03.08.2025:
Heute möchte ich über den ersten Bauabschnitt, den Rohbau, des Bahnhof "Koszalin" von @slawek77 berichten.
Es handelt sich um einen Lasercut-Bausatzes der Firma Modele Kartonowe aus Polen.
Ich habe dort schon einige Bausätze geordert und zusammen gebaut, bisher immer ohne Probleme.
Was mir besonders an den Bausätzen gefällt, ist dass sie uncoloriert daher kommen und man ihnen so ein ganz individuelles Erscheinungsbild verpassen kann.
Als dieser Bausatz bei facebook vor nicht allzu langer Zeit angekündigt wurde, war meine Kaufentscheidung sofort gefallen.
Auch wenn das Vorbild in Polen steht, bzw stand. (Er wurde vor kurzem abgerissen, da wohl ein größerer Umbau des gesamten Bahnhofs bevorsteht.)
So finde ich, dass er durch sein Aussehen, den typischen DDR Beton-Zweckbauten ähnelt und daher auch prima im ehemaligen Osten, als Neubau eines im Krieg zerstörten Empfangsgebäude einer Großstadt dienen könnte.
So begann ich dann heute Nachmittag mit dem Bau dieses doch recht großen Gebäudes mit einer Länge, laut Hersteller, von 49,0cm und einer Breite von 26,5cm.
Die Bauanleitung läßt wie immer keine Frage offen, so baut man zu erst die große Wartehalle, links vom Haupteingang, danach den Anbau recht vom Haupteingang, anschließend setzt man eine weitere Bodenplatte mittig dazwischen und setzt nur noch die Giebelseiten, welche den Haupteingang enthalten, an.
Einzig zu beachten sind wie immer die Klebekanten, welches Teil liegt innen und welches Teil liegt außen, mit einem Blick in die Anleitung ist dies aber schnell geklärt. So stand der imposante Rohbau innerhalb von einer Stunde vor mir auf dem Tisch.
Und da Bilder bekanntlich mehr sagen, als tausend Worte, kommen jetzt ein paar wenige Bilder:
Rohbau große Wartehalle:
Teile für den Anbau rechts vom Haupteingang:
Teile für die Gebäudenische:
Gebäudenische zusammengeklebt:
Rohbau Wartehalle und Anbau fertig, hier ist schon zu erahnen wie es gleich weiter geht:
Teile für den Haupteingang:
Rohbau fertig Gleisseite:
Rohbau fertig Straßenseite:
Heute möchte ich über den ersten Bauabschnitt, den Rohbau, des Bahnhof "Koszalin" von @slawek77 berichten.
Es handelt sich um einen Lasercut-Bausatzes der Firma Modele Kartonowe aus Polen.
Ich habe dort schon einige Bausätze geordert und zusammen gebaut, bisher immer ohne Probleme.
Was mir besonders an den Bausätzen gefällt, ist dass sie uncoloriert daher kommen und man ihnen so ein ganz individuelles Erscheinungsbild verpassen kann.
Als dieser Bausatz bei facebook vor nicht allzu langer Zeit angekündigt wurde, war meine Kaufentscheidung sofort gefallen.
Auch wenn das Vorbild in Polen steht, bzw stand. (Er wurde vor kurzem abgerissen, da wohl ein größerer Umbau des gesamten Bahnhofs bevorsteht.)
So finde ich, dass er durch sein Aussehen, den typischen DDR Beton-Zweckbauten ähnelt und daher auch prima im ehemaligen Osten, als Neubau eines im Krieg zerstörten Empfangsgebäude einer Großstadt dienen könnte.
So begann ich dann heute Nachmittag mit dem Bau dieses doch recht großen Gebäudes mit einer Länge, laut Hersteller, von 49,0cm und einer Breite von 26,5cm.
Die Bauanleitung läßt wie immer keine Frage offen, so baut man zu erst die große Wartehalle, links vom Haupteingang, danach den Anbau recht vom Haupteingang, anschließend setzt man eine weitere Bodenplatte mittig dazwischen und setzt nur noch die Giebelseiten, welche den Haupteingang enthalten, an.
Einzig zu beachten sind wie immer die Klebekanten, welches Teil liegt innen und welches Teil liegt außen, mit einem Blick in die Anleitung ist dies aber schnell geklärt. So stand der imposante Rohbau innerhalb von einer Stunde vor mir auf dem Tisch.
Und da Bilder bekanntlich mehr sagen, als tausend Worte, kommen jetzt ein paar wenige Bilder:
Rohbau große Wartehalle:
Teile für den Anbau rechts vom Haupteingang:
Teile für die Gebäudenische:
Gebäudenische zusammengeklebt:
Rohbau Wartehalle und Anbau fertig, hier ist schon zu erahnen wie es gleich weiter geht:
Teile für den Haupteingang:
Rohbau fertig Gleisseite:
Rohbau fertig Straßenseite:
Dachbau, Anbau und Farbgebung
10.01.2026 - Dachbau Bahnhofsgebäude:
Weiter ging es vor und nach den Feiertagen mit dem Dachbau, Bau des Anbaues und der Farbgebung.
Wie immer empfiehlt es sich die Bauanleitung genaustens zu studieren und die Bilder so groß zu zoomen bis sie anfangen zu verpixeln.
Die Dachflächen der Wartehalle und Eingangshalle waren schnell fertig denn dort gibt es nur eine große Dachplatte die in der Mitte gefalten wird und am Gebäude aufgelegt wird, da war der Bau des Daches auf der rechten Seite, gesehen von der Straßenseite schon etwas aufwendiger:
So wurden die Dachsparren und -fetten ineinander gesteckt, positioniert und nach dem Auflegen der Dachplatten auch anschließend verklebt.
Hier muss man schon genausten arbeiten, damit anschließend die Dachpappe auch genau passt.
Beim Aufkleben der Dachplatten habe ich mit der rechten Dachfläche begonnen, danach die linke, diese wurde dann auch als erstes mit der Dachpappe beklebt, danach die rechte Dachseite, ehe schlussendlich die mittleren Dachplatten eingeklebt und mit Dachpappe versehen wurden.
Da bekanntlich Wörter mehr sagen als 1000 Bilder...ähhhh andersrum, hier nun einige Bilder dazu:

