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Norwegen: 63 Fahrgäste bei Kälte nach Rentierunfall im Zug festgesetzt



Norwegen: Grundbesitzer gewinnen gegen Bane Nor - Die Zäune der Sørlandsbanen Vest müssen bleiben



Norwegen: Zug im Gravhalstunnel stecken geblieben



Norwegen/Schweden: LKAB stärkt die strategische Malmbane-Route mit einem neuen Schiffsbelader in Narvik



Norwegen: Siemens liefert CBTC-System für die Oslo T-bane



Finnland/Schweden: Nachtragshaushalt unterstützt Personenverkehr Tornio - Haparanda



Finnland: Schichtarbeit führt zu Übermüdung der Straßenbahn-Fahrer und stärkt die Unfallgefahr



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Wie das Medium Järnvägar berichtet, hat die 2. Kammer der Schweizer Parlamentes, der Nationalrat, bei seiner heutigen Sitzung die Zuschüsse für den geplanten SBB-Nachtzug Basel - Malmö abgesagt. Der Zug wird somit 2026 nicht verkehren. Es ging um Subventionen von 10 Mio SFr p.a..

Die SBB muss nun bereits verkaufte Tickets rückabwickeln. RDC wäre Partner der SBB gewesen.
 
Finnland: VR FleetCare produziert neue Rohholz-Waggons für UPM



Schweden: VR wird zum Fahrplanwechsel Schwedens zweitgrößter Betreiber für Personenzüge



Schweden: 32,5 Tonnen Achslast - Neue Eisenbahnstrecke im Hafen von Luleå erfüllt Transportanforderungen der Industrie



Norwegen/Schweden: Reduzierung des Zugangebots zwischen Stockholm und Narvik



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Dänemark:

Neue Chance für die Bahnstrecke Gedser - Nykøbing/Falster?

Ausschuss für Regionalentwicklung, Bildung, öffentlichen Verkehr und internationale Zusammenarbeit der Region Sjælland hat sich am 9. Dezember mit Vorschlägen zur Verbesserung des schienengebundenen ÖPNV und der Infrastruktur beschäftigt. Dazu hatte Movia auf Wunsch der Region Sjælland einige Vorschläge erarbeitet. U.a. ging es um die Bahnstrecke Gedser - Nykøbing/Falster, wo seit 2009 kein Zug (außer Museumszüge) mehr verkehrt.

Kurz zusammengefasst: Die Strecke muss modernisiert werden. Neue (Batterie-)Züge müssen angeschafft werden. Der Busverkehr muss neu organisiert werden., damit die Bahn mehr Fahrgäste generieren kann. Als Nachteil werden die hohen Betriebskosten pro Fahrgast gesehen.

Die Präsentation ist im folgenden Link abgelegt:


Link zur Pressemitteilung der Region Sjælland:

Region Sjælland sætter fokus på Lollandsbanens fremtid | Region Sjælland


Schweden/Dänemark:

Das dänische Eisenbahnmuseum in Odense hat 6 Liegewagen der Bauart Bc-t von Snälltåget/Transdev übernommen. Hector Rail hat sie am vergangenen Sonntag ins Museumsdepot nach Marslev überführt.

Die Waggons waren ursprünglich Sitzwagen Bauart B-t der DSB. Die DSB lies 1998 10 Waggons zu Liegewagen umbauen. 2009 wurden von der 7 Waggons an Euro-Express in Münster verkauft. Ein Jahr später befanden sie sich im Besitz von NetRail in Schweden. Wieder ein Jahr später wurden sie an Veolia Transport (Transdev) in Schweden verkauft. Ein Waggon wurde 2014 ausgesonders. Die restlichen Waggons sind nun wieder in ihrem Ursprungsland.
 
Dänemark:

Heute war in Lemvig der große Tage. Der dänische König Frederik X. hat höchstpersönlich mit dem Mireo das "Rote Band" durchfahren.

