In diesem Blog beschreibe ich das Entstehen meiner DE2500 Modelle in Spur TT.
Ich möchte vorausschicken:
Der Bau meiner DE2500 ist ein im Umfang fixes Projekt. Jedes Projekt hat einen Anfang und vor allem ein Ende.
Ich habe nicht vor, damit gewerblicher Hersteller zu werden.
Die Lokmodelle bleiben deshalb Einzelstücke.
Dies auch wegen des nötigen Aufwandes beim Bauen, denn es fallen (immer noch) keine fertigen Modelle aus dem 3D-Drucker.
Zur Geschichte der Lok:
Anfang der 1970er Jahre bauten die Firmen Henschel und BBC auf eigene Rechnung drei Versuchsloks DE2500 zur Erprobung der (damals) künftigen Drehstrom-Antriebstechnik.
Diese Loks wurden als BR202 002, 003 und 004 bezeichnet und probeweise bei der DB eingesetzt.
Bei der Konstruktion der Loks wurde auf wartungs- und verschleißarme Bauweise besonderer Wert gelegt.
Die Federung basiert auf dem Henschel Flexifloat-Patent.
Zug- und Druckstangen übertragen die Kräfte zwischen Rahmen und Drehgestell.
Die Loks arbeiten dieselelektrisch. Die 002 hat einen MTU-Diesel, die beiden anderen einen Henschel-Diesel als Antrieb für den elektrischen Generator.
Über Gleich- und Wechselrichter wird dann Drehstrom erzeugt.
Die Drehstrom-Asynchron Fahrmotoren waren ursprünglich mit Tatzlagern abgestützt.
Die Höchstgeschwindigkeit der Loks betrug 120 bzw. 140 km/h.
Die 202 003 wurde Anfang der 1980er Jahre für Tests im Geschwindigkeitsbereich bis 250 km/h umgebaut.
Dazu wurde die Getriebeübersetzung geändert und auf umkoppelbare Antriebsmasse (UmAn) umgebaut.
Fahrmotor und Getriebe sind dabei eine Baueinheit.
Ja nach Geschwindigkeit kann eine Antriebseinheit über Koppelzylinder entweder mit dem Drehgestell (langsame Fahrt) oder dem Lokrahmen (schnelle Fahrt) verbunden werden.
Mit der so umgebauten Lok wurde u.a. auch die Antriebstechnik für ICE1, ICE2 und BR120 entwickelt.
In vielen neueren Drehstrom-Loks finden sich Ergebnisse dieser Entwicklungen wieder (z.B. die Zug-/Druckstangen der BR101).
An einem Führerstand erhielt die Lok für Schnellfahrversuche eine Stromlinienverkleidung
(Bauart ähnlich der DB BR103, eine Frontscheibe der BR103 wurde direkt verwendet).
Aufgrund Ihrer markanten Lackierung (mehrere Blautöne mit dünnen aluminiumfarbigen Streifen) hat die Lok schnell den Nicknamen "Streifenhörnchen" bekommen.
=> Genau in dieser Ausführung wollte ich mein Modell bauen.
Alle 3 Loks sind bis heute erhalten geblieben, wenn auch in sehr unterschiedlichen Zuständen:
BR202 003 aka "Roter Ochse"/"UmAn"/"Streifenhörnchen"
steht mit Ihrer Stromlinienverkleidung im Deutschen Technikmuseum in Berlin
Link auf bahnbilder.de
BR202 004 aka "Blauer Bock"
steht im Technoseum (ehem.Landesmuseum für Technik und Arbeit) in Mannheim - oder wie manchen sagen: "Monnem"
Link zur Technoseum-Website der Lok
Die Lok steht da im Außenbereich leider etwas versteckt.
BR202 002 aka "Weißer Riese"
steht nur noch als "Hülle" vor dem ehemaligen Henschel-Werk (jetzt Alstom) in Kassel.
Der entkernte Maschinenraum wird für Meetings genutzt.
Auf der Gockel-Map ist sie auch von oben zu sehen.
Informationen zu den Loks finden sich u.a. hier:
Buch "Die Geschichte der Drehstromlokomotiven" K.G.Bauer, EK-Verlag
https://de.wikipedia.org/wiki/Henschel-BBC_DE_2500
https://www.bahn-galerie.de/Diesellok/DE_2500/Baureihe_DE-2500.htm
Ich möchte vorausschicken:
Der Bau meiner DE2500 ist ein im Umfang fixes Projekt. Jedes Projekt hat einen Anfang und vor allem ein Ende.
