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Flugzeugmodelle für TT

@knechtl
Es sieht so aus, als wäre die Frontscheibe mit einer senkrechten Strebe in der vorderen Mitte dargestellt worden. Das Vorbild hat dort aber keine sondern eine plane relativ schmale ungeteilte Scheibe und rechts und links davon kleine Seitenscheiben. Auch stehen die Räder sehr weit von den Fahrwerksbeinen ab.
 
es ging erst mal ums Zeigen, daß es ein solches Modell mittlerweile gibt;
Hand anlegen und pimpen kann jeder Besitzer dann selbst,

mfg
fp
 
@JPP
da markiert man einfach das, was knechtl unters Bild geschrieben hat, und sagt: Webseite aufrufen:streichel
Nun, dann erkläre mal ganz genau, wie du das Modell auf der Webseite gefunden hast.
Und vor allem, warum selbst knechtl sagt, dass man es dort nicht findet ...
Denkst du, dass er mich absichtlich anlügt, um es mir vorzuenthalten???

Gute Besserung
Jens
 
Zuletzt bearbeitet:
'n Abend,

Letztes Modell bei Kurtis ist Morava 200. Aber das hat so blaue Fenstern, daß der Pilot kann nur nach Instrumenten fliegen.
 
@knechtl
Es hat nichts mit pimpen zu tun, wenn da ein offensichtlicher Fehler vorliegt. Ich habe in einigen Cockpits gesessen, aber in keinem hatte ich eine Fensterstrebe vor der Nase. Tatsächlich ist die Dromader eher preiswert gehalten und hat keine gewölbten Fenster. Deshalb ist die Cockpitverglasung noch vorne dreiteilig. Sie besteht aus einem zentralen Fenster vorn und auf jeder Seite hat sie eine um ca. 60° (geschätzt) gegenüber der Frontscheibe abgewinkelte Seitenscheibe. Auf Fotos ist die abgewandte Seite häufig nicht zu erkennen, was die Illusion einer Strebe in der Mitte schafft, aber dort ist beim Original keine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Spatenpropeller wirkt auch ein wenig zu klein, aber das kann täuschen. Die Dicke der Leitwerkshinterkanten ist definitiv zu fett. Beim Vorbild waren die nur wenige Millimeter dünn, also eher 2-3 mm und nicht solche Bohlenbretter.
Die Interflug bestellte und erhielt übrigens eine Version vom Hersteller, die hinter dem Piloten noch einen Sitzplatz für den Bordmechaniker hatte.
 
Die Ar 196 hat aber so einige Schwächen. Ihr Bemalungsschema ist grundsätzlich falsch. Das Muster der Oberseiten passt nicht zum Original und die Unterseite jeder getarnten Ar 196 war immer hellblau. Die Markierungen sind fehlerhaft. Es fehlen sämtliche Verbandskennzeichen.
Das weiße Rumpfband ordnet die Maschine einer Einsatztruppe in Südeuropa zu. Hier wäre ein Einsatzgebiet im Schwarzen Meer denkbar. Mir ist keine TT-Anlage bekannt, welche im Zeitraum 1942-1944 in der Region Odessa angesiedelt ist.
Die Kabinenverglasung passt nicht zum Original, die Schwimmer auch nicht. Die Kesselnieten auf den Tragflächen machen das Modell zu einem aerodynamischen Streuselkuchen.
 
