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Modellbau Chemiekesselwagen und andere Exoten

Hallo @magicTTfreak ,

danke für deine Rückmeldung. Die Alterung wirkt allgemein beim verwendeten Kunstlicht etwas heftiger als in der Realität. Ich finde im Vergleich zu dem Exemplar hier um 1975 habe ich mich noch zurückgehalten und die Epoche 3 war da ja auch erst wenige Jahre zu Ende.

Die 110er habe ich nach Vorbildfotos im Zustand 1987/88 gealtert. Da waren die Maschinen im Bw Görlitz vom Pfelegezustand wirklich so. Aber schließlich hatte ja jedes Bw so seine Eigenheiten.
Wie hast du denn deine V15 gealtert, dann könnte ich mit den Augen „klauen“?

VG Martin
 
Geht mir beim Patinieren oft so, dass ich übers Ziel hinausschieße und das Fahrzeug letztlich zu dreckig wirkt. Bei der V23 passt der Verschmutzungsgrad gerade noch so.

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Genutzt habe ich ein selbst fabriziertes Wash aus Spiritus und Revell Aquacolor Schwarz und Braun.
 
Guten Abend,

@HBE Danke für die zwei tollen Fotos. Die Landschaft ist wunderschön. Besonders interessant finde ich das Haltestellengebäude. Es erinnert mich an die Gebäude in der Prignitz bzw. an der Perleberger Ringbahn und ist sicherlich selbstgebaut?
Beim Altern lernt man ja immer wieder dazu und bekommt auch hier zahlreiche Anregungen. Bei meiner V15 handelt es sich auch eher um ein Frühwerk. Man entwickelt sich ja immer weiter :)

VG Martin
 
Bei meiner V15 handelt es sich auch eher um ein Frühwerk.
Du mußt Dich nicht entschuldigen.
Das ist immer noch auf einem Level, den 99 % der Kritiker nie erreichen werden.
 
Guten Morgen,

danke @Stardampf Wenn ich mir allerdings anschaue was einige Alterungskünstler im Militärmodellbau oder größeren Spurweite so zaubern, ist es bei mir noch ein langer Weg😁

@HBE Mich würde interessieren, ob ich irgendwo in den Tiefen des Boards mehr Infos zu deinem gezeigten Stationsgebäude finden kann? Vielen Dank im Voraus!

VG Martin
 
Moin, ich finde es ja schon mal ganz toll, dass du überhaupt Basteleien/Alterungen zeigst. Jeder Bastel oder Anlagenthred ist eine Bereicherung des Boardes. Gelabert um Gott weiß was wird schon viel zu viel. Ich schau mir viel ab, auch von deinen Bildern. Grüße Ralf
 
Hallo Bastler. So, nachdem mich Murten und B-TT44 mich mit ihren Modellen angefixt haben, musste auch mein Wagen eine "Verschönerungskur" über sich ergehen lassen. Er hat auch neue Metallpuffer mit Pufferplatten bekommen und die Bodenentleerung ist ab. Leider bekomme ich mit meinem Apfelfon die Bilder nicht besser hin. Gruß vom Schwarzfahrer!
 

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Guten Abend,

bei der V15 habe ich mich nun durchgerungen ihr funktionstüchtige Originalkupplungen zu verpassen. In dem Zuge wurden auch gleich die nur angespritzten Rangiertritte entfernt. Das war alles gar nicht so einfach, da das Weißmetall sich sehr schwer verarbeiten ließ. Insbesondere das Ausbohren der Kupplungsattrappe für die neue Originalkupplung war ein Geduldsspiel.
Die Lücke im unteren Frontrahmen habe ich bewusst nicht verschlossen, da kann ich die Lok später auch wieder auf Tilligkupplungen umrüsten.



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Desweiteren ist auch der Knochenwagen den ich vor zig Jahren gebaut hatte wieder fahrbereit. Danke an die Tipps für die Achslager von @Birger und @ttfan61 . Jetzt fehlt nur noch das passende Geruchsmodul und die Maden in 1/120😁

VG Martin


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Na wenn dann der Schädel noch über den Wagenrand schaut …., vielleicht sogar mit einen Antrieb, der ihn langsam rauf bewegt 🤘
 
Guten Morgen,

gestern sind mir in Leuna zwei neue Spezialwagen von Karsei „nachgelaufen“. Hier zusehen noch nicht zugerüstet und ohne Alterung. Beim Kohlensäurewagen werde ich mir auch was für den großen Spalt zwischen Dach und Wagenkasten einfallen lassen müssen.

VG Martin


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Beim Kohlensäurewagen werde ich mir auch was für den großen Spalt zwischen Dach und Wagenkasten einfallen lassen müssen.
Besser nicht.
Das war ein hinterlüftetes 'Zweitdach', um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
 
Wenn Kohlensäure austreten sollte, bildet sich durch die Hinterlüftung kein Überdruck im Wagen.
Wenn Kohlensäure austräte, entstünde Verdunstungskälte. Der Wagen an sich wäre - da nicht abgedichtet - nicht direkt in Gefahr, es sei denn, ein gerichteter Strahl austretender Kohlensäure träfe direkt auf betriebswichtige Bauteile wie Radsätze, Bremsleitungen oder Kupplungen. Da bestände unter dem Einfluß der entstehenden extremen Kälte und der Erschütterungen im Eisenbahnbetrieb durchaus Bruchgefahr.

Die Flaschen sind mit unter hohem Druck gespannter Kohlensäure befüllt. 200 bis 300 Bar sind da heute üblich. Das ist deutlich mehr, als in der Patrone eines Wassersprudlers, zu der ich folgenden Hinweis fand:
Der Druck in einer CO2-Flasche beträgt bei 0°C etwa 35 bar, bei 20 °C etwa 57 bar und bei 30°C etwa 73 bar.
Das kann man durchaus in den industriellen Maßstab übersetzen.
Ein Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung inklusive der Kühlung durch den Fahrtwind erscheint daher durchaus angemessen.
 
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