• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Eisenbahnfest im Bw Glauchau

Was redest du immer über „den Osten“?

…Ich empfinde das Ganze als ziemlich unsensibel gegenüber den Leuten aus dem Osten, die sich jahrzehntelang um die Lok gekümmert haben…
…Ich sehe hier eine Mißachtung ostdeutscher Interessen.

Hier geht es um einen Eisenbahnverein und einen möglichen Käufer für die bislang sicher liebevoll gepflegte Lok. Ich sehe hier keine speziellen Ansätze die in Nord, Süd, Ost oder West anders zu bewerten wären.
 
Ich empfinde das Ganze als ziemlich unsensibel gegenüber den Leuten aus dem Osten, die sich jahrzehntelang um die Lok gekümmert haben.
Es gibt Mitteilungen in Zeitungen z. B. "Freie Presse", da steht aber drin, dass der Verein Zeit genug hatte sich zu den Loks zu äußern und das nicht erst seit "gestern", was der Vereinsvorstand aber verstreichen ließ. Inzwischen ist nun jemand um die Ecke gekommen und hat einen Batzen Geld auf den Tisch gelegt, ergo Loks dorthin verkauft.
Keine Ahnung was dieser Quatsch mit dem Osten da soll? Der Käufer ist ja nun mal auch aus dem Osten.

Die Loks nicht an die Press zu verkaufen, weil der Glauchauer Verein Stress mit der Press hat ist ja wohl auch Blödsinn. Das DB-Museum will etwas verkaufen gegen Geld und jemand kommt daher und gibt ihnen dieses, der Rest ist doch Glaskugelraterei.
 
Blieben noch solche Fragen wie:

- Warum mussten die Loks überhaupt verkauft werden?
- Wie ausgeprägt war die Bindung des DB-Museums zu der DDR-Rekolok 58 3047?
- Welche reellen Alternativen hatte der Glauchauer Verein, die Loks auf welcher Basis auch immer zu behalten?

MfG
 
Sollte tatsächlich die PRESS der Käufer sein (was nicht bewiesen ist) ...

... die PRESS ...

... von der PRESS ...

... die Press ...
Meine Herr'n, das entwickelt ja mal wieder Eigendynamik! Zitat: "Zum neuen Eigentümer der Dampflokomotiven und zu den Konditionen für den Verkauf äußert sich das Museum nicht."
Vielleicht sollte man es so seh'n: das Museum der Deutschen Bahn gehört doch zur DB und die hat nicht gerade das größte Interesse an Dampfloks (eventuell auch explizit an ostdeutschen - Mutmaßung!!). Da wäre es doch gar nicht so unsinnig, diese einem interessierten und unter Umständen auch noch versierten Eigentümer zu übergeben. Wen die Lok gehört, is ja wohl fast egal, denn dass die zwei Dampfrösser irgendwo stehen und gepflegt werden müssen, is ja wohl klar und dass dafür sicherlich nich gerade zwei Plätze irgendwo vorgehalten werden, ja wohl auch. So werden sie ihren Standort wahrscheinlich nicht verlassen.
Der Käufer kann dann mit den Loks machen, was er will.
Der Besitzer kann dann mit den Loks machen, was er will. Traurig aber wahr, aktuell is das die Bahn ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Gesetzt den Fall, dass die Glauchauer 50er wieder betriebsfähig aufgearbeitet werden sollte, wie viele betriebsfähige Maschinen dieser Baureihe gibt es eigentlich derzeit in D?
Wären wir bei Wünsch dir was, hätte ich stattdessen die 38 205, als typische Sächsin (und wahrscheinlich auch sehr gutem Pflegezustand) gerne wieder unter Dampf gesehen. Die persönliche Erinnerung daran verblasst leider langsam.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Besitzer kann dann mit den Loks machen, was er will. Traurig aber wahr, aktuell is das die Bahn ...

