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Roco Containerwagen

chachaturian

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Berlin
Ich habe schon seit 1-2 Jahren Rocco-Containerwagen, inzwischen 8 Stück. Sie sehen ohne Frage sehr gut aus. Aber sie haben eine Macke. Sie entgleisen schnell und ich nutze sie nur an der Lok Ludmila. Mir war aufgefallen, daß sie mit der nicht so oft entgleisen. Zunächt hatte ich die Container fest mit dem Unterwagen verklebt, weil das natürlich nervig ist, die immer wieder aus dem Gelände zu sammeln. Das hat den Fahrspaß etwas verbessert. Neulich schaue ich mir den jünsten von den Wagen an, da an der Seite an dieser Auswölbung von außen, wo die Radachsen hinter sind, das sieht aus wie Staub. Ich habe die Wagen immer in einer kartonartigen kleinen paßgerechten Kiste, wie kommt da Staub rein? Und dann habe ich mir das mal ganz genau angesehen. Da wo die Achsenspitzen von den Rädern drinliegen, das Plastezeugs, das scheint so labil zu sein, daß es immer größere Löcher ritzt. Wenn man das Rad rausnimmt sieht man es. Und an einigen Stelle war es nach außen schon so dünn, daß der "Staub" den ich da gesehen habe in Wirklichkeit Plasteabrieb war. Das wird wohl die Ursache sein warum die Dinger so gerne entgleisen.

Ein ganz analoges Problem hatte ich mal mit einem altdeutschen BTTB-Personenwagen. Da habe ich einfach aus der Fensterscheibenfolie ein kleines Teil ausgeschnitten mit Loch für die Radachsenspitze. Seitdem fährt der gut seit 3 Jahren. Was ich aber mit den ganzen Containerwagen veranstalten könnte, weiß ich noch nicht so recht. Ich bin auch nicht der Bastelfreak. Ich würde die gerne behalten, aber so ertüchtigen wollen, daß man damit auch besser fahren kann. Allerdings muß man schon sagen, daß Rocco da ziemlich gepfuscht hat. Ich hatte auch andere Hänger von Rocco, die habe ich auch verkauft wieder zum größten Teil, solche roten geschlossenen Waggons. lg m
 
Der Link ist gegebenenfalls auf dem ersten Blick irreführend, steht doch groß geschrieben nur "Kurzkupplungskulissen", du meinst sicher die Messingbuchsen --> http://www.peho-kkk.de/ms.htm

Diese funktionieren spitze. Bestell dir aber auch die Handbohrer dazu. Die sind einfach aber wirkungsvoll.
 
Ich fürchte, dass wird alles nichts nützen. Wer Gleise so verlegt, dass von den Roco-Wagen die Container während der Fahrt runter fliegen, der hat ein größeres Problem.
 
Betrifft zwar nicht die Roco-Wagen aber mir ist aufgefallen, dass auch Tilligs Neuerscheinungen teilweise keine Metalllagerung mehr haben (u. a. Zementsilowagen).

Hat hier einer der Betriebsbahner auch schon abriebsbedingte Erfahrungen gemacht?

...fragt der MiTTstreiter
 
Das könnte man testen mit den Buchsen. Ich habe heute schon mal nach so einer Art Handbohrer gesucht. Im Baumarkt hatten Sie gleich drei Stück in einem. Der mit 2 mm könnte für TT gehen. Etwas spitz scheint er mir. Vermutlich könnte ich meine BTTB geschlossenen Wagen auch bessere Laufeigenschaften verpassen. Neue Metallräder haben Sie schon fast alle. Aber bei entsprechender Länge rumpelt es immer noch ganz schön und ist nur mit ausgewählten Loks zu fahren.

Eben habe ich gesehen, die haben dort auch einen Bohrersatz.
 
Eben habe ich gesehen, die haben dort auch einen Bohrersatz.

Bestell dir aber auch die Handbohrer dazu. Die sind einfach aber wirkungsvoll.

Meine Rede....

Probier es aus, es kostet nicht die Welt. Aber wenn du schon neue Metallachsen an den BTTB-Dingern dranhast, sind die Buchsen eigentlich der Schritt davor. Schon alleine damit fahren schlecht gängige Wagen die Ebene von alleine. Dann noch neue Metallradsätze von Modmüller aus Großkmehlen und dir ziehen die BTTB-Wagons die Ludmilla berghoch.
 

Eben habe ich gesehen, die haben dort auch einen Bohrersatz.

