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    Die Crew des TT-Boardes
Dänemark 1:
Die Übernahme der Mutares-Tochter GoCollective seitens der DSB ist bereits länger bekannt. Nun steht auch fest wie das Tochterunternehmen heißen soll und wer das Unternehmen leiten wird.

Ab dem 1. September 2026 werden die Lint 41- und Desrio-Triebwagen in Mittel- und Nordjütland sowie auf der Insel Fünen unter dem Namen "DSB Vores Tog" (DSB Unser Zug) unterwegs sein. Alle Mitarbeitenden des Bahnbetriebs werden im Rahmen einer Betriebsübernahme in die DSB-Gruppe übernommen. Auch der neue CEO kommt von GoCollective. Zuvor war Hans Henrik Grøn Berufssoldat bei der dänischen Luftwaffe und Logistikleiter beim Windanlagenbauer Siemens-Gamesa.

Pressemitteilung der DSB:



Dänemark 2:
Der schwedische Lokvermieter Nordic - Re-Finance hat die ECTS-Zulassung für Diesel-Lokomotiven der Baureihe (T)ME in Dänemark erhalten. Damit werden künftig wieder 4 ehemalige DSB-Lok (ME 1515, ME 1520, ME 1529 und ME 1531) auf dänischen Gleisen unterwegs sein. Drei Lokomotiven werden demnächst von Contac-Rail und eine Lokomotive an Aasleff Rail eingesetzt.

Viking Rail arbeitet auch an der ECTS-Zulassung der Rundnasen und der ehemalige CFL-Lokomotiven, die sie an die DSB verkauft hat, aber weiterhin nutzen wird. DB Cargo Scandinavia A/S und Viking Rail (ausführende Werkstatt) warten auch weiterhin auf die ECTS-Zulassung der MZ (IV) 1449. Die Umrüstung begann 2022...

Da es eine "ECTS-Mangellage" gibt, hat DB Cargo Scandinavia A/S die M36 von Lokaltog angemietet. So kam die 1962 für die DSB gebaute Lokomotive auch mal wieder nach Jütland. 1991 trennte sich die DSB von der Rundnase und die Lok fand ihr neues Zuhause auf der Insel Lolland. Zunächst war sie für Lollandsbanen, dann für Regionstog und seit 2015 für Lokaltog unterwegs. Seit 2022 hat sie ihre ECTS-Zulassung.

 
Zuletzt bearbeitet:
Schweden: LKAB weicht wegen unzureichender Kapazitäten der Bahn auf die Straße aus



Schweden: Verbessertes Ergebnis für Green Cargo – weiterhin Fokus auf langfristige Rentabilität



Norwegen: Blick in den Flirt Nordic Express



Norwegen: Dringlichkeitssitzung wegen Zugverspätungen



Finnland: Die Strecke von Helsinki bis Purola ist nun viergleisig



Dänemark: Aus GoCollective wird DSB Vores Tog



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Dänemark:
Die Midtjyske Jernbaner A/S wird Subunternehmer bei DSB Vores Tog auf der Thybanen.

Zwischen Struer und Thisted übernimmt ab den 1. September 2026 DSB Vores Tog die Verantwortung. Jedoch bedeutet ein Betreiberwechsel nicht, dass die Fahrzeuugprobleme von einem zum anderen Tag behoben sind. So holt sich DSB Vores Tog zum 1. Oktober 2026 die Midtjyske Jernbaner A/S aus Lemvig mit an Bord.

Die Midtjyske Jernbaner A/S wird als Subunternehmer 4 Desiro-Triebwagen zur Verfügung stellen. Diese waren nach Indienststellung der Mireos frei geworden.