Solange es hinter Dingen Besitzer gibt wird das immer so sein. Erinnert sich noch jemand, wie viele Jahre der SEM um eine käufliche Übernahme der 38 205 gekämpft hat??? Das war deren Bedingung für eine betriebsfähige Aufarbeitung. Die DB wollte nicht bzw. hatte preisliche Höhenflüge.

Das die DB jetzt offener ist hat klar Vor-aber auch Nachteile weil die Maschine verstreut werden.
Glauchau hat aber im letzten Jahrzehnt nicht mehr viel (Wirkung nach außen) gemacht bzw. erreicht. Glaubt nur nicht dass die 35er die nächste HU so schnell sehen wird. Was dann?

Mag man zu den jeweiligen Parteien stehen wie man will, aber eins ist bei der Press sicher. Sie haben einen sehr ausgeprägten Sinn für Eisenbahntradition und deren Geschichte.
 
Vielleicht sollte man einfach nur mal in die Zukunft schauen. Was wird von den Eisenbahnmuseen mit betriebstüchtigen Dampfloks übrig bleiben? Es ist doch heute schon jedes Mal ein Kraftakt sondersgleichen wenn die Dampflok eine HU braucht. Von den Wagen gar nicht zu reden.
Ohne Firmen welche hinter einem Verein stehen geht schon heute fast nichts mehr.
Mich jedenfalls freut es, das beide Loks einen neuen, vermutlich blauen, Eigentümer haben. Dort haben die Maschinen eine Zukunft, egal ob betriebstüchtig oder betriebsfähig. Glauchau wird früher oder später den Weg alles irdischen gehen und das wird auch noch andere Museums-Bw treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentümer und Besitzer sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die DB ist nicht Besitzer der beiden Loks, sondern der Eigentümer. Besitzer war der Verein. Nun, der Eigentümer hat die Loks nun verkauft. Besiter ist immer noch der Glauchauer Verein, bis der neue Eigentümer sagt, dass er sie auch besitzen will.
 
Verstehe ich zwar nicht, aber egal. Wenn es stimmt, daß die PRESS GmbH gekauft hat, wäre eine Überführung nach Pockau-Lengefeld denkbar, da das dortige BW der PRESS GmbH gehört und saniert wurde/wird.
Und es ist richtig; früher oder später wird es kaum noch betriebsfähige (zumindest große) Dampfloks geben, weil sich eine Aufarbeitung niemand - vor allem Vereine - mehr leisten kann. Da ist nämlich schnell mal eine hohe 6-stellige Summe weg. Und die Millionäre, die Eisenbahn spielen wollen, gibt es so in D nicht.
Hoffen wir mal das Beste! Für den Verein ist es ein Schlag ins Gesicht (aber vielleicht nicht ganz ohne Grund???) Wenn eine Verlängerung eines Leihvertrags nicht zustande kommt, muß es doch Gründe geben und auch Bemühungen auf eine Einigung. War man da in Glauchau bissel blauäugig?
 
58 3047 und 50 849 waren schon lange nicht mehr betriebsfähig.
Insoweit bestand da an sich auch keine Notwendigkeit, die Loks nun plötzlich betriebsfähig zu machen.
Den Inhalt des Überlassungsvertrages kenne ich nicht.

Aber sollte es so sein, dass sich der Eigentümer DB in den Kopf gesetzt hat, die Loks zu verkaufen und dem Glauchauer Verein bestenfalls ein Vorkaufsrecht eingeräumt haben sollte, was der Verein nicht stemmen kann, ist der Rest nur logische Folge.

Wenn die PRESS dann die Gunst der Stunde nutzt, wäre das für mich nachvollziehbar. Schlecht aufgehoben sind die Loks dort sicher nicht.

Mich würde aber der Anfang der Kette interessieren, insbesondere, warum eine Fortführung der Überlassung wie bisher nicht möglich bzw. gewollt war.
Dann lässt sich vielleicht das alles besser beurteilen.

MfG
 
Zurück
Oben