Man mag es sich kaum vorstellen, aber im Mittelalter hatte man gar nicht die Möglichkeit alles so genau zu berechnen. Zum einen fehlten die Meßmittel, zum anderen die Mathematik. Adam Ries lebte erst nach dem Mittelalter im 16. Jh. und ihm verdanken wir die arabisch-indischen Ziffern und Lösungen für Formeln mit Variablen. Er beschrieb die vier Grundrechenarten und das war schon revolutionär. Griechen und Römern war die Null unbekannt, die Adam Ries mit seinen arabisch-indischen Ziffern und dem Dezimalsystem in Europa (außer Italien - dort hatte Leonardo Fibonacci die Null bereits im 13. Jh. eingeführt, aber sie setzte sich nicht durch) überhaupt erst einführte.
Erst im 17. Jh. entdeckten Newton und Leibniz die Infinitesimalrechnung, aber es brauchte erst die Mathematik eines Leonhard Euler im 18. Jh. um endlich komplexe Figuren berechnen zu können. Euler leistete bahnbrechende Arbeiten zur Infinitesimalrechnung, der Graphentheorie, der mathematischen Topologie und der analytischen Zahlentheorie. Ohne seine Arbeiten konnte man zum Beispiel Gitterstrukturen gar nicht richtig berechnen.
Erst im 17. Jh. entdeckten Newton und Leibniz die Infinitesimalrechnung, aber es brauchte erst die Mathematik eines Leonhard Euler im 18. Jh. um endlich komplexe Figuren berechnen zu können. Euler leistete bahnbrechende Arbeiten zur Infinitesimalrechnung, der Graphentheorie, der mathematischen Topologie und der analytischen Zahlentheorie. Ohne seine Arbeiten konnte man zum Beispiel Gitterstrukturen gar nicht richtig berechnen.