Gemeinsame Pressemitteilung von Midtjyske Jernbaner A/S und DSB:

 
Norwegen/Schweden: Snälltåget fährt über die Meråkerbanen probeweise von Malmö nach Trondheim



Belgien/Dänemark/Niederlande/Schweden: European Sleeper und RDC planen neuen Nachtzug von Brüssel und Amsterdam nach Kopenhagen und Malmö



Schweden: Jernhusen unterzeichnet 20-jährigen Mietvertrag mit NTT für neue Radsatzdrehhalle in Göteborg



Dänemark: Doppelt so viele Züge zwischen Struer und Kopenhagen



Dänemark: Midtjyske Jernbaner und DSB planen eine Zusammenarbeit beim Zugbetrieb auf der Thybanen



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Dänemark

Auf den Lemvigbanen wird es ab Ende 2026 keinen Güterverkehr mehr geben. FMC Rønland (ehemals Cheminova) hat gestern darüber informiert, dass man die Chemiefabrik zum Jahresende schließen wird. Damit schließt der größte Arbeitgeber der Region Lemvig und 385 Angestellte der Firma verlieren ihren Job.

FMC Rønland ist auf die Produktion von Cheminova Pestiziden spezialisiert, die dort seit gut 70 Jahren hergestellt wurden. Die Produkte sind höchst umstritten und sind auch schon lange nicht mehr für den europäischen Markt zugelassen. Es wurde nur noch für den Export produziert. Nur laufen die Geschäfte seit Jahren schlecht. Im letzten Geschäftsjahr verzeichnete FMC Rønland einen Verlust von 1,2 Mrd. kr (ca. 161 Mio. €).

Gerade der Güterverkehr hat für das Überleben des Streckenabschnittes zwischen Lemvig und Thyborøn in den letzten Jahrzehnten gesorgt. Ohne die Chemiefabrik würde es heute die Strecke nicht mehr geben.

Für NoHAB-Fans besteht somit nur noch dieses Jahr die Möglichkeit, die Rundnasen von Viking Rail und Midtjyske Jernbaner auf der Strecke zwischen Vemb, Lemvig und Thyborøn zu erleben.

Eventuell habe ich die Chance, falls Fahrplan und Wetter passen, in den nächsten 14 Tagen ein paar Bilder vor Ort als Abschied zu machen.
 
Finnland: Die grüne Farbe von VR erhielt in Finnland Markenschutz



Schweden: Heute letzter SJ-Nachtzug nach Berlin



Schweden: RDC EuroNight von Stockholm nach Berlin erfolgreich gestartet



Schweden: Infrakraft erhält einen weiteren Auftrag für Gleisaustauscharbeiten an der Malmbanan



Schweden: Vegetationsräuming der Inlandsbanan zwischen Mora und Filipstad


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Norwegen/Schweden: Erster schwedischer Nachtzug in Trondheim seit 26 Jahren



Finnland/Norwegen/Schweden: VR FleetCare stellt ersten modernisierten Zug der Type 72 in Schweden für Norske Tog fertig



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Dänemark / Deutschland:

Im Norden sagt man TSCHÜSS...

Anhang anzeigen 580917

...am kommenden Montag wird die KRONPRINS FREDERIK beim Schiffsabwracker im dänischen Esbjerg erwartet.

1978 bestellte die DSB drei neue Eisenbahnfährschiffe für den Fährbetrieb zwischen Kørsor und Nyborg im Großen Belt. Das waren die DRONNING INGRID (heute Hospitalschiff AFRICA MERCY / soll 2028 ersetzt werden), PRINS JOACHIM (heute: MOROCCÒ STAR) und die KRONPRINS FREDERIK.

Die Eisenbahnfähre KRONPRINS FREDERIK wurde als letzte drei Schwestern 1981 in Dienst gestellt. Mit Fertigstellung der festen Belt-Querung 1997 endete der Einsatz als Eisenbahnfährschiff. Die DSB lagerte im gleichen Jahr ihren Fährbetrieb zu Scandlines aus.

Für die KRONPRINS FREDERIK fand sich recht schnell ein neuer Job. Ab 1998 lief sie als Autofähre zwischen Rostock und Gedser. Der "kleine Prinz" stieß erst drei Jahre später dazu.

