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Modellbau Chemiekesselwagen und andere Exoten

Hallo,

neulich am Bahnübergang:

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Die V100 stammt von Roco. Sie wird später Lokschilder von Beckert bekommen und ins Bw Görlitz umziehen. Ich habe sie nach Vorbildfotos gealtert. Nicht so einfach war hier das die Roco-Maschine einen recht dunklen Rotton aufweist. Diesen habe ich vorsichtig mit immer wieder hauchfeinen Airbrushnebel in beige versucht leicht auszubleichen. Das Fahrgestell erhielt ein braunes Enamelwash. Danach wurden einige Partien mit Pulverfarben aufgehellt und abgedunkelt. Die Federn erhielten ein schwarzes Wash mit Ölfarben. Ich wollte insgesamt eine im harten Betrieb stehende Lok imitieren, sie gleichzeitig aber nicht komplett zusiffen.

VG Martin
 
Moin Martin,

ich wollte erst sagen, was macht denn ein Wagen für Tetraethylblei im Chemiefaserwerk Premnitz?
Klar das große Betriebe nicht nur das eine Produkt, womit sie werben bzw. was im Name steht, herstellen, sondern dass auch immer wieder Artikel außer der Reihe für den Westexport hergestellt wurden, war mir bekannt. Also kurz gegoogelt und siehe da:
Im Chemiewerk Premnitz wurde tatsächlich ab 1959 Novoktan (Tetraäthylblei, ein Antiklopfmittel für Vergaserkraftstoffe) hergestellt.

Wieder was gelernt, danke dafür und natürlich fürs Zeigen
 
Hallo,

der Güterzugpackwagen schlechthin ist für mich der Pwgs58. Leider gibt es diesen nicht in einer zeitgemäßen Ausführung. Abhilfe gibt es zum Glück bei der Digitalzentrale. Dank des Ätzbausatzes erhält man ein filigranes Fahrwerk mit korrekten Achsstand. Demnächst geht es dann mit der Verfeinerung des Gehäuses weiter.

VG Martin


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Guten Morgen,

neulich lief mir bei meinem Modellbahhändler ein Silowagen für Salicylsäure von NPE hinterher. An sich ein sehr schönes Modell, nur die beigefügten „Bremsschläuche“ gingen gar nicht. Deshalb erhielt der Wagen Bremsschläuche aus Messingguss von MMC und geätzte Schraubenkupplungen.
Danach folgte die übliche Alterung. Diesmal sehr behutsam da der Wagen in der gewählten Epoche ja noch recht neu war. Die Reihenfolge war dabei wie folgt: erst das Fahrwerk mittels Airbrush eingestaubt. Dann mit Pulverfarben die Achslager und Achsfedern behandelt. Abschließend gab es ein Pinwash mit Ölfarben und matten Verdünner.

Euch einen schönen Sonntag!

VG Martin


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Guten Abend,

diesmal musste ein Beiwagen von Schirmer dran glauben. Die scheinen ja wie Goldstaub zu sein. Zum Glück konnte ich über @BR252 Fan ein Exemplar in Epoche 3 erwerben. Nach wie vor suche ich ein weiteres Exemplar in Epoche 3 und die Epoche IV Exemplare.
Nun aber zum Modell. Ich habe es leicht gealtert und dafür die Scheiben etc. komplett entfernt. Die Alterung fiel recht moderat aus, da die Wagen auf den Fotos recht gepflegt aussahen. Theoretisch muss ich mal noch einen Ofenabzug montieren. Dazu fehlen mir aber Vorbildfotos und eine Bezugsquelle für einen solchen Abzug. Auch hier wäre ich für Infos dankbar.
Der Wagen erhielt wieder Bremsschläuche von MMC Crottendorf.

VG Martin




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... bei uns liegen die schönen Wagen leider noch in der Schachtel.
Ich würde mal bei Schirmers direkt nachfragen, die haben ja sicherlich ausgiebig das Vorbild recherchiert.
Ansonsten vielleicht den Abzug von Tilligs Pwgs58 nehmen oder bei Hädl, der Mannschaftstransportwagen hat ja auch einen Ofen mit Rauchabzug.
 
Ich habe den Epoche IV-Beiwagen mit dem Haedl-Kanonenofen nebst Rauchabzug (aus dem Mannschaftswagen "Nordhausen") ausgestattet.
Der Abort befindet sich in diesem Modell am Wagenende - und der Ofen dem gegenueber (also anders als in @Murten s Modell).
Die DR war diesbzgl. flexibel, insbesondere die Original-Bauartzeichnungen stimmen meistens nicht mehr.
Also Bilder raussuchen, die meisten fand ich in "Die Perleberger Ringbahn" aus dem Verlag Dirk Endisch.
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Guten Abend,

ich bräuchte mal bitte euer Schwarmwissen. Ein weiteres Wagenprojekt liegt bei mir noch auf Halde. Leider habe ich vor etlichen Jahren beim Spenderwagen von Hädl die KK-Kulisse demontiert. Weiß jemand wo ich da Ersatz bekommen könnte? Die PeHos würden nur mit Frässarbeiten passen. Desweiteren kann es sein das das Chassis ursprünglich Achslagerbleche hatte? Irgendwie schlackern die Modmüllerachsen ansonsten mächtig.

Vielen Dank im Voraus!

Martin
 
Guten Abend,

ich bräuchte mal bitte euer Schwarmwissen. Ein weiteres Wagenprojekt liegt bei mir noch auf Halde. Leider habe ich vor etlichen Jahren beim Spenderwagen von Hädl die KK-Kulisse demontiert. Weiß jemand wo ich da Ersatz bekommen könnte? Die PeHos würden nur mit Frässarbeiten passen. Desweiteren kann es sein das das Chassis ursprünglich Achslagerbleche hatte? Irgendwie schlackern die Modmüllerachsen ansonsten mächtig.

Vielen Dank im Voraus!

Martin
Ja, Hädl-Wagen, außer die von Schirmer übernommen, haben Messing-Achslagerbleche. Darin laufen die Achsen. KKK und Federn sind Standardteile bei Hädl. Einfach anrufen. Dann packen die die in einen Briefumschlag. Wichtig ist der genaue Wagen. Da die KKK-Teile von Wagen zu Wagen unterschiedlich sind.
 
Gefällt mir gut was du so machst.
Aber die V 15 ist mir eindeutig zu schmutzig. Sie zeigt nicht das typische Bild einer V 15 der DR.
Ich habe mir extra eben meine gesammelten Bilder (ca. 300) dieser Baureihe im PC angesehen. Diese Loks waren meist sehr gepflegt. gerade als V 15, da waren die Loks noch nicht alt
Nur eine sah so schlimm aus in der Sammlung hier. Das war eine Werklok und nach 1990.

Mein Rat einfach etwas wegputzen trocken mit dem Wattestäbchen.

Die Br 110 hier oben, ebenso. Die glatten Seitenflächen wurden meist gut geputzt. Deine Lok zeigt eine DR Lok im Zustand nach 1990 sozusagen.
 
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