Panik i førerhuset - men kongen havde helt styr på det

Tschüss Y-Tog? Noch nicht ganz. Man kann sich noch nicht so richtig von ihm trennen. Bis zum 18. Januar wird er noch vereinzelnd eingesetzt.
 
Schweden: Trafikverket kauft und mietet Wartungszüge von Plasser und Robel für eine effizientere Gleiswartung



Dänemark: Verladung bei schlechtem Wetter und Regen führte zum umgekippten Wechselbehälter



Norwegen: Neuer Betrieb auf der Flåmsbana bleibt rein kommerziell



Norwegen: Erdrutsch auf der Dovrebanen



Norwegen: Verlängerung des Vertrags zwischen der Eisenbahnbehörde und SJ Norge



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Dänemark: Neues aus der Remise Gedser

Der Dansk Jernbane Klub hatte sich dieses Jahr bereits den Y-Tog TANGEN der Midtjyske jernbaner gesichert. 2026 wird er nach Falster überführt und soll dann den Museumspendel zwischen Nykøbing und Gedser übernehmen.

Eisenbahn eigne Bilder (1767).jpg

Ferner gelang es dem Dansk Jernbane Klub und der Remise Gedser die Dampflokomotive E987 und die NoHAB MY1104 aus einer Insolvenzmasse zu erwerben. Die beiden Lokomotiven waren zwar seit 2020 in Gedser unterstellt, aber aufgrund eines anderen Eigentümers war den beiden Vereinen nicht möglich an den Lokomotiven Hand anzulegen. Nun kann die Rundnase, die sich recht schmuddelig in der Remise präsentiert, optisch aufgefrischt werden.
 
Dänemark: Schneepflüge auf Testfahrt

Die Midtjyske Jernbaner hat gestern ihre beiden Schneepflüge zusammen mit der NoHAB "Tørfisken" mal auf eine Testrunde über die eigene Strecke geschickt. Die Mitarbeitenden sollten sich mit der Technik vertraut machen.


Die beiden Schneepflüge wurden 1975 bei Scandia gebaut und an die DSB ausgeliefert. Diese musterte 2007 die beiden Schneepflüge aus. Über einen Zwischenhändler konnte die Midtjyske Jernbarner 2008 beide Schneepflüge erwerben.
 
Norwegen/Schweden: Sturm Johannes sorgt für ernsthafte Verkehrsbehinderungen



Schweden: Skånetrafiken ruft zur Konsultation über Öresundszüge der nächsten Generation



Schweden: Mehrere Zugausfälle am Neujahrstag im Norden



Norwegen/Schweden: Kälte führt zu Zugausfällen zwischen Luleå und Narvik


Im Berichtsgebiet Nordschweden gab es teilweise Temperaturen von um und unter -40 °C(Karesuando -40,5°C).

SMHI - Karte für min und max Werte

SMHI - Schneehöhenkarte:


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Dänemark:
Wie die DSB heute mitteilt, hat ein Konsortium aus Siemens Mobility und Stadler den Auftrag für die 5. Generation der Kopenhagener S-Bahn gewonnen.

Der Vertrag umfasst die Lieferung von 226 56m langen Einheiten sowie einen 30jährigen Wartungsvertrag. Ausgeliefert soll die 5. S-Bahn-Generation ab 2032.

Das neue an der 5. Generation wird vollautomatischer Betrieb sein. Triebfahrzeugführer werden dann nicht mehr benötigt. 2032 soll der vollautomatische Betrieb auf der Linie F starten. Bis 2040 soll das restliche S-Bahn-Netz auf den vollautomatischen Betrieb umgestellt werden.

DSB-Pressemitteilung:


Illustrationen der neuen Züge:

 
Deutschland / Skandinavien / Finnland:

Rostock Port hat heute die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht.