2004 spendierte die Eigner der KRONPRINS FREDRIK noch ein neues Herz. Bei Blohm&Voss in Hamburg wurden neue Motoren installiert. 2011 sollte für beide Prinzen eigentlich das Ende auf der Route Rostock und Gedser kommen. Es gab jedoch noch einen Aufschub bis 2016, da die beiden Neubauten der Volkswerft Stralsund viel zu schwer waren und später in Dänemark aufwendig umgebaut wurden.

2017 begann für die KRONPRINS FREDERIK der nächste Lebensabschnitt. Sie wurde umgeflaggt. Aus der dänischen Flagge wurde die deutsche Flagge. Der neue Heimathafen wurde Rostock. Umgerüstet wurde sie für den reinen LKW-Transport. Haupteinsatzgebiet war die Vogelfluglinie. Gelegentlich half sie zwischen Rostock und Gedser aus.

Diesen Job hat nun die neue THE BALTIC WHALE übernommen. Im Normalbetrieb ist die Fähre auf der Vogelfluglinie vollelektrisch unterwegs. Sollte sie zwischen Rostock und Gedser eingesetzt werden, müsste sie im Hybridmodus verkehren.

Letzte Woche habe ich mich persönlich von der KRONPRINS FREDERIK in Esbjerg verabschiedet.

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Bei Smedegaarden A/S ist aktuell der Hof noch voll, so dass das ehemaligen Eisenbahnfährschiff noch nicht angefasst wurde.
 
Dänemark Deutschland England:

Dampflok "Julchen" verkauft

Die DSB beschaffte ab 1898 C-gekuppelte Dampflokomotiven der Baureihe Litra F (II) für den Rangierdienst. Die ersten Lokomotiven kamen aus Esslingen. Weitere Lokomotiven diese Baureihe wurden in Belgien und Deutschland (Hanomag, Borsig, Henschel) sowie in Italien in Auftrag gegeben. Auch die beiden dänischen Lokomotivhersteller Smith, Mygind & Hüttemeier A/S aus Kopenhagen und vor allem Frichs A/S aus Aarhus wurden mit der Herstellung beauftragt. Gebaut wurden 120 Lokomotiven. Die letzten 15 Lokomotiven wurden 1949 von Frichs ausgeliefert.

Eine dieser 1949 gebauten Lokomotiven macht sich nun auf die Reise von Deutschland nach England. Bei der Nene Valley Railway wird die 1949 gebaute F654 auf ihre Schwester F656 treffen. Während die F656 bereits 1975 nach England übergesiedelte, war die F654 viele Jahre in Schleswig-Holstein zu Hause. 1977 wurde sie an die Angelner Dampfeisenbahn (Schienenverkehrs Flensburg e. V. / Strecke Süderbrarup - Kappeln) verkauft. 2017 musste "Julchen" leider mit Kesselschaden abgestellt werden. 2020 wurde sie an den Kulturlokschuppen Neumünster verkauft. Anscheinend hat man für "Julchen" dort keine Verwendung mehr, so dass es nun für sie auf die Insel geht.

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(Julchens Schwester F652 in Gedser (Scandlines Terminalgebäude für Fußgänger / ehemalige DSB Bahnhofshalle))


Dänemark

Und da sind für schon bei einem Veranstaltungs-Tipp.

In der 42. KW finden in Dänemark die Herbstferien statt. Da bietet sich ein Besuch in der Gedser Remise und im Det gule Palæ an. Scandlines bringt euch rüber - 4 Stunden Seefahrt für 15,50 € (Tagesticket hin und zurück für Erw.).

An vier Tagen wird auch der Y-Tog-Triebwagen zwischen Gedser und Nykøbing F pendeln.

