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Vorbild Vorbildfotos von Straßenfahrzeugen

Früher (r) gab es mal das "Schnibbelmobil", um lange Profile über den Kopf des Fahrers laden zu können und die paar Meter noch mit auszunutzen. Heute geht das mit Ausnahmegenehmigung einfacher. Und mit Lang-LKW sogar im "Linienverkehr".
 
Es hies mal bei DB Cargo "Ein Zug ersetzt 52 Lkw!". Heute wird gemunkelt "Ein Zug sichert 52 Lkw Fahrern den Arbeitsplatz". Sollen wohl um 1000 Züge Rückstau sein, wegen selbst auferlegten Personal- und Material- mangel, sowie die Schikanen von DB NoGo kommen noch dazu.
 
Und wieviel dieser Riesen-LKW kann ein Güterzug ersetzen?
Darum geht's doch gar nicht.
Wie willst du denn mit dem Zug die ganzen Joghurtpaletten in die jeweiligen Supermärkte bringen?
Und die Bahn hat derzeit genug andere Sorgen, als nach weiteren Leistungen zu schreien. Die sollen erst mal ihre Hausaufgaben machen.
 
Darum geht's doch gar nicht.
Wie willst du denn mit dem Zug die ganzen Joghurtpaletten in die jeweiligen Supermärkte bringen?
Genau, um die " letzte Meile" geht's nicht. Um die, mitunter auch unnötigen, 250 davor.
 
... mitunter auch unnötigen ...
Wer legt denn das fest?

Ich habe nicht ohme Grund den Joghurt(becher) als zwar sperrigen, aber leichten Transportgrund als Beispiel gewählt.
Genau für solche Geschichten haben Hersteller auf die Forderungen der Speditionen reagiert.

Du kannst das Zeugs schlecht mit der Bahn vom Hersteller zum Logistikzentrum brinegn, das bekommt selbige einfach nicht auf die Reihe,
Die letzten paar km eh nicht, aber da zählen andere Kriterien.
 
Du kannst das Zeugs schlecht mit der Bahn vom Hersteller zum Logistikzentrum brinegn, ...
Das liegt nur teilweise an "der Bahn" - da wurde vielfach ohne die Bahn geplant. Beispiele gibt's genug. Da muss wohl das ganze Land oder sogar die ganze Welt "Hausaufgaben machen", nicht nur ein Unternehmen. Aber wir schweifen ab.

Nun lasst uns wieder Bilder sehen!

Martin
 
Mal ein Schwung LKWs aus Schweden die schon Toll sind von der Länge und Ackszahl.

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Dann noch ein Bulli.

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Noch ein kleinen.

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Anhänge

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Der LKW auf dem ersten Bild mit dem weißen Fahrgestell ist ja auch beachtenswert.
 
Gestern, bei einer Rast in den Niederlanden, sah ich diesen Gigaliner. Als ich den Fahrer, er tankte gerade, zwecks fotografieren auf seinen LKW ansprach, stieg er rasch in sein Fahrerhaus und schaltete die Beleuchtung an. Er meinte, so schaut es viel besser aus. Hupend fuhr er dann davon. Eine ganz nette Geste.
 

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@maschu72

Das hat was mit Faulheit zu tun... Speziell Kippfahrzeuge bzw. dessen Anhänger haben die langen Deichseln. So muss beim Kippen der Hängerzug nicht getrennt werden. Der Anhänger wird einfach quer gestellt und der Motorwagen kipp ab. Schläuche und Kabel sind daher auch in der der Deichsel verlegt.

Das sieht man besonders gut 4. Bild von @TT-Pille mit dem weißen Volvo FH und den roten Streifen. Und beim Anhänger erkennt noch eine Besonderheit. Das Chassis ist länger als der Aufbau. Der Aufbau ist in Längsrichtung verschiebbar. Für den Kippvorgang wird er einfach nach hinten geschoben und dann gekippt. Sieht komisch aus, aber so erreicht man eine bessere Straßenlage.

Es gibt diese Kombinationen auch als Kipper - Container - System. Auf dem Anhänger ist ein Container und dieses rollt in den leeren Kippaufbau des LKW, um geleert zu werden. Dazu muss das Gespann getrennt werden. Die Deichsel wird automatisch auf den Boden gelegt, ohne dass der Kutscher den Bock verlassen muss. Beim Ankuppeln geht die Deichsel wieder hoch. Der Kutscher muss nur noch bei Luft und Elektro Hand anlegen.

