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Roco Dieseltriebwagen Rh 810

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Die Weiterentwicklung ist wirklich gelungen und das Warten hat sich gelohnt.
Nur zeigte uns dieses Modell, dass wir doch 2019 alle IBW und EW1 mit Plasteherzstücken auf dem älteren Anlagenteil hätten rauswerfen - und die anderen Herzstücken Polarisieren müssen.
Und noch eine Kleinigkeit störte mich:
Der Beiwagen hopplte wie ein Häschen hinter dem Motorwagen her. Die Ursache ist der zu lange Federweg der KKK selbst.

Beides sieht man gut auf disem Video: Die Gummihopse und den Stop an der alten IBW.

Ich konnte alles wie folgt lösen:

Zum einen habe ich eine Stromabnahme über alle 4 Achsen realsiert - ist bei den Kres LVT auch vorhanden, jedoch starr.

Ich entschied mich für 2-pol. Magnetkupplungen, in welche ich durch eine Bohrung von hinten jeweils 2 Litzen einführte, die Adern auffächerte und sodann die Neodymmagnete verpresste. Löten geht nicht bei