Eisenbahn eigne Bilder (1847).jpg
(Tangen in seinem alten Heimatdepot Lemvig)

Die Verkehrstage sind:

Montag, der 12. Oktober 2026
Dienstag, der 13. Oktober 2026 (*)
Mittwoch, der 14. Oktober 2026
Donnerstag, der 15. Oktober 2026

Gedser ab:Nykøbing F an:Nykøbing F ab:Gedser an:
07:00*07:44*08:00*08:46*
09:3610:2010:3511:21
12:0612:5013:0513:51
14:3615:2015:3516:21

Tickets sind bereits auf der Homepage der Gedser Remise buchbar. Hin- und Rückfahrt müssen getrennt gebucht werden
( GEDSER REMISE ).

Am Dienstag findet im alten Fischereihafen von Gedser der Blå Blink (Blaulichttag) statt. Daher fährt auch bereits um 07:00 Uhr bereits der Tangen nach Nykøbing F.

Auf dem Blå Blink präsentieren sich viele dänische Blaulicht-Organisationen. Gäste aus Deutschland (DGzRS und NHC) werden vermutlich auch dort erscheinen. Vielleicht präsentiert auch das Feuerwehrmuseum aus Nykøbing F eines seiner Schmuckstücke dort.


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(Der Landy war 2023 beim Blå Blink in Gedser)
 
Nordländer,
das Feuerwehrfahrzeug Bitte noch mal in den anderen Ordner.
Danke
 
Dänemark 1:

Das Dänische Eisenbahnmuseum in Odense bekommt eine zusätzliche Ausstellungshalle. Die neue Ausstellungshalle soll den Charme einer nordischen Bahnhofshalle haben und ausreichend Platz für lange Züge, wie den Lyntogs (auf dt. Blitzzügen) oder später dem IC3 (auch Gumminase genannt), bieten.

Finanzielle Unterstützung bekommt das Museum von dem A.P. Møllerske Støttefond in Höhe von 63 Mio. DKK (ca. 8,4 Mio. €). Die Stiftung gehört zur bekannten dänischen Reederei A.P. Møller-Mærsk.

Die Fertigstellung der neuen Ausstellungshalle ist für 2030 geplant.

Quelle: kulturmonitor.dk



Dänemark 2:

Die DSB hatte vor ein paar Monaten weitere Vectrons ausgeschrieben. Nun steht fest, dass European Locomotive Leasing (ELL) den Zuschlag für bis zu 12 Lokomotiven bekommen hat. Der Leasing-/Mietvertrag läuft bis 2030. Die ersten beiden Vectrons kommen bereits im November. Vier weitere sollen bis zum Fahrplanwechsel im Dezember folgen. Die restlichen sechs Maschinen folgen 2027. Man wird sie auch bei uns sehen. Sie sollen vor den Talgos und dem Comfortjet der ČD laufen. Nicht vorgesehen sind die Vectrons für die DSB-Doppelstockwagen.

Quelle: probane.dk
 
Schweden: Trafikverket überprüft den Ausbau der Inlandsbanan



Schweden: Letzte Reise von TMY 101 ins Eisenbahnmuseum Gävle



Schweden: InfraRed Capital Partners übernimmt die Hector Rail Group



Schweden: Bahnindustrie fordert eine verbesserte Norm für die Prüfung von Verbundbremsklötzen unter winterlichen Bedingungen



Schweden: Trafikverket veröffentlicht Fahrplan 2027



Schweden: Västtrafik hat die Option auf weitere 35 Zugsätze X80 von Alstom ausgelöst



Norwegen: Geisterzüge legen den Verkehr auf der Gjøvikbanen still



Norwegen: Stadler und Norske tog präsentieren den FLIRT Nordic Express



Norwegen: Güterbahnen Cargonet und Onrail vor grosser Herausforderung



Finnland: VR und di Streitkräfte vertiefen ihre Zusammenarbeit, um die Versorgungssicherheit Finnlands zu stärken



Finnland: Ausnahmegenehmigung von der EU - Kommunikation für die Zugsteuerung kann über kommerzielle Mobilfunknetze erfolgen



Dänemark: Fehmarnbelt - Dänemark wächst um 30 Hektar - IVY bereit zum Absenken eines Spezialelements



