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Zugkraft von Lokomotiven

Bleiben also Federkraftmesser oder Gewichte über eine Umlenkrolle ... würde auf Grund der einfacheren Handhabung zur Variante mit den Gewichten tendieren.
So isses.
Ungeachtet dessen braucht es natürlich Testfahrten, um die Messwerte in Wagen zu übersetzen. Erst dann werden diese für den normalen Modellbahner nutzbar - Beispiel: x N entsprechen 10 oot bei 3%.
Du meinst doch nicht etwa den 'unnützen' Rollwiderstand?
Kuxtu einfach, bei welcher Masse am Haken er noch stehen bleibt. Das geht auch in der Steigung: Einfach die Seite mit der Rolle anheben...
...oder sehe ich die Sache zu praktisch und nicht theoretisch=wissenschaftlich genug?
Mit Deiner 'Ein-1000-t-Wagen-Methode' vernachlässigst Du den mit steigender Zugmasse ebenfalls steigenden Rollwiderstand durch die größere Anzahl der Achsen.
Und nein, der ist nicht unerheblich.

Wenn die Messung über die Rolle real ist, und nur minimale Gramm zahlen gemessen werden, macht eine solche Messung keinen Sinn, um die zu ziehende Wagenzahl herauszufinden
Doch schon, aber die Fehleranfälligkeit der Messung steigt bzw. man muss mit sehr geringen Gewichten arbeiten. Was dann wiederum zur Folge hat, dass die Rolleigenschaften des Zwischenwagens und die Reibung in der Umlenkrolle an Bedeutung gewinnen.
Dann mißt man eben nicht mit einem, sondern z.B. mit 5 oder 10 Wagen. Das vermittelt auch den Fehler durch die Streuung der einzelnen Exemplare.

Nicht zuletzt darum habe ich bereits einige weit verbreitete Wagentypen vorgeschlagen.
 
Dann mißt man eben nicht mit einem, sondern z.B. mit 5 oder 10 Wagen. Das vermittelt auch den Fehler durch die Streuung der einzelnen Exemplare.
Es geht um den Zwischenwagen bei der Messung. Wenn sich die Ergebnisse im Bereich von 1 oder 2 Gramm bewegen, dann wirkt sich eine schwergängige Achse an diesem Wagen schon merklich auf das Ergebnis aus. Auch die Anforderung an die Waage und die Ausrichtung des Testgleis wachsen. Fehler an der Stelle potenzieren sich dann bei der Umrechnung auf die Anzahl der Wagen in der Praxis.

Ich muss leider zugeben, dass ich hier doch ein Stück die Meinung von Tomas nachvollziehen kann. So eine Messung kann man nicht bei einem Loktest zwischen Tür und Angel machen.

Gruss, iwii
 
Es geht um den Zwischenwagen bei der Messung. Wenn sich die Ergebnisse im Bereich von 1 oder 2 Gramm bewegen, dann wirkt sich eine schwergängige Achse an diesem Wagen schon merklich auf das Ergebnis aus.
Dann widmet man eben diesem Wagen besondere Aufmerksamkeit, so daß er keine schwergängige Achse hat. Selbstverständlich benutzt man immer denselben Wagen für die Messungen.

Ich würde einfach eine Kupplung an ein Drehgestell kleben und den Faden am anderen Ende in Kupplunghöhe befestigen.
 
Messen immer so genau wie nötig und nicht so genau wie möglich.
Und wie hier mit davon ausgehen wieviel Störgrößen es gibt, die das Zugvermögen beeinflussen.
Ich würde eine ebene gerade Strecke nehmen an deren einem Ende z.B. ein Prellbock ist.
Lok aufs Gleis und zwischen Lok und Prellbock eine Federwage nach #95 einfügen.
Lok langsam anfahren lassen bis sie schleudert, Wert an Federwaage ablesen, mit einem Unsicherheitsfaktor
multiplizieren und man hat einen Wert für die Lok.

Grüße Wolfgang
 
Ich werd's für mich mit ein und demselben Zug testen, ergibt ein Verhältnis, genügt mir persönlich.
Auf die Ergebnisse nach der einen oder anderen Methode bin ich trotzdem gespannt. :wayne:
 
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