Kippen über die Deichsel:


Kipper - Container - System:

 
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Hallo miteinander
die Giga LKW sind schon fast wieder Geschichte--ganz selten sieht man noch einen rumfahren
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Planenzug bei Mercedes in Wörth--zum Modultraining kam der aber nicht zum einsatz
in den kleinen Orten ringsum war es schon mit einem normalen Auflieger schwierig durch die Kreisverkehre zu kommen
Actros Gigaliner.JPG
hier eine andere Variante-normaler Sattelzug und zusätzlichen Anhänger
Scania Gigaliner.jpg
hier wird es dann schon schwierig mit dem Gesamtgewicht 3 volle 20 ft Container da kommt man schnell an die 80 Tonnen
dafür gibts aber keine Genehmigung-also sind die Möglichkeiten auf bestimmte Ladungen begrenzt.
fb.
 
... so schön auch die großen, superlangen Lastzüge anzuschauen sind, aber mit denen ruinieren wir unsere marode Infrastruktur endgültig.
Leider erst neuer Brücken- und Straßenbau, dann diese "Ungetüme" auf die Piste bringen.
Aber es dürfen auch die querenden Ver- und Entsorgungsleitumgen bei Straßen nicht vergessen werden, auch die sind in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß besser lastgemäß ausgerichtet.
 
... dem stimme ich zu, aber die Belastung bleibt trotzdem. Was mann auch nicht vergessen darf, ist die Belastung durch Erschütterung ... profan geschrieben, die Anzahl der "Schläge" Erschütterungen/Vibrationen erhöht sich. Tödlich für Gussrohre, Tonzeugrohre, Az-Rohre ... die mittlerweile sehr, sehr alt sind in einigen Regionen.
 
Die punktuelle Belastung ist geringer, was die Straßen und Bauwerke sogar schont. Es sind deutlich mehr Schwerlasttransport über 40t auf unseren Straßen unterwegs als die s.g. Lang-LKW. Auch deutlich mehr Autokräne auf unseren Straßen unterwegs. Ab 100t liegt das Eigengewicht im Fahrmodus schon über 40t.

Volvo_eigene_Bilder (43).jpg
Fluckinger aus Österreich ist Stammgast im Rostocker Seehafen und somit auch u.a. auf der A19. U.a. wickeln sie die Baumaschinen-Logistik von Volvo ab. Das Bohrgerät von epiroc bringt ca. 30 t auf die Waage. Der Auflieger ist eine Eigenentwicklung von Fluckinger.

Lang-LKW gibt es in Dtl. seit 1985. Den Anfang hatte damals die HHLA Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG (heute HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG) gemacht. Zur HHLA gehörten damals auch das Containerterminal in Lübeck und Anteile an der Lübecker Spedition combisped. Die Containerterminals beider Hansestädte wurden neben der Schiene auch auf der Straße verbunden. combisped setzte zunächst 3achs MAN F9 mit 4achs Containeranhänger für 3 TEU ein. Später kamen noch 4achs MAN F90 und F2000 mit den gleichen Anhängern hinzu. Da die Fahrzeuge im Vor- bzw. Nachlauf von Häfen eingesetzt waren, war ein zGG von 44t zulässig.

Die Nachfrage an Container-Verkehre in der westlichen Ostsee sank ab Mitte der 2000er Jahre deutlich, so dass sie die HHLA sich 2009 vom Containerterminal in Lübeck trennte und an die Lübecker Reederei und Hafenbetreiber Hans Lehmann KG verkaufte. Die Shuttleverkehre (Schienen bzw. Straße) wurden eingestellt.

combisped, wo die HHLA ab 2004 100% der Anteile hielt, wurde an die Gründerfamilie zurück verkauft. Anfänglich sollte die XXL-Container-LKW noch zur Containerumfuhr im Hamburger Hafen eingesetzt werden, was aber wohl nicht realisiert wurde.

Hier mal ein paar dänische LKW der 56t - Klasse:

IMG_8831.jpg

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Aufgrund der 3 Lenkachsen sind diese LKW-Anhänger-Kombinationen extrem wendig und kommen damit auch elegant durch herkömmliche Kreisverkehre.

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Dieser dänische Scania wäre nach deutscher Auslegung ein Lang-LKW vom Typ 1 und darf die dänisch-deutsche Grenze nicht passieren. Das bilaterales Abkommen zwischen Dänemark und Deutschland gestattet nur den Grenzübertritt vom Typ 2 bis 5.