Dänemark: Streitkräfte schreiben weltweite Transporte aus



Dänemark: Neue Bahnverbindung zwischen Aalborg und Aarhus stärkt die Wirtschaft in Nordjütland



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Dänemark 1:
Lokaltog, der Betreiber von 9 Nahverkehrslinien auf Sjælland, Lolland und Falster, hat heute per Pressemitteilung mitgeteilt, dass die Stadler Deutschland GmbH und die Furrer+Frey AG aus der Schweiz die Ausschreibung für 4 batterieelektrische Triebwagen und die entsprechende Ladeinfrastruktur gewonnen haben.

Die neuen Züge sollen ab dem 1. Halbjahr 2031 auf der Nærumbanen eingesetzt werden. Die Nærumbanen verbindet auf nur 7,8 km die Jægersborg und Nærum nördlich von Kopenhagen.

Aufgrund der beengten Infrastruktur können auf der Bahnlinie nur sehr kurze Fahrzeuge eingesetzt werden. Aktuell verkehren dort 4 RegioSprinter von Siemens-Duewag aus dem Jahr 1998 (1999 in Dienst gestellt). Mitbewerber für die kompakten Fahrzeuge waren Bozankaya Rayli Sistemler AS aus der Türkei und Koncar Inc. aus Kroatien.

Das ist der zweite Auftrag von Lokaltog an Stadler. Für drei Nahverkehrsstrecken auf Sjælland wird Stadler 2028/29 24 Triebwagen vom Typ Flirt Akku liefern.

Quelle: Pressemitteilung von Lokaltog


Dänemark 2:
Der Einsatz der Desiro - Triebwagen der Midtjyske Jernbaner A/S auf der Thybanen war für den 1. Oktober geplant. Er musste verschoben werden. Aktuell laufen noch Gespräche zwischen der DSB, DSB Vores Tog und Midtjyske Jernbaner A/S. Ein neues Datum konnte seitens der Midtjyske Jernbaner A/S noch nicht genannt werden.

Quelle: LinkeIn Midtjyske Jernbaner Drift A/S


Dänemark 3:

Nach knapp 11 Monaten Baupause seitens Banedanmark konnten Frachtkunden in Aalborg Østhavn wieder per Schiene angefahren werden. Grund für die lange Sperrung war der Umbau des Bahnhofes Aarhus H und die Einführung des neuen Signalsystems zwischen Fredericia sowie die Elektrifizierung der jütländischen Hauptstrecke. Die Fertigstellung der Elektrifizierung war für Ende 2026 geplant. Die Fertigstellung musste jedoch auf das nächste Jahr verschoben werden.

Aktuell laufen Arbeiten an der Limfjordbrücke in Aalborg. Die 403m lange Brücke besteht aus 9 Brückenfelder, wobei sich das mittlere Element klappen lässt. Die Brücke stammt aus dem Jahr 1928 und überspannte ursprünglich den Roskilde Fjord bei Frederikssund. Nach nur 7,5 Jahren wurde die Bahnstrecke Hvalsø–Frederikssund jedoch schon wieder eingestellt. Die Brücke wurde demontiert und in Aalborg transportiert. Dort wurde sie 1938 als Ersatz für die altersschwache Vorgängerin in Betrieb genommen. Die Elektrifizierung des Klappsegmentes ist die größte Herausforderung. U.a. muss das Gegengewicht um 25t verstärkt werden.

Simon von Simontog hat die ersten Güterzüge nach Aalborg Østhavn mit seiner Kamera begleitet. Am 13. September 2026 war Viking Rail mit der gemieteten von Midtjyske Jernbaner A/S gemieteten "NoHAB-Rundnase" MX26 und den beiden 1800er mit dem Mærsk-Containerzug nach Aalborg Østhavn unterwegs.


Am 28. September 2026 nahm auch DB Cargo Scandinavia den Verkehr nach Aalborg Østhavn wieder auf. Unterwegs war man mit der von Lokaltog gemieteten "NoHAB-Rundnase" M36 und der unternehmenseigenen MZ1453.