Der Umschlag betrug im Rostocker Überseehafen 31,3 Mio. t in 2025, was einen neuen Umschlagsrekord darstellt. Zusammen mit den beiden anderen beiden Rostocker Häfen (Chemiehafen & Rostocker Fischerei- u. Frachthafen) wurden 33,1 Mio. t über die Kaikanten umgeschlagen. Das waren 7.580 Schiffsanläufe.

Negativ war allerdings die Beförderung von Eisenbahnwaggons bei Stena Line. Die Anzahl ging von 21.800 (2024) auf 20.000 zurück. Gründe dafür waren u.a. Bauarbeiten am Gleisnetz mit längeren Sperrungen (u.a. Rostock - Berlin und Hamburg-Berlin). Insgesamt konnte das Ergebnis im RoRo-/Fährbereich gesteigert werden. So wurden 16,85 Mio. t in diesem Geschäftsbereich umgeschlagen. Dazu wurden 528.000 LKW-/Trailereinheiten befördert. Davon entfielen 110.000 Einheiten auf den KV. Auch hier ist ein Rückgang von 2.000 Einheiten aufgrund der Streckensperrungen zu verzeichnen. Der Ausbau des KV wird weiter verfolgt, u.a. gehen dieses Jahr die auf 680m verlängerte Kranbahn (jeweils 5 Gleise) in Betrieb. Aktuell gibt es 49 wöchentliche KV-Verbindungen.

Die drei Fährlinien beförderten 2025 2,6 Mio Passagiere und 660.000 PKW/Wohnmobile von/nach Skandinavien.

Eine recht neue Sparte für den Rostocker Hafen ist der Neufahrzeugumschlag nach Skandinavien. Hier werden überwiegend Elektrofahrzeuge umgeschlagen. Im letzten Jahr waren es 132.000 Fahrzeuge, was eine Steigerung von 10.000 Fahrzeugen entspricht. Die Fahrzeuge werden fast alle per Bahn angeliefert.
 
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... danke für die fundierten Informationen.
Die geplante Erweiterung des Ölhafens und damit auch die wahrscheinliche Erweiterung der Pipeline nach Schwedt wird den Aufschwung auch wesentlich erhöhen.
 
@KarowerKreuz

Ölhafen heißt nicht zwangsläufig Ölumschlag. Und der Ausbau bedeutet nicht zwangsläufig mehr Ölumschlag (2025 wurden ca. 6 Mio t Rohöl für PCK angelandet).

Es wird dieses Jahr die Fenderanlage des Liegeplatz 3 erneuert. Diese ist am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt. Liegeplatz 3 und 4 werden für den Rohölumschlag genutzt.

Der größere Ausbau im Ölhafen soll an Liegeplatz 5 dieses Jahr starten. U.a. soll es eine Tiefenanpassung an die Baltimax-Klasse geben. Dazu kommt auf die Errichtung neuer landseitiger Infrastruktur, die für dem Umschlag von neuen Energieträgern, wie Ammoniak, Methanol und grünen Wasserstoff benötigt wird. U.a. wird dazu eine neue Pipeline gehören, die von Rostock in die Nähe von Lubmin verläuft und den Hafen mit dem OPAL-Netz verbindet. Die Fertigstellung ist für 2028 terminiert.

Für den Skandinavien- bzw. Finnland-Verkehr, der über 50% des Gesamtschlages ausmacht, sind die Investitionen in den KV-Bereich und die Aufstellflächen der entscheidende Faktor. Der Hafen muss schneller und effizienter als Lübeck oder Swinemünde sein. Und die Konkurrenz schläft nicht. Heute wird zum Beispiel in Stettin die JANTAR UNITY getauft. Es ist eines von drei neuen Fährschiffen der Polen. Die Polen bündeln auch ihre Marken. Aus Unity Line und Polferries wird die Marke POLSCA. Am Montag wird der neue Kahn mit LNG-Hybrid-Antrieb seinen Liniendienst zwischen Swinemünde und Trelleborg aufnehmen.