Anbau:
Danach war der Anbei dran, dieser Befindet sich von der Straße ausgesehen auf der Rückseite des Gebäudes.
Hierzu gibt es nicht allzu viel zu sagen, Grundplatte + 3x Seitenteile + Dachplatte + Dachpappe
Dies war schnell gemacht und ich habe mir erlaubt, zu Stabilisierung des Daches, noch eine weitere Wand mittig der langen Seite einzubauen, so entstand eine kleine Garage für einen zukünftigen E-Karren. Die Tür auf der linken Seite wird mein zukünftiger Zugang zum Hausbahnsteig werden.

Farbgebung:
Bei der Farbgebung ging ich genauso vor wie bei dem Stellwerk
Ich nutze einen mittelgroßen Flachpinsel und tupfe die Abtönfarbe namens "sandfarbend" vom toom Baumarkt mal mit mehr mal mit weniger Wasser, mal vorher etwas in schwarz mal etwas in weiß aus dem Tuschekasten tauchenden Pinsel, auf das Modell auf. Niemals ein "klatschnassen" immer eher "trockenen" Farbauftrag auf den Flächen, dies ergibt einen für mich stimmigen Betonfarbton.
Die Ziegelsteine wurden zu erst behandelt, wieder mit der Ölkreide.
Die Fensterrahmen lasse ich immer so wie sie sind und baue sie immer in "original" Lasercut-Papp-Optik ein.
Den Windfang des Haupteinganges habe ich mit den Stiften von AK "Real Colors Markers" No.011 - Dark Aluminium gefärbt.
Alle Holztüren wurden mit No.007 - Brown aus gleichem Set bemalt.
Aber nun seht selbst:
Straßenseite/Haupteingang/Gleisseite/Seitenansicht (rechts von Straßenseite)/Seitenansicht (links von Straßenseite)