Moin,
Schau Dir die Bohrer bei Peter Horn bitte wenigstens vorher an, bevor Du mit irgendwelchen Geräten Ernst machst. Wenn man weiß, wie es gemeint ist, tuen es zwei passende Spiralbohrer auch.
Ich verwende das Original.
Und wie mein Vorredner schrieb: So lange es rollt, kann man sich dran freuen und hat erst mal keinen Handlungsbedarf.
Grüße ralf_2
 
Hallo in die Runde,
ich bin neu im Forum und hoffe, dass meine Nachfrage hier richtig ist.
Nach fast 25 Jahren Modellbahnabstinenz habe ich Ende 2016 begonnen einiges Rollmaterial, Digitalausrüstung, neue Gleise und Hänger zu kaufen.
Zu Weihnachten hatte ich nun ausreichend Material, um mal einen ersten Test zu machen.
Also baute ich die Tillig Bettungsgleise zusammen, streckte noch ein paar Flexgleisen dazwischen und los ging es.
Leider werte die Freude nicht lange, denn die BR214 (digital) von Roco verlor stets ihrer Containeranhänger, wenn diese über eine Weiche fuhr.
Nach einigem Hin und Her war ich mir sicher, dass die Kupplungen der Containerwagen zu tief hängen, wodurch beim Überfahren der Weiche, der Entkupplungsmechanis minimal bewegt wird, was aber leider zum Entkuppeln ausreicht.

Hat dieses Problem bereits jemand gehabt? Gibt es ein Lösung oder muss man die Kupplungen komplett demontieren und neu anbringen?
Zugegeben die Anhänger waren sehr günstig.

Dann hätte ich noch eine grundsätzlich Frage: Wie geht ihr mit den unterschiehlichen Kupplungssystemen um?

Habe unbedarft eingekauft Harris, Piko und Tillig Waggons. Aktuell können die Waggons immer nur familienintern gekoppelt und nur von einer Lok der gleichen Familie gezogen werden.
Das ist gerade bei den Roco-Containern ärgerlich, da ich nur die eine Roco Lok habe und diese für den Rangierbetrieb gedacht war, für die Stecke sollten die Container hinter Loks wie BR130, BR247 oder BR193 meist von Piko und Tillig.

Gruß und Dank
MaW
 
Wie geht ihr mit den unterschiedlichen Kupplungssystemen um?
Du kannst alle Fahrzeuge zum Beispiel mit den Kupplungen von Tillig oder Kühn ausstatten. Die Lokomotiven haben mittlerweile alle sogenannte Normschächte, die einen leichten Austausch der Kupplungen ermöglichen. Bei den Roco-Containerwagen bin ich mir jetzt gerade nicht ganz sicher, was die haben. Da geht das aber auch.

So sieht die gängige Tilligkupplung aus.

Die Kupplung von Kühn-Modell ist die Selbe, hat aber einen kleinen Haken unten dran, der sie sicherer macht. Die sind zueinander kompatibel.
 
Naja....das mit der hängenden ungenauen Kupplungsdeichsel ist sozusagen ein Feature des Roco-Wagens. Etwas nachbiegen geht sicher, hat aber seine Grenzen. Ich hab jetzt, wie schon geschrieben, nicht genau im Kopf, wie die Kupplungsaufnahme da aussieht. Aber da müsste die Kühn-Kupplung auch passen. Durch deren kleinen Haken ist die ungewollte Entkupplungsgefahr immerhin gebannt.
 
Hallo, die Kupplungaufnahme der alten Rocowagen ist zwar nicht nach NEM - aber kompatible zu allen gängigen Kupplungen in TT. Du must den Deckel nach unten abziehen (oben aufsrpreizen), alte Kupplung raus, neue wieder rein, Deckel zu. Gelegentlich etwas fieselig.

Die Fleischmann-Profi Kupplung ist halt für N entwicklelt worden und nicht für TT und ist daher ein Stückchen empfindlicher gegen Unebenheiten im Gleis als die Tillig Kupplung.

Luchs.
 
Für die Roco-Containerwagen würde ich die Kühn-Kupplung bevorzugen.
Weniger wegen der zusätzlichen Kupplungsstütze gegen Entkuppeln, mehr wegen deren quaderförmigen, nicht angespitzten Kupplungsschaftes.
Dieser füllt die Roco-Kupplungsaufnahme mehr aus und klappert weniger in ihr. Diesen Schaft hatten auch die ersten Tillig-Kupplungen, inzwischen ist er aber geändert.
Das Grundübel der zu niedrig hängenden Kupplung läßt sich damit aber auch nicht vollständig beseitigen.