Bei TT Line kommt die AKKA in den nächsten Wochen zurück in die Ostsee. Sie war für 1 Jahr ins Mittelmeer an die Attica Group verchartert. Ferner hat TT Line zwei Neuheiten bestellt, die etwas größer als die beiden aktuellen Flaggschiffe PETER PAN und NILS HOLGERSSON. Es werden auch 200 Passagiere mehr Platz an Bord haben (bisher 800). Sie werden auch über einen LNG-Hybid-Antrieb verfügen und das Batteriepaket kann zusätzlich noch mittels Landstrom geladen werden.

Nach deren Indienststellung werden die beiden verhinderten Eisenbahnfähren HUCKLEBERRY FINN und TOM SAWYER (Indienststellung 1988 bzw. 1989) die Flotte verlassen.

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Dänemark I:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag trat für Banedanmark auf Jütland der Supergau ein. Sämtliche ERTMS-Strecken wurden stillgelegt. Die Einbindung des Strecke Skanderborg - Aarhus und ein Softwareupdate gingen schief.

Betroffen waren alle vier auf Jütland im Personenverkehr betroffenen EVU und ihre Gäste. Der Zugverkehr konnte erst heute im Laufe des Tages wieder aufgenommen werden. Die DSB melden mehr 200 ausgefallene Zugfahrten und ca. 12.000 betroffene Reisende, GoCollective meldet 364 ausgefallene Zugfahrten und schätzt, dass 18.000 Fahrgäste getroffen waren. Betroffen von Zugausfällen waren auch Reisende bei der Midtjsyke Jernbaner (nur Holstebro - Vemb - Skjern) und der Nordjyske Jernbaner.

Aufgrund der Großstörung war es nicht möglich ausreichend Busse für den SEV zu organisieren.

Techniker und Softwareentwickler in drei Ländern (Dänemark, Deutschland und Rumänien) waren mit der Fehlereingrenzung und -behebung beschäftigt.

Dänemark II:

Nun ist es endlich soweit. Die beiden Spezialpontons IVY I und IVY II haben ihre Genehmigung nach knapp 2 Jahren Verzögerung erhalten. Im Februar 2026 soll nun das erste von 89 Tunnelelementen für den Fehmarnbælt-Tunnel abgesenkt werden. Der Bauherr Sund & Bælt Holding A/S prognostiziert nun eine Fertigstellung in 2031. Wann die ersten Züge verkehren werden, ist aber noch völlig offen.

Dänemark III:

Die Midtjyske Jernbaner hat ihre "Gratis-Aktion" zur Einführung der neuen Siemens Mireos verlängert. Bis zum 31. März 2026 hat man jetzt noch die Möglichkeit die Züge zwischen Vemb, Lemvig und Thyborøn kostenlos zu nutzen.

Zwei alten Vertreter der Lemvigbanen haben seit Oktober 2025 endlich ein Dach über den Kopf. Der erste Bauabschnitt des Midt- og Vestjyllands Jernbanemuseums in Struer wurde fertiggestellt. Im neuen Westflügel stehen:

# Dampflok VLTJ 5 (Henschel & Sohn 1911): klick

# Rangierlok VLTJ T16 (Jung 1940): klick

sowie

# Diesellok DSB MX 1035 (NoHAB 1962)

# Rangierlok DSB MH 302 (Frichs 1960)

# Rangierlok DSB Traktor Nr. 121 (Frichs 1955)

# Bahndienstfahrzeug DSB Trolje 69

Demnächst soll der Ostflügel auch eingehaust werden.
 