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Marinediesel-Nachschub für die Fährschiffe der Flensburger Reederei FRS im Hafen von Havneby auf Rømø. Transporte von Gefahrengütern ist in Dtl. mit Lang-LKW nicht gestattet. Es dürften in Flüssigkeiten in Großtank, keine Schüttgüter und nichts was einen ADR-Schein erfordert transportiert werden. Dazu kommen noch ein paar andere Anforderungen an den Kutscher, wie mindestens seit 5 Jahren den LKW-Führerschein und auch 5 Jahre durchgängig LKW gefahren zu sein. Die Einträge in der "Flensburger Sünderkartei" werden auch herangezogen....
 
... so schön auch die großen, superlangen Lastzüge anzuschauen sind, aber mit denen ruinieren wir unsere marode Infrastruktur endgültig.
Nein.

44t verteilt auf 8 (oder7) Achsen bringt weniger Belastung als ein herkömmlicher LKW mit 5 (manchmal 6) Achsen.

Schlimmer für die Straße ist das Rutting durch die SuperSingle-Reifen - gibt ja kaum noch Doppel/Zwillingsbereifung, aber das ist beim normalen und Lang-LKW ziemlich gleich.
 
@AG_2_67
Na ja, die meisten Kreisverkehre dürften schon ein wenig ramponiert werden, wenn der zweite Auflieger der Gigaliner da gerade drüber brettert. Zudem passen die Kisten auf nur die allerwenigsten Parkplätze, was es den Fahrern fast unmöglich macht, die Lenkzeiten einzuhalten. Spezielle Parkplätze, auf denen sie den zweiten Hänger abkoppeln könnten, um ihn separat auf den letzten Meilen zuzustellen gibt es auch kaum.
Schweden mag genug Platz für die Kisten haben, Deutschland eher nicht.
In Mexiko habe ich vor Jahren Roadtrains mit drei langen Tankaufliegern gesehen. Das sah toll aus, aber wenn die in 2000 m Höhe mit ihren 350 maximal auf Meereshöhe erlaubten PS die Berge hochkrochen, war das für den Rest der Verkehrsteilnehmer nicht mehr so lustig. Überholen kann man die Dinger nämlich praktisch nicht.
Das Problem ist in Deutschland kaum anders. Wo gibt es denn noch Überholmöglichkeiten, um an so langen LKW auf Bundestraßen vorbeikommen zu können? Die LKW rasen sowieso alle und fahren viel schneller als erlaubt, der Verkehr ist zudem sehr dicht, so dass man kaum eine Lücke findet. Zwischen Weimar und Jena gibt es auf 25 km nur noch zwei (!) Stellen, an denen man LKW überholen könnte. Wenn die sich an die STVO halten und nicht 50% schneller als erlaubt fahren würden, dann wären es drei Stellen, wobei man für die dritte ein gut motorisiertes Auto haben sollte.
 
Hallo miteinander
als ich das letzte mal zum Fahrertraining bei Mercedes war wurde uns eine andere Entwicklung vorgestellt
-bis zu 5 elektronisch gekoppelte LKW
im Rahmen der Entwicklung der vielen elektronischen Helferlein wurde das Konzept erprobt
der vordere LKW steuert dabei alle folgenden -die laufen mit 10m abstand hintereinander-an der elektronischen Deichsel
---da kann das Überholen sehr lange dauern---
wann das ganze Serienreif ist ???--
aber etliche Komponenten aus dieser Entwicklung gibts schon(Notbremsassistent//Spurhalteautomatik//Fahrmanagement usw.)

fb.
 
Ist bestimmt interessant, wenn so ein Konvoi dann über eine Ampel fährt.
 
das letzte mal zum Fahrertraining bei Mercedes war wurde uns eine andere Entwicklung vorgestellt
Von der elektronischen Deichsel träumt MB schon seit Jahrzehnten. Das war bei meinem ersten Studium vor > 25 Jahren schon der letzte Schrei.

Ist bestimmt interessant, wenn so ein Konvoi dann über eine Ampel fährt.
2000...02 war das Konzept auf Autobahnen begrenzt: An-/Abkoppeln an den Anschlussstellen. So dass das ganze ein dynamisches System sein soll, wo sich die einzelnen Lkw einfügen und trennen können.
 
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