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Förderband unterschiedliche Längen?

geiglitz

Foriker
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Makrelendorf
Hallo,

Mal eine Frage

In welchen Längen gab es die Förderbänder im Osten?

Hintergrund der Frage ist, welche Varianten lassen sich aus dem Auhagen Förderband so umbauen...?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Würde so ein Bautabellenbuch befragen, möglich, dass es Standardlängen gab.

Die Baumechanik und auch die Landmaschinenbauer hatten da eigene Konstruktionen am Start.

Ich besaß mal selber so ein Förderband aus der Landmaschinenecke,
War eine lustige Konstruktion. Die haben in die Lagerschinde sogar die Schweissnahtsymbole aus der Zeichnung eingegossen.
Das Band war irgendwann verschlissen und da ich kein Nostalgiker bin, ging das Teil in den Sammelschrott. Kann sein, dass ich Bilder gemacht habe, aber evtl noch mit Film und so.

Irgendwann in den 80er Jahren war „Ratiomittelbau“ angesagt, da war vieles möglich.

Grüße Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns gab es ein sog. 1000m- Band, das hat außer der Entfernung noch ca. 100m Höhenunterschied überwunden.

Grüße Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nee, darum meine Antwort auf ne passende Frage.
Letztendlich wird sich Auhagen schon an einem Original zur Beladung von Waggons oder z.B. W50 auf der Laderammpe orientiert haben.
 
Gab schon so wie „Standard“. Meine Frau und ich haben mithilfe von so einem recht großen Band… 12… 15 Meter unser Haus gedeckt. Sie unten die Dachsteine rauf und ich hab die oben eingehängt.
Wir haben über die Wende gebaut … manche Handwerker waren nicht mal für ein Angebot in der Lage.
Verdammt lang her.
Das Band war vom Kranbau geborgt… für die Rückführung sollte ich dann plötzlich Geld bezahlen - ja ich mag schon Menschen. Aber nicht immer und jeden schon gar nicht (mehr).
Meinte dann trocken, ab nächste Ersten kostet das Parken von Ausrüstung, die mir nicht gehört, Miete…

Grüße Ralf
 
Letztendlich wird sich Auhagen schon an einem Original zur Beladung von Waggons oder z.B. W50 auf der Laderammpe orientiert haben.
Ich habe letztens erst ein Bild gesehen, war glaube auf FB, wo 2 orange Förderbänder auf einem 2achsigen GW verladen waren, dazu eignen sich wohl eher die N Versionen.
 
@geiglitz
Vielleicht erklärst du erst mal, was du suchst. Es gab mobile Förderbänder, die zwar nicht genormt, aber vom selben Hersteller waren, der natürlich gewisse Längen herstellte. Es gab stationäre Förderbänder, die über Kilometer liefen. Manche verteilten Kies, andere Strohbündel in Speicher, wieder andere beförderten Mist auf Anhänger, andere tausende Tonnen Braunkohle zu den Zügen oder Kraftwerken.
 
Genau, ich hatte mich gefragt, ob es genormte Größen gab.

Das man aus dem Auahagen Teil was kürzeres und oder was längeres schnippeln kann.
Wie waren da die Größen gestuft.

Tagebau Material spielt keine Rolle.
 
Der Universalförderer von Auhagen lässt sich noch strecken. Wenn ich richtig in Erinnerung habe, dann hat sich Auhagen den T221/1 mit einem Gurttrommelabstand von 7500mm vom VEB Landmaschinenbau Falkensee für das Modell herausgesucht. Es gab aber auch noch den Universalförderer T222/1 mit 10.000mm, T223/1 mit 12.500mm und T224/1 mit 15.000mm Gurttrommelabstand.

Kurze Mehrzweckförderer (hat Auhagen leider bisher nur für H0 zusätzlich umgesetzt), wie auch Förderer ohne Fahrgestell, kamen auch aus Falkensee. Für die Bauwirtschaft gab es welche aus Calbe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da gehst du am besten mal auf www.DDR-Landmaschinen.de, da auf sonstige Geräte ... unter T findest du haufenweise Förderbänder (in der Liste; Bilder leider nur wenige) ... aber dann hast du die Bezeichnungen und kannst mal einen Nachmittag googeln.

MfG JPP
 
Der Universalförderer von Auhagen lässt sich noch strecken. Wenn ich richtig in Erinnerung habe, dann hat sich Auhagen den T221/1 mit einem Gurttrommelabstand von 7500mm vom VEB Landmaschinenbau Falkensee für das Modell herausgesucht. Es gab aber auch noch den Universalförderer T222/1 mit 10.000mm, T223/1 mit 12.500mm und T224/1 mit 15.000mm Gurttrommelabstand.

Kurze Mehrzweckförderer (hat Auhagen leider bisher nur für H0 zusätzlich umgesetzt), wie auch Förderer ohne Fahrgestell, kamen auch aus Falkensee. Für die Bauwirtschaft gab es welche aus Calbe.
Stimmt!

Ich habe in der Firma des Kombinat Impulsa Elsterwerden mehrere Jahre als Technologe gearbeitet. Die Förderbänder um die es hier geht, waren ein Baukastensystem. D.h. die Endstücke waren gleich. Die Förderlänge wurde durch Traggestell-Zwischenstücke eingestellt. Die Fördergurte gab es als Fertigprodukte in entsprechenden Längen. Sie gab es mit und ohne Noppen und konnten in flach oder gemuldet ausgeführt werden. Die Trommelmotore wurden je nach Leistungsbedarf verwendet. Auch die Fahrgestelle waren ein Baukastensystem. Die Länge wurde durch die Langholme den Traggestellen angepasst. Typisch für die Falkenseer Förderbänder war die Verwendung von Kastenprofilen anstelle der sonst üblichen Rohrprofile. Die Auhagen-Modelle sind - soweit ich das rein optisch einschätzen kann - weitgehend vorbildlich. Ob die Abmessungen stimmen, kann ich nicht abschätzen, da ich wegen abweichender Nenngröße keins habe. Aber ich denke, daß sich Auhagen so viel Arbeit mit der Modellumsetzung gemacht, das die Maße schon hinkommen werden.

Übrigens wird die Verladung auf Waggons in der Modellbauszene oft falsch interpretiert. Die Förderbänder wurden komplett montiert in der niedrigsten Stellung auf Plattformwagen verladen. Habe ich vier Jahre lang schon als Schüler mitgemacht. So ein Zug bestand aus mehreren beladenen Waggons. Gibt ein schönes Ladegutmotiv. Hat nicht jeder. [z.B.: https://www.drehscheibe-online.de/foren/file.php?017,file=743969]

An „geiglitz“: Zwei Tragestelle von den Auhagen-Förderbänder zertrennen und in der gewünschten Länge wieder zusammensetzen. Vielleicht kommen dabei ein kurzes und ein langes bei raus? Die Fahrgestelle können dann durch passende Profile (evergreen?) angepasst werden.
 
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