Finnland: VR FleetCare hat Transferdrehgestelle entwickelt – die Lösung erleichtert den Transfer von Schienenfahrzeugen von Schweden nach Finnland zur Wartung



Norwegen: Onrail fährt die Lachszüge auch bei Kälte



Norwegen: Eröffnung der Doppelgleisstrecke nach Hamar verschoben



Dänemark: Banedanmark und Eisenbahnunternehmen sind bereit für 11 Tage ohne Zugverkehr in Aarhus



Dänemark: Noch bis Montagmittag SEV oder kein Verkehr auf ERTMS-Strecken im Westen Dänemarks



Schweden: Green Cargo führt Kosteneinsparungen durch und baut 115 Vollzeitstellen ab



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Dänemark:

DB Cargo Scandinavia modernisiert Triebwagen


Wie DB Cargo Scandinavia auf Linkedln mitteilt, hat man die Ausschreibung von GoCollective zur Modernisierung von Desiro-Triebwagen erhalten. Die Arbeiten den 16 Fahrzeugen aus der 1. und 2. Serie (8x Bj. 2002 und 8x Bj. 2010) werden im Juni 2026 in Fredericia beginnen. Dort hatte DB Cargo Scandinavia 2023 eine Werkstatt zur Wartung des eigenen Güterverkehr-Fuhrparkes übernommen. Zuvor war das eine DSB-Werkstatt und hatte sich damals auch um die Wartung der Desiros, die damals im Besitz der DSB waren, gekümmert.
 
Dänemark / Schweden / Deutschland:

Der schwedische Lokvermieter Nordic Re-Finance hat auf Linkedin informiert, dass er 15 TRAXC F140 AC2 von DB Cargo Scandinavia übernimmt. Die Lokomotiven werden weiterhin für den DB-Konzern unterwegs sein, da es sich um ein "Sale-and-Leaseback-Geschäft" handelt.
 
Norwegen: Instandhaltungsrückstau bei der bei der Flotte des Typs 73 auf der Sørlandsbahn



Dänemark: Absenken der Tunnelelemente im Fehmarnbelt ab Frühjahr 2026 - Neuer Gesamtzeitplan erforderlich



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Dänemark 1:

Simon hat die Überführung von drei IC4 der DSB zur eigenen Werkstatt nach Århus begleitet:


Da die DSB über keine geeigneten Fahrzeuge mit ERTMS-Zulassung verfügt, hat man den Auftrag an Contec Rail vergeben. Diese hat sich dazu die beiden Waggons von RailAdventure angemietet. Die unternehmenseigene NoHAB MX1008 (Bj.: 1961; war bis 1987 für die DSB unterwegs) verfügt allerdings auch nur über ATC, so dass man von der Midtjyske Jernbaner die schicke bereits auf ETCS umgerüstete NoHAB MX26 TØRFISKEN (Bj.: 1961; war bis 1993 für die DSB unterwegs) angemietet hat.

ERTMS-fähige Diesel-Lokomotiven sind auf Jütland echte Mangelware:

Neben der TØRFISKEN, die auch von DB Cargo Scandinavia angemietet ist, ist es nur die kleine Z70 740 von Nordjyske Jernbaner. Diese ist an Viking Rail vermietet. Sie fährt seit Umstellung auf das neue Signalsystem an der Spitze der Mærsk-Containerzüge zwischen Aarhus und Taulov. Hinter ihr fahren eine NoHAB und eine 1800er von Viking Rail.

Aktuell warten mehrere Loks seit Jahren auf die Fertigstellung/Zulassung:

DB Cargo: MZ1449 (Diesel) / EG3113 (Elektro)
Nordic Re-Finance: TME1529 (vermietet an Contec Rail)
Viking Rail: eine ihrer sieben 1800er

Dänemark / Schweden:

Eine alte Lady der glorreichen DSB verabschiedet sich.

Stena Line stellt zum 30. April 2026 die Fährlinie zwischen dem dänischen Grenå und dem schwedischen Halmstad ein. Damit geht auch die STENA NAUTICA in den Unruhestand.

Das Fährschiff wurde 1983 von der DSB als RoPAX-Schiff für die damalige DSB-Route Kalundborg - Århus zusammen mit einem Schwesterschiff in Auftrag gegeben. 1986 erfolgte die Indienststellung als NIELS KLIM. Diese Fährlinie gab es ab 1960. Die beiden neuen Superfähren konnten allerdings den Niedergang der Fährlinie nicht mehr verhindern.