@knechtl
Auch weist du, es ist schon erstaunlich. Wenn Tillig es sich wagen würde den falschen Nietentyp am Kessel darzustellen oder ein zu weißes Licht bei einer Länderbahnlok mit Petroleumfunzeln einbaut oder gar den falschen Zeichenfont für die nur unter der Lupe lesbaren Anschriften verwendet, dann würde hier ein Shitstorm über Tillig hereinbrechen, dass man meinen könnte, der Untergang des Abendlandes stünde bevor. Bei Flugzeugen ist dagegen alles erlaubt?
Ich habe bei der Ar 196 nur auf die schon auf den ersten Blick auffälligsten Fehler hingewiesen. Das weiße Rumpfband verlegt das Einsatzgebiet in den Süden. In Afrika kam die Ar 196 nicht zum Einsatz. Bleibt nur Griechenland und das Schwarze Meer oder das Seegebiet um Italien (hier in erster Linie der Westen z.B. um Sardinien, in der Adria kam die Ar 196 nicht zum Einsatz). Typisch für die Ar 196 waren ihre in großen kontrastreichen Buchstaben aufgebrachten Verbandskennzeichen. Dies war bei den Ar 196 besonders wichtig, damit man sie von den Feindmaschinen unterscheiden konnte. Üblicherweise schoss man auf alles, was ein gegnerischer Aufklärer sein konnte, der die Position eines Geleitzugs melden konnte, was auf Grund der britischen Überlegenheit bei den Seestreitkräften dessen Untergang bedeutet hätte. Und da die Aufklärer nie zu Nahe herankamen, musste man schon auf große Entfernung eigene von gegnerischen Flugzeugen unterscheiden können.
Ok, das Hoheitsabzeichen fehlt, aber das ist Geschmackssache. Meine Modelle aus der Zeit haben sie. Es gab für die Ar 196 einen ab Werk aufgebrachten Standardanstrich. Der im Modell ist es nicht. Außerdem waren alle Unterseiten aller deutschen Kampfflugzeuge grundsätzlich hellblau oder bei den Nachtbombern schwarz.
jetzt kann man vergleichen,
es sind 16 Änderungen/Zurüstungen erfolgt
Anhang anzeigen 574682
bin ich mal gespannt :gruebel:
mfg
fp
Die Kabine sieht aber immer noch wie ein Drahtverhau aus. So sah das Vorbild nicht aus. Es war ein wesentliches Konstruktionsmerkmal, dass der Pilot eine gute Rundumsicht hatte. Er flog im Sichtflug in Bodennähe. Er brauchte dazu eine gute Rundumsicht, um im Tiefflug Hindernissen ausweichen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
na so doll war/ist die Rundumsicht auch beim Original nicht,
aber es ist ein Modell, was einen Wiedererkennungswert hat, und dankbar zum Pimpen,

mfg
fp
 
aber es ist ein Modell, was einen Wiedererkennungswert hat, und dankbar zum Pimpen,
Wenn du den Satz bei einer Lok oder einen Wagen von Tillig oder Piko bringst, wird man dich steinigen. Der Pranger ist dir sicher..

na so doll war/ist die Rundumsicht auch beim Original nicht,
Da muss ich dir wiedersprechen. Man kann dem Vogel einige Kritiken zusprechen, aber die Sicht aus der Kabine war für den Piloten außergewöhnlich gut. Mit seiner erhobenen Position konnte er besser als zum Beispiel bei der Z-137 das Umfeld erkennen, was im bodennahen Flug extrem wichtig war. Die Kiste war ein aerodynamischer Streuselkuchen, aber sie war dennoch ein sehr leistungsfähiges Agrar-Flugzeug, dass alle Anforderungenh sehr gut erfüllte.
 
aber die Sicht aus der Kabine
na ich weiß nicht, fast die Hälfte der Bodensichtfläche durch die Flügel verdeckt??
bei der Z-37 saß der Pilot blicktechnisch vor dem Flügel,
aber daß wissen nur die Piloten besser;

Wenn du den Satz bei einer Lok oder einen Wagen von Tillig oder Piko bringst, wird man dich steinigen. Der Pranger ist dir sicher..
manche stellen sich selbst gegen ihr Hobby, was zwar das Ego pflegt, aber sicher der Freude am Hobby nicht weiterhilft;

mfg
fp
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Thema ist recht alt, die Modelle auch (die Vorbilder erst 🤭) und trotzdem sind sie hier bisher noch nicht erwähnt wurden (zumindest hat die Suche "Corgi" nicht gefunden).
Aktuell werden sie nicht produziert, deshalb auch nicht auf der Corgi Website zu finden, aber bei eBay und Sammlern findet man sie durchaus.
Fängt mit dem "Flyer" der Gebrüder Wright an, für Europa die durchaus verbreitete Blériot XI und natürlich diverse Modelle aus den beiden Weltkriegen.
Eine Übersicht oder eine deutsche (oder wenigstens EU-)Quelle habe ich leider nicht gefunden. Falls da jemand was weiß...

@knechtl: dieses Thema
 
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@knechtl
Bei der Z-37 saß der Pilot keineswegs so günstig. Bei der Dromader saß er höher und hatte alles im Blickfeld. Das war bei den üblichen Tiefflugeinsätzen sehr wichtig. Das gewaltige Triebwerk erlaubte eine höhere Zuladung und der exponierte Sitz wurde möglich, da das Triebwerk alles mit schierer Leistung kompensierte. Die Z-37 war aerodynamisch das bessere Flugzeug, die Dromader war aber dank ihrer überlegenen Motorleistung leistungsfähiger. Die Dromader war auch wesentlich agiler und konnte Hindernissen besser ausweichen, trotz höherer Zuladung. Die Z-37 war eher behäbig.
 
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