 
Zuletzt bearbeitet:
Deutschland / Dänemark:
Nun soll der Anschluss des Fehmarnbelt-Tunnels auf deutscher Seite wohl erst 2035 fertig sein. Der Absatz im Artikels des Nordschleswigers verrät leider auch, woran es zum Teil liegt. Es sind nicht immer die Bahn und der Bund schuld.

 
Bauen schon tuen sie schon, aber wenn die Hansestadt Lübeck im letzten Monat Klage gegen den Planstellungsbeschluss vor dem Bundesverwaltungsgericht bezüglich der Hinterlandanbindung eingereicht hat, wird es auch nichts mit einem planmäßigen Baubeginn und Bauende.

Ich kann die Angst der Hansestadt Lübeck sogar verstehen. Man befürchtet, dass der HBF zum Nadelöhr wird und dadurch die eigenen Häfen geschädigt werden. Denn an der Küste gilt immer noch der einfache Grundsatz: Geht es dem Hafen gut, geht es auch der Stadt gut.

Aber mit einer Klage kommt man auch nicht vorwärts....
 
Fehmarnbelt Tunnel - Fourth immersion completed


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Schweden: Jetzt ist der "Guldvagnen" wirklich golden



Schweden: Die Halbierung des Nachtzugverkehrs hat zu weniger Besuchern in Abisko geführt



Norwegen: Störung im Kommunikationssystem führte zur Einstellung des Bahnverkehrs (8.10.2026)



Norwegen: EU erschwert den Schienen-Güterverkehr



Norwegen: Staatshaushalt 2027 - Die Regierung schlägt 38,8 Milliarden für Eisenbahnzwecke vor



Dänemark: Banedanmark hat mit der Elektrifizierung der Eisenbahn-Klappbrücke über den Limfjord begonnen



IoreDM3
 
Dänemark 1:

Am 14. Oktober verkehrte ein Testzug mit 1.200 t Schrott von Frederikshavn nach Salzgitter. Der aus 26 Waggons bestehende Zug wurde bei Stena Recycling (Schwesterfirma von Stena Line) und M.A.R.S. Europe (Modern American Recycling Services) geladen. M.A.R.S. Europe ist ein Schiffsabwracker, der sich auf extragroße Fälle konzentriert. Aktuell werden in Frederikshavn zwei schwimmende Produktions- und Lagerschiffe (FPSO) der Ölindustrie mit Schiffslängen von 274 bzw. 315 m abgebrochen.

Der Schrottzug wurde in Dänemark von Viking Rail mit Vectron (als ERMTS-Steuerwagen) und zwei 1800er befördert. Sollte der Test positiv sein, wird es monatlich einen Schrottzug nach Salzgitter geben.



Dänemark 2:

Seit Montag verkehren nun die Desiro-Triebwagen der Midtjyske Jernbaner auf der Thybanen zwischen Struer und Thisted. Die Kooperation mit DSB Vores Tog sieht den Einsatz von 2 Triebwagen vor. Das Personal wird von DSB Vores Tog gestellt. Die Wartung erfolgt in Lemvig bei der Midtjysker Jernbaner.

 
Zuletzt bearbeitet:
Schweden: Anhaltend starke Nachfrage und zufriedenere Kunden bei SJ – der Weg ins Jahr 2030 geht weiter



Schweden: Green Cargo erzielt positives Ergebnis



Norwegen: Noch mehr Verspätung für Nordlandsbanen-Nachtzüge



Norwegen: Die erste umgebaute Lokomotive von Grenland Rail ist bereit, um 2027 Nachtzüge auf der Nordlandsbanenn zu fahren


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Norwegen: Bald wird die neue Doppelgleisstrecke auf der Vestfoldbahn eröffnet



Finnland: Stadler liefert 21 weitere FLIRT-Züge



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Fährverkehr nach Skandinavien und Finnland