Somit ist das Bahnhofsgebäude größtenteils fertig, Regenrinnen und Inneneinrichtung (60 Bänke mit und ohne Rückenlehne warten noch zusammengebaut zu werden, Freiwillige vor ;-)) fehlen noch, ebenso eine Uhr gleisseitig und straßenseitig auf den noch freien Betonwänden, sowie der Schriftzug auf dem Dach der Eingangshalle.
Weiter ging es vor und nach den Feiertagen mit dem Dachbau, Bau des Anbaues und der Farbgebung.
Wie immer empfiehlt es sich die Bauanleitung genaustens zu studieren und die Bilder so groß zu zoomen bis sie anfangen zu verpixeln.
Die Dachflächen der Wartehalle und Eingangshalle waren schnell fertig denn dort gibt es nur eine große Dachplatte die in der Mitte gefalten wird und am Gebäude aufgelegt wird, da war der Bau des Daches auf der rechten Seite, gesehen von der Straßenseite schon etwas aufwendiger:
So wurden die Dachsparren und -fetten ineinander gesteckt, positioniert und nach dem Auflegen der Dachplatten auch anschließend verklebt.
Hier muss man schon genausten arbeiten, damit anschließend die Dachpappe auch genau passt.
Beim Aufkleben der Dachplatten habe ich mit der rechten Dachfläche begonnen, danach die linke, diese wurde dann auch als erstes mit der Dachpappe beklebt, danach die rechte Dachseite, ehe schlussendlich die mittleren Dachplatten eingeklebt und mit Dachpappe versehen wurden.
Da bekanntlich Wörter mehr sagen als 1000 Bilder...ähhhh andersrum, hier nun einige Bilder dazu:

Anbau:
Danach war der Anbei dran, dieser Befindet sich von der Straße ausgesehen auf der Rückseite des Gebäudes.
Hierzu gibt es nicht allzu viel zu sagen, Grundplatte + 3x Seitenteile + Dachplatte + Dachpappe
Dies war schnell gemacht und ich habe mir erlaubt, zu Stabilisierung des Daches, noch eine weitere Wand mittig der langen Seite einzubauen, so entstand eine kleine Garage für einen zukünftigen E-Karren. Die Tür auf der linken Seite wird mein zukünftiger Zugang zum Hausbahnsteig werden.

Farbgebung:
Bei der Farbgebung ging ich genauso vor wie bei dem Stellwerk
Ich nutze einen mittelgroßen Flachpinsel und tupfe die Abtönfarbe namens "sandfarbend" vom toom Baumarkt mal mit mehr mal mit weniger Wasser, mal vorher etwas in schwarz mal etwas in weiß aus dem Tuschekasten tauchenden Pinsel, auf das Modell auf. Niemals ein "klatschnassen" immer eher "trockenen" Farbauftrag auf den Flächen, dies ergibt einen für mich stimmigen Betonfarbton.
Die Ziegelsteine wurden zu erst behandelt, wieder mit der Ölkreide.
Die Fensterrahmen lasse ich immer so wie sie sind und baue sie immer in "original" Lasercut-Papp-Optik ein.
Den Windfang des Haupteinganges habe ich mit den Stiften von AK "Real Colors Markers" No.011 - Dark Aluminium gefärbt.
Alle Holztüren wurden mit No.007 - Brown aus gleichem Set bemalt.
Aber nun seht selbst:
Straßenseite/Haupteingang/Gleisseite/Seitenansicht (rechts von Straßenseite)/Seitenansicht (links von Straßenseite)

Somit ist das Bahnhofsgebäude größtenteils fertig, Regenrinnen und Inneneinrichtung (60 Bänke mit und ohne Rückenlehne warten noch zusammengebaut zu werden, Freiwillige vor ;-)) fehlen noch, ebenso eine Uhr gleisseitig und straßenseitig auf den noch freien Betonwänden, sowie der Schriftzug auf dem Dach der Eingangshalle.