Ich habe nicht vor, damit gewerblicher Hersteller zu werden.
Die Lokmodelle bleiben deshalb Einzelstücke.
Dies auch wegen des nötigen Aufwandes beim Bauen, denn es fallen (immer noch) keine fertigen Modelle aus dem 3D-Drucker.
Zur Geschichte der Lok:
Anfang der 1970er Jahre bauten die Firmen Henschel und BBC auf eigene Rechnung drei Versuchsloks DE2500 zur Erprobung der (damals) künftigen Drehstrom-Antriebstechnik.
Diese Loks wurden als BR202 002, 003 und 004 bezeichnet und probeweise bei der DB eingesetzt.
Bei der Konstruktion der Loks wurde auf wartungs- und verschleißarme Bauweise besonderer Wert gelegt.
Die Federung basiert auf dem Henschel Flexifloat-Patent.
Zug- und Druckstangen übertragen die Kräfte zwischen Rahmen und Drehgestell.
Die Loks arbeiten dieselelektrisch. Die 002 hat einen MTU-Diesel, die beiden anderen einen Henschel-Diesel als Antrieb für den elektrischen Generator.
Über Gleich- und Wechselrichter wird dann Drehstrom erzeugt.
Die Drehstrom-Asynchron Fahrmotoren waren ursprünglich mit Tatzlagern abgestützt.
Die Höchstgeschwindigkeit der Loks betrug 120 bzw. 140 km/h.
Die 202 003 wurde Anfang der 1980er Jahre für Tests im Geschwindigkeitsbereich bis 250 km/h umgebaut.
Dazu wurde die Getriebeübersetzung geändert und auf umkoppelbare Antriebsmasse (UmAn) umgebaut.
Fahrmotor und Getriebe sind dabei eine Baueinheit.
Ja nach Geschwindigkeit kann eine Antriebseinheit über Koppelzylinder entweder mit dem Drehgestell (langsame Fahrt) oder dem Lokrahmen (schnelle Fahrt) verbunden werden.
Mit der so umgebauten Lok wurde u.a. auch die Antriebstechnik für ICE1, ICE2 und BR120 entwickelt.
In vielen neueren Drehstrom-Loks finden sich Ergebnisse dieser Entwicklungen wieder (z.B. die Zug-/Druckstangen der BR101).
An einem Führerstand erhielt die Lok für Schnellfahrversuche eine Stromlinienverkleidung
(Bauart ähnlich der DB BR103, eine Frontscheibe der BR103 wurde direkt verwendet).
Aufgrund Ihrer markanten Lackierung (mehrere Blautöne mit dünnen aluminiumfarbigen Streifen) hat die Lok schnell den Nicknamen "Streifenhörnchen" bekommen.
=> Genau in dieser Ausführung wollte ich mein Modell bauen.
Alle 3 Loks sind bis heute erhalten geblieben, wenn auch in sehr unterschiedlichen Zuständen:
BR202 003 aka "Roter Ochse"/"UmAn"/"Streifenhörnchen"
steht mit Ihrer Stromlinienverkleidung im Deutschen Technikmuseum in Berlin
Link auf bahnbilder.de
BR202 004 aka "Blauer Bock"
steht im Technoseum (ehem.Landesmuseum für Technik und Arbeit) in Mannheim - oder wie manchen sagen: "Monnem"
Link zur Technoseum-Website der Lok
Die Lok steht da im Außenbereich leider etwas versteckt.
BR202 002 aka "Weißer Riese"
steht nur noch als "Hülle" vor dem ehemaligen Henschel-Werk (jetzt Alstom) in Kassel.
Der entkernte Maschinenraum wird für Meetings genutzt.
Auf der Gockel-Map ist sie auch von oben zu sehen.
Informationen zu den Loks finden sich u.a. hier:
Buch "Die Geschichte der Drehstromlokomotiven" K.G.Bauer, EK-Verlag
https://de.wikipedia.org/wiki/Henschel-BBC_DE_2500
https://www.bahn-galerie.de/Diesellok/DE_2500/Baureihe_DE-2500.htm