" in der Hand, wie für die "Breitspurfreunde?
 
Baggerb T174/172

Hallo, wie Breit ist der Bagger, über die Räder, passt der auch auf die Tilig-Rungenwagen wie Rs , Res und Samms?

Mario
 
Rinde abschälen

Gab es eigendlich in den Staatlichen Forstbetrieben der DDR ,in den 70iger Jahren schon Irgendwelche motorische Hilfsmittel um die Rinde von den Stämmen abzuschälen?
Im Wald wie in den Sägewerken.

Später gab es ja dann mal solche Fahrbaren Ungetüme.
Hat event. jemand Bilder oder einen Interessanten Link dafür.
Ich hab leider nicht richtiges gefunden.

Rico
 
Also direkt kann ich dir die Frage so nicht beantworten. Ich weiß nur, dass in der Parkettfabrik, die sich im Erdgeschoss unseres Hauses befand, dass Stammholz geschnitten, aber noch mit Rinde angliefert wurde. Die Rinde wurd dann erst im Rahmen des Zurechtsägens der Parkettleisten entfernt. Von daher: Für dieses Material zumindest nicht notwendig.

Gruß ebahner
 
Hallo,

es gab Entrindungsgeräte, die wurden an den Kraftheber eines Traktors angebaut. Die Stämme wurden von einem zweiten Traktor dort hindurchgezogen. Hersteller war die Forsttechnik in Oberlichtenau.

Gruß Siggi

Habe noch einmal nachgeschaut, das Gerät war ein Entastungsgerät und hieß EA 60. Die Entrindung dürfte, wenn überhaupt, erst im Sägewerk erfolgt sein.
 
Ich grab' das Thema einfach nochmal aus ...

Was mich noch interessiert, womit wurde in den 1980er Jahren bei der DR Langholz transportiert, doch sicher nicht mehr mit altertümlichen Schemelwagen? Außerdem, sind Fälle bekannt, wo etwa alte Streckenäste oder sogar extra zu diesem Zweck angelegte Stichgleise genutzt wurden, um das Holz direkt im Wald und nicht an der Bf-Ladestraße zu verladen? Bei der Franzburger Südbahn muss es letzteres in früheren Jahren beispielsweise mal gegeben haben.

mfg André
 
Hat JANO, nicht jetzt so eine Zange für den Bagger im Angebot?

Edit: Ja, einen Zinkengreifer als Bausatz, Artikel-Nummer: 130

Geht der auch?
 
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