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unterschiedliches Gewicht BTTB/Zeuke-Modell

Bf_Mylau

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Natrup-Hagen
Hallo zusammen,
ich habe begonnen meine Loks zu verwiegen und bei den z. T. mehrfach vorhandenen Modellen erstaunliche Gewichtsunterschiede festgestellt.
- E42 018 (Mitte 1970er?) mit 148 g versus 211 018 von 1986 mit 144 g versus 211 018 weinrot (Wendezeit) mit 154 g
- V36 071 (Zeuke) mit 84 g versus V36 071 (grau, Anfang 1970er?) mit 82 g versus V36 021 (Ende 1970er?) mit wieder 84 g
- 254 065 einmal 124 g und einmal 128 g
- 56 2719 bzw. G8.2 einmal 142 g (schwarze Haftreifen) und zweimal 148 g (rote Haftreifen)
- 107 001 einmal 120 g und einmal 134 g

Das hat mich verwundert, weil die Modelle abgesehen von der Lackierung doch eigentlich immer gleich sind. Bei der 107 habe ich einmal unter die Haube gesehen und da ist ein Ballastgewicht schwarz und das andere silbrig. Ich vermute, dass das schwarze (52 g) aus Stahl und das silbrige (68 g) aus Blei ist. Kam das öfter vor, dass man das so variert hat? Aber wie kommen 2 g Gramm bei der V36 oder 4 g DIfferenz bei der E42/211 zustande? Könnte das auch an der Materialzusammensetzung der Gewichte liegen, dass also weniger reines Blei verwendet wurde?

Schönen Gruß, Matthias
 

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Kann schon sein, dass es geringe Dichte-Unterschiede bei den Ballastgewichten gibt.
An Stahlgewichte glaube ich nicht, da die Herstellung "zerklüfteter" Formen sowohl gefräst als auch gegossen zu aufwändig wäre.

Metall- oder Plaste-Ritzelwellen oder die Ausführung des Zapfens für das Zahnrad zwischen Ritzel- und Schneckenwelle können auch geringe Masseunterschiede bewirken.
Bei der rechten 107 fehlt übrigens der Kondensator über dem Motor. ;)

Deutlichere Masseunterschiede könnte es aber bei LVT und V180 geben, weil deren frühe Exemplare Boden- bzw. Drehgestellverkleidungen aus Metall hatten. Bei der V180 gab es auch unterschiedliche Ballastgewichte, ebenso bei den frühen NoHABs.

MfG
 
Über den fehlenden Kondensator bin ich auch schon gestolpert. Keine Ahnung, wer den geklaut hat.

Ich habe noch einen Drilling gewogen: V180 146 (späte Zeuke, frühe BTTB) mit 166 g versus 118 146 (BTTB) mit satten 182 g versus 118 114 (BTTB) mit 170 g. Letztere ist vielleicht wegen der Digitalisierung etwas schwerer als erstere, aber das hohe Gewicht der mittleren hat mich überrascht. Das Untergestellt ohne Gehäuse und Ballastgewichte liegt bei der alten V180 aufgrund von Drehgestellblenden, Antriebs- und Kardanwellen aus Metall bei 104 g, während es bei der mittleren, bei der die genannten Bauteile aus Plastik sind, nur 90 g sind. Warum ist die mittlere dann zusammengebaut trotzdem deutlich schwerer? Das Geheimnis liegt im Ballastgewicht. Obwohl es bei der ersten und zweiten exakt gleich geformt ist, wiegen die lackierten Gewichte der V180 146 zusammen nur 50 g, während die silbrigen der 118 146 satte 80 g wiegen. Das kann nicht beides Blei sein! Das Verhältnis von 1 zu 1,6 passt aber hervorragend zur Dichte Blei und Zink. Die deutlich geringere relative Gewichtsdifferenz der 107 erkärt das aber nicht. Vielleicht liegt es da am fehlenden Kondensator:).

Nun habe ich die Gewichte der 118 114 auch noch gewogen: Wiederum verblüffend: Sie liegen mit 66 g ziemlich genau in der Mitte. Eine Mischung aus Zink und Blei? Sie sind nicht lackiert, aber nicht so hell silbrig, wie die der mittleren Lok.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 118 114 (späte Ausführung mit A-Spitzenlicht) hat Drehgestellblenden aus Kunststoff, im Gegensatz zu den frühreren Ausfühunen. Diese waren aus Metall.
Daher ist die 118 114 etwas leichter als die 118 146.
 
Dann waren es vielleicht die letzten, die gebaut wurden. Aber meine 118 146 hat orschinal die Metall-Drehgestellblenden.
 
Ich nutze eine normale elektronische Küchenwaage. Sie kann nur ganze Gramm anzeigen. Aber bei geschätzt 4 von 5 Versuchen zeigt sie bei einer Lok immer das gleiche Gewicht an. Der fünfte Versuch variiert dann mal um ein Gramm. Die z. B. 4 Gramm Differenz bei der 254 oder 6 Gramm bei der 56 sind also kein zufälliger Messfehler. Von den größeren Abweichungen bei der 107 oder der 118/V180 ganz zu schweigen.
 
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