Wer seinen Urlaub in Skandinavien oder Finnland verbringen will, ist teilweise auf Fährschiffe angewiesen. Das betrifft natürlich auch die Fracht. Hier gibt es in der nächsten Zeit ein paar Änderungen:

TT Line

Die Lübecker Reederei wird im nächsten Jahr zusammen mit Viking Line von den Åland-Insel ein neues Gemeinschaftsunternehmen an den Start bringen. Gemeinsam wird man den Fährverkehr zwischen Estland (Muuga bei Tallinn) und Finnland (Vuosaari / Helsinki) aufnehmen. Es wird das bisherige Angebot von Viking Line zwischen Tallinn und Helsinki ergänzen.

Dazu beteiligt sich Viking Line mit 50% am ältesten Fährschiff der TT Line - Flotte.

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Die HUCKLEBERRY FINN in Warnemünde

Die HUCKLEBERRY FINN wurde 1988 als als NILS DACKE in Dienst gestellt. Gebaut wurde das Fährschiff als Eisenbahnfährschiff auf der Schichau-Seebeckwerft in Bremerhaven. Nur wurden auf den Gleisen nie Waggons befördert.

1993 erfolgte daher der Umbau zu einem auf mehr Passagiere ausgelegtem Fährschiff in Finnland. Sie bekam den neuen Namen PETER PAN verpasst. So war sie bis 2002 unterwegs. Dann stellte TT Line die 5. PETER PAN in Dienst. Aus der 4. PETER PAN wurde die HUCKLEBERRY FINN. 2002 wurde das Schiff nochmals umgebaut. Der Passagierbereich wurde wieder reduziert.

Zusammen mit ihrer baugleichen Schwester TOM SAWYER waren sie jahrelang die Stammfähren zwischen Rostock und Trelleborg. Nun trennen sich die Wege.

Als "Ersatz" kommt im Dezember 2026 die AKKA zurück in die Ostseeflotte von TT Line.

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Die AKKA ebenfalls in Warnemünde

2001 stellte TT Line die 6. NILS HOLGERSSON in der Firmengeschichte in Dienst. Das Fährschiff wurde bei SSW Fähr- und Spezialschiffbau in Bremerhaven gebaut. 2022 folgte die 7. NILS HOLGERSSON und die Vorgängerin bekam den Namen AKKA (Leitgans von Nils Holgersson) verpasst.

Seit 2025 durfte sie ihr Marine Gas Oil bei anderen Reedern im Charter verdienen. Zunächst lief sie in der Adria für die Atiica - Gruppe und dieses Jahr war sie im Charter für Hibernia Line zwischen Frankreich und Irland unterwegs.


PolSca

Bei den Polen gibt es Licht und Schatten. PolSca ist ein (Marken-)Zusammenschluss von EuroAfrica (Unity Line), Polska Żegluga Morska (Unity Line) und Polska Żegluga Bałtycka (Polferries).

Gegründet wurde der Zusammenschluss, um insbesondere der starken Konkurrenz von Finnlines und TT Line in Swinemünde Parole zu bieten.

Dabei gibt es Licht und Schatten.

In ein paar Tagen wird die neue BURSZTYN UNITY von Polska Żegluga Morska in Stettin getauft. Die Taufe erfolgt am Polnischen Unabhängigkeitstag. Eine echte Besonderheit ist, dass das Fährschiff unter Polnischer Flagge zwischen Swinemünde und Ystad unterwegs sein wird.

Ihre baugleiche Schwester JANTAR UNITY, die im Januar 2026 getauft wurde, segelt wie die anderen Fährschiffe von Polska Żegluga Morska unter der Flagge Zypern über die Ostsee. Dabei ist Polska Żegluga Morska ein Unternehmen, welches sich im Besitz des polnischen Staates befindet....

Auch Polska Żegluga Bałtycka befindet sich im Besitz des polnischen Staates. Dieses Unternehmen hat aktuell erhebliche finanzielle Probleme.