MfG
 
Ich würde überall die ROCO Kupplung verwenden. (Mach ich auch)
Der Rest ist mir zu unpraktisch.
Wenn Du die ROCO Kupplungen nicht willst, tauschen geht auch über das Forum hier... 1:1
 
Da hat der MC-Pilot gewissermaßen recht.
Man sollte sich schon für eine Kupplungsart entscheiden.
Kuppelwagen sind out.
Außer von "HAEDL"

Ich empfehle die Profi-Kupplung weil sie mir besser handhabbar erscheint.
Man kann wunderbar einfach Wagen nach oben aus dem Zugverband nehmen.
Bei einem Fiddl-jard eine geniale Erfindung.
Die Option des Vorentkupplen ist den wenigsten bekannt und wird so gut wie nicht praktiziert.
Ich verwende nur und ausschließlich die ROCO bzw. Fleischmann PROFIKUPPLUNG für Fahrzeuge der nachgebildeten Regelspur in ca. 1:120 und nahe dran oder daneben.
Ausgenommen ein Zug der nicht getrennt wird mit Steifkupplung. Aber an den Enden des Zuges schon wieder Fleischmann Profi-N Kupplung.
Da ist schon im Namen die Verwendung für mich impliziert ;):fasziniert:
Jedes TT-Regelspurfahrzeug wird umgerüstet.
Leider werden in TT zu viele Fahrzeuge mit ungenügenden Kulissen bzw Kupplungsaufnahmen bzw. nicht der NEM entsprechend angeboten, so dass es nicht leicht ist sich als Anfänger für das Profisystem zu entscheiden.
Dies macht es zu Beginn nicht gerade leicht. Aber es geht.

Da ich aber noch mehr Leute kenne, die ebenso denken wie ich können auch wir gemeinsame gemischte Züge auf Anlagen betrieben. Da genügend Rollmaterial da ist stellt dies kein richtiges Problem mehr dar.

Bei der Schmalspurbahn ist es für mich bei der reinen N-Kupplung geblieben aber das steht hier nicht zur Debatte.
 
Moin Moin,

vielen Dank für die vielen und aufschlussreichen Rückmeldungen.
Da es wie immer nicht DIE Lösung gibt, werde ich wohl in den nächsten Wochen mal die ein und andere Variante testen.

Wo ist eigentlich der Unterschied zw. den Roco und den Fleischmann-Profi-Kupplungen, sehen für mich Newby irgendwie gleich aus?

Gibt es für die Fleishmann-Profi Kupplungen eine digitale Version? Für Kuehn und Tillig scheint es da etwas zu geben? Wäre interessant, da ich etwas mit Abrollberg plane. Würde auch bei anderen Rangiermanövern vorteilhaft sein.

Wie ist es bei de Magnet-Kupplung hinsichtlich digitalen Entkoppeln bzw. einer Lösung für den Abrollberg?

Gruß, Dank und gute Nacht
MaW
 
Wo ist eigentlich der Unterschied zw. den Roco und den Fleischmann-Profi-Kupplungen, sehen für mich Newby irgendwie gleich aus?
Es gibt keinen. Durch die Übernahme von Fleischmann, kam die Fleischmann Profikupplung in den Besitz von Roco und wird jetzt von Roco verkauft.
Gibt es für die Fleishmann-Profi Kupplungen eine digitale Version?
Nein. Zumindest ist mir keine bekannt.
Für Kuehn und Tillig scheint es da etwas zu geben?
Es gibt von SD-Modell eine elektrische Kupplung, die mit der neuen Tillig bzw. Kuehn Kupplung kompatibel ist. Bei der Version von Krois-Modell, braucht es immer ein passendes Gegenstück.
Wie ist es bei de Magnet-Kupplung hinsichtlich digitalen Entkoppeln bzw. einer Lösung für den Abrollberg?
Das wird nichts werden, weil die Kupplung durch Magnetkraft hält. Dabei handelt es sich nicht um Elektromagnete (obwohl die Magnete als elek. Leiter benutzt werden), sondern (soweit ich weiß) um Neodym Magnete die mit Muskelkraft getrennt werden müssen.
 
Super vielen Dank für die Informationen, dann werd ich noch etwas warten.

BTW habe feststellen müssen, dass die Piko Kupplungen der Loks, soferne keine Hänger angekoppelt sind, auch in der Standardbettungsgleich Kurven auch der Außenschiene schleifen.

Gruß und Dank
MaW
 
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