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Fragen zur BR43

Ich schätze nicht:nixweiss:

"...die 43 020 war die 21 000. Henschel-Lokomotive. Diese 25 Maschinen wurden den Bw Dresden, Erfurt und Mannheim Rbf zugeteilt. Die ersten zehn Lokomotiven waren wie die BR 44 ohne Windleitbleche geliefert worden. Später erhielten einige Maschinen große 01-Windleitbleche, andere nur kleinere Bleche neben dem Schornstein oder später (etwa 1962) Witte-Windleitbleche..." Die Aufnahme im Buch zeigt die 43 015 mit Witte-Blechen.

Quelle: Dampflokarchiv NR.2 BR 41 bis 59, Transpress-Verlag

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. M.Gorbatschow.
 
Bautzen 1987

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M. Weisbrod, D. Bäzold, H. J. Obermayer "Das große Typenbuch deutscher Lokomotiven"

... Nach dem Kriege verblieben alle 35 Lokomotiven bei der DR. Hier mußten die 43 023 schon 1950 und die 43 023 und 032 1965/66 ausgemustert werden. Die Lokomotiven waren beim Bw Lübbenau beheimatet und mit der Kohleabfuhr aus den Lausitzer Revieren beschäftigt. Berühmt wurde der "Transport-Rekord" vom 24. Januar 1949, als die 43 031 einen Zug von 147 Wagen (4500 t) von Senftenberg nach Berlin-Schöneweide beförderte. 1966 waren die Maschinen bei den Bw Cottbus, Rostock und Wittenberge beheimatet. Die 43 001 ist für das VMD erhalten geblieben

Mit freundlichen Grüßen aus dem bewölkten Lübbenau/Spreewald
 
Ja, hat auch eine Cottbusser Beheimatung.

Lübbenau, glaube ich bei Endisch gelesen zu haben. Aber evtl. war das da schon Einsatzstelle.
Die Kohle kam damals aus Senftenberg.
Aber der Tagebau war groß, hab das Buch über Meuro gelesen - die könnten auch in Grossräschen verladen haben …
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist nun nicht so‘n Star wie die 18er von der VESM.
Grüße Ralf
Wenn das mit dem 5000t- Rekord stimmt, ist sie es doch, finde ich.

Von hier:

In der Literatur findet man häufig Aussagen, dass die Lok insgesamt nicht ausreichend leistungsfähig gewesen sei. Dem ist entgegenzuhalten, dass 43 013 versuchsweise mit 5000 t – also mehr als der Doppelten in der Schlepplasttafel angegebenen Masse – belastet wurde und diese klaglos bewältigte. Damit ist 43 013 deutsche Rekordhalterin, nie zuvor oder danach wurden jemals einer einzelnen deutschen Dampflok solche Zuglasten angehängt.
 
1965 als wir ausgelernten vom Raw zum Fahrdienst ins BW mußten,waren dort auch 43er.Auf die weiteren Nummern hab ich damals nicht geachtet.Ich war nur für die 52er zugelassen.
Klaus
 
..... 013 versuchsweise mit 5000 t – also mehr als der Doppelten in der Schlepplasttafel angegebenen Masse – belastet wurde und diese klaglos bewältigte. Damit ist 43 013 deutsche Rekordhalterin, nie zuvor oder danach wurden jemals einer einzelnen deutschen Dampflok solche Zuglasten angehängt.

Glaube, das war diese "Schwerlastbewegung" - so eine Art Propaganda Kampagne wie so manche in der DDR. Kann schon sein, daß die das einmal geschafft haben. Aber ähnlich wie Adolf Henneckes "Aktivistenschicht" nicht alltagstauglich.
Leistungsfähig und entsprechend "gefräßig" muss die 43er schon gewesen sein - man hat es anfangs mit zwei 52er versucht, die Kohle nach Finkenheerd zu bringen - da reichte dann eine 43er.
Oder später die V200. Sonderlich lang können die Züge nicht gewesen sein. Die Wüst hatte nur eine Länge von ca 450 m. Hab jetzt nicht im Kopf, wie viele Wagen das sein konnten. 5000 t waren es wohl eher nicht.
Für die Entladung wurden die Kohlezüge geteilt und anfangs mit auf Stromschiene (wegen der Bekohlung mit EDK aus dem Vorratsbunker) umgebauten Grubenloks, den Dampfspeicherloks oder später V60 den letzten km zum Kraftwerk gezogen und leer wieder zurück geschoben
Grüße Ralf
 
Die Wüst hatte nur eine Länge von ca 450 m. Hab jetzt nicht im Kopf, wie viele Wagen das sein konnten. 5000 t waren es wohl eher nicht.
Geschätzt könnten das möglicherweise 30 Wagen á 14 m LüP sein - also max. etwa 2.500 t (2.000 t erscheinen eher realistisch).
 
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