Das größte Problem für die Seeleute ist die Heuer. Diese wird seit diesem Jahr sehr unregelmäßig gezahlt. In den letzten Monaten gab es nur Vorauszahlungen in Höhe von 600,- € pro Monat. Die Heuer wird in € ausgezahlt, da die Besatzungsmitglieder Arbeitsverträge mit einem Tochterunternehmen auf Zypern haben. Die Fährschiffe von Polska Żegluga Bałtycka segeln unter die Flagge von den Bahamas.

Die Zahlungsprobleme führen dazu, dass erfahrende Seeleute bereits das Unternehmen verlassen haben.

Außenstände hat man aber nicht nur bei der Besatzung. Es gibt auch noch unbezahlte Rechnung von Hafengebühren in Schweden und Außenstände bei ETS-Abgaben.

Die Probleme sind zum größten Teil hausgemacht.

2017 wollte man ein neues Fährschiff in Polen bauen lassen. Es kam zur Kiellegung, aber danach passierte nicht mehr viel. Die ersten Stahlteile des Neubaus wurden inzwischen verschrottet. Das belastet die Bilanz des Unternehmens erheblich und interessiert inzwischen auch die Staatsanwaltschaft.

Das nächste Desaster ist der 10jährige Chartervertrag für VARSOVIA, die man 2024 in Dienst gestellt hat. Es war der erste Neubau von Polferries nach gut 20 Jahren. Nur hat man sich bei den Kosten (Charter und Betrieb) mächtig verkalkuliert. Im Gegensatz zu den anderen Fährschiffen von Polska Żegluga Bałtycka segelt die VARSOVIA unter der Flagge von Zypern.

Es gab zwar inzwischen einen Überbrückungskredit, aber dieser muss auch irgendwann bedient werden. Und die großen Kosten kommen traditionell zum Jahreswechsel, wenn die Dockungen der Fährschiffe anstehen.

Es wird daher reichlich spekuliert, was mit Polska Żegluga Bałtycka passiert. Die Situation sorgt auch schon für reichlich Zoff in der polnischen Politik. Von neuen Projekten redet erstmal keiner mehr. So wollte z.B. Polferries den Fährbetrieb von Kolberg zur Sonneninsel Bornholm aufnehmen.


STENA LINE

Das schwedische Familienunternehmen STENA AB kauft das norwegische Familienunternehmen COLOR LINE, dass u.a die Fährlinie zwischen Kiel und Oslo betreiben.

Die Marke COLOR LINE wird erhalten bleiben. Das ist die zweite Übernahme von STENA AB in der Ostsee in den diesem Jahr. Im Februar hatte man den Betrieb von WASALINE von der Stadt Vaasa (Finnland) und der Gemeinde Umeå (Schweden) übernommen.


Königslinie vor der Wiedergeburt?

Jetzt wird es richtig kurios.


und dazu die Unternehmensseite:


Für mich ist das eine Luftnummer. Wenn man in Juli 2027 starten will, dann muss das das Schiff heute schon feststehen. Die DROTTEN wird es jedenfalls nicht. Sie wird anderswo gebraucht.


Die ganzen Entwicklungen zeigen, dass der Fährmarkt in der Ostsee in Bewegung ist. Hier spielen auch die Kosten eine entscheidende Rolle. Wir alle kennen die Kosten für fossile Brennstoffe. Diese treffen auch auch die Fährgesellschaften. Teilweise tritt der Effekt erst mit Verzögerung auf, da die Reeder die Brennstoffe im voraus kaufen. Hinzu kommen noch die Kosten im Rahmen des CO₂-Emissionshandels. Bunker- und ETS-Zuschläge werden daher monatlich oder vierteljährlich von den Reedern neu kalkuliert.

Trotzdem sollte man sich daran nicht den Urlaub 2027 in Skandinavien oder Finnland vermiesen lassen. Frühzeitiges Planen und Buchen der Fähren sichert in der Regel günstige Preise.
 
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