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Entgleisung an EW2 geradeaus

Mitropa

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Berlin / Prerow
Wir haben einen neuen "Problembären":

Im Tunnel des jungen Lokführers befindet sich eine EW2.
Ca. 50 Loks nebst 2,50m Güterzügen, geschobene DoStos mit eigentlich zickigen Steuerwagen, der Gläserne triebwagen mit den Mini-Radsätzen, etc - alles OK. Jedoch die RoLa-Wagen und der einzig vorhandene große Dampfer können diese geradeaus nicht passieren.
Blöd, dass ich im Tunnel nicht richtig sehen kann, was passiert. Hab schon zig Fotos & Videos gemacht.

Hier
sieht man möglicherweise am besten, was da passiert, wenn die geradeaus geschaltete EW2 passiert wird.
Als würde sie vorn auf das Herzstück auflaufen (Lok geht vorn kurz hoch), das allein bringt sie nicht zur Entgleisung, aber danach rutscht der angetriebene Tender zwischen Schiene und Weichenzunge. Sieht man, wenn man die Stellschwelle beobachtet.

Dabei liegt die Weichenzunge fest an (Servoantrieb), ist bereits nachgefeilt. Kann es sein, dass der rechte Radlenker verstärkt werden muss (wie bei fast allen IBW)?

Keine Probleme bei:
- Tender voraus
- EW2 abbiegend gestellt
- In der Gegenrichtung

Vielen lieben Dank für Eure Erfahrung!
 
Ich vermute , damit der Radlenker nicht richtig positioniert sein könnte . Hatte ich auch beim Neubau unseres Bahnhofs , zum Glück überirdisch . Ist aber nur eine Vermutung .
 
Ich vermute mal, dass der Vorläufer der Dampflok das Problem ist.
Evtl. ist der bereits vor der Weiche entgleist.
Leider ist der im Video nicht zu erkennen.
 
Vielleicht mal Spurmaß kontrollieren, schein die letzte Achse vom Tender zu sein die da hoch hüpft. Gegebenenfalls mal untereinander tauschen.
Könnte auch das Problem der RoLa sein.
Bei den Tenderachsen könnte es schwierig werden, das Spurmaß zu ändern, aber 10,2 oder 10,1 mm - zumindest bei der RoLa - wären gut.
Hatte das bei mir jetzt erst mit einer Arnold Doppelstockeinheit. Spurmaß geändert und fährt geschoben wie gezogen über EW1 und IBW (EW2 und EW3 gibt es bei mir nicht).
 
Vielen Dank für Eure Ideen schon mal.

Die Weichenzunge liegt maximal an.
Schneidet der Tender die Weiche wirklich auf? Hüpft der nicht von oben irgendwie dazwischen? Und wenn er die aufschneidet, wieso nur mit Tender hintenund mit Tender voraus nicht?

Die Spurmaße der RoLa werde ich kontrollieren, allerdings läuft die (obwohl sonst das zickigste Material ever!) über alle sonstigen EW2, EW1, DKW, Baeseler DKW und 3-Wege-Weiche ohne vollständig zu entgleisen. Wenn die RoLa entgleist, klemmt die sich so fest in der Weiche, dass ein Piko Vectron nicht weiterfahren kann.

Spurmaße der 44 werde ich wohl nicht ändern können, da der Tender ja der Antrieb ist und (zumindest bei Tillig Traxx & Vectron) die Antriebsachsen nicht einstellen lassen.

Und ja, ich musste auch alle 72 Achsen des Arnold Touax-Zuges korrigieren, seither seidenweich :)
 
Blöder Gedanke, zieht oder schiebt es die Weichenzunge einfach zu weit so das die Zunge ein wenig hoch steht. Ich hatte mal so was und die 44er war die einzige die das nicht mag.
 
Vielleicht reicht es wenn du den Druck vom Servo etwas verringerst. Hier hilft wohl nur testen.
 
Ich hatte vor kurzen das gleiche Problem mit der Kohlenstaub 44.Die Ursache war, daß die kleinen Federn die im Tenderdrehgestell auf die 2 nicht angetriebenen Räder drücken ihren Dienst quittierten. Grundplatte Tender aufschrauben, die kleinen Federn aus den Loch mit einer feinen Pinsette holen und etwas lang ziehen. Nicht weg fliegen lassen. Die Federn sind bei Roco lieferbar. Läuft wieder perfekt.
 
Die Weichenzunge gehört unter die Stammschiene.
Gregor hat das vorbildlich gelöst. Das Vorbild selbstverständlich auch😂
Die „Industrie“ schafft das seit Jahrzehnten nicht.
Bilder 3x Abzweig Oberkaselwitz (funktioniert störungsfrei- sieht nur „komisch“ aus)
- viertes Bild ist die Weiche von Gregor - so muss das eigentlich aussehen.

Grüße Ralf
 

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Von der Höhe her sieht es jetzt eigentlich ganz gut aus. Ich bekomme die Zunge aber nicht enger, d.h. spaltfrei anliegend an die Stammschiene.
 

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Dann musst am Antrieb korrigieren.
Oder es ist irgendwelcher Dreck (Schotter?) dazwischen?
Links sieht man schon deutlich die Kante, wo Radsätze mit „Überbreite“ oder auch wegen der Anlenkung an der linken Schiene auflaufen können.
Normal ist zwischen Spurkranz und Schiene schon unmassstäblich viel Platz.
Und Trotzdem …

Grüße Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe das wie Ralf, die Spitze der Zunge steht schon weit von der Außenschiene ab und liegt erst, meiner Meinung nach, weiter hinten an.
Habe mir das Foto mal stark vergrößert.
In Kombi mit den anderen genannten Ursachen. Was sagt denn die Fingerprobe wenn du daran entlangfährst?
 
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