Die neue private Konkurrenz durch CAT LINK (heute: Molslinjen) mit ihren superschnellen Katamaren brachte den Niedergang im Personenverkehr. Im Gütersegment konnte man den Verkehr noch eine Zeit aufrechthalten. Dafür waren aber die beiden Fährschiffe zu groß. so dass man sie an Stena Line verkaufte. Bei der NIELS KLIM war das bereits 1987 der Fall. Stena Line vercharterte das Schiff zunächst bzw. setzte es 1995/96 bei ihrer damaligen Tochtergesellschaft Lion Ferry zwischen Grenå und Halmstad ein.

Nachdem man Lion Ferry komplett in Stena Line integriert hatte und 1999 von Halmstad nach Varberg den Fährhafen in Schweden verlegt hatte, wurde die STENA NAUTICA die Stammfähre auf der Route. 2020 zog man von Varberg nach Halmstad zurück, da die Gemeinde Varberg lieber ein schickes Wohngebiet als einen ollen Fährhafen am Wasser haben wollte.

Die Fährlinie bietet kein Entwicklungspotential mehr. U.a. bietet sich kein Entwicklungspotential für den KV. Fluch und Segen treffen mal wieder aufeinander. Der Hafen von Grenå ist bahnseitig nicht mehr erreichbar. Man hat die Bahnlinie nach Grenå zu einer schicken Stadtbahn (Letbane) umgebaut und den Güterverkehr damit ausgeschlossen.

Stena Line wird sich auf die Fährlinie Frederikshavn - Göteborg konzentrieren. 2028 wird ein neues Terminal außerhalb von Göteborg für die Fährschiffe aus Frederikshavn und Kiel in Betrieb gehen. 2030 sollen zwei vollelektrische Neubauten den Verkehr zwischen Frederikshavn und Göteborg übernehmen. Die Batteriekapazität für die neuen Fährschiffe mit einer Kapazität von 1.000 Passagieren und 3.000 Lademeter soll bei 70 MWh liegen. Ein spannendes Projekt.

Für die alte DSB-Dame wird es vielleicht noch eine Zukunft bei den Griechen geben. Ihre Schwester, die jahrelang als COLOR VIKING zwischen Schweden und Norwegen unterwegs war, wurde 2022 von Seajets aus Griechenland übernommen und wird man Umbau als SUPERSTAR II nun eingesetzt.


Dänemark 2:

Das Absenken der ersten Tunnelelemente für den Fehmarnbelt-Tunnel geht langsam in die heiße Phase. Die Bauflotte wurde in den letzten Tagen durch den Schwimmkran HEBO - LIFT 9 ergänzt. Er wird benötigt, um jeweils 4 Ankerkästen a 500t auf dem Meeresboden zu setzen. Daran werden die beiden Absenkpontons IVY 1 und IVY 2 während des Absenkvorganges positioniert. Nach Beendigung des Absenkvorganges werden die Ankerkästen wieder gehoben und für das nächste Element genutzt.

HEBO - LIFT 9 kann bis zu 800 t heben.

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2020 HEBO - LIFT 9 Einsatz im Hafenbecken B des Rostocker Überseehafens (Zwei Liebherr LHM 550 mussten nach ihrem unfreiwilligen Bad im Hafenbecken aus dem Wasser gefischt werden).


Deutschland / Schweden / Norwegen:

Gemäß Pressemitteilung von Snälltåget nimmt man am 15. Juni den Zugverkehr zwischen Malmö, Göteborg und Oslo auf. Bis zum 28. Oktober wird man täglich in beide Richtungen als Tageszug (ehemalige IC1-Waggons der DBAG) unterwegs sein. In Malmö besteht Anschluss an den Nachtzug von und nach Berlin via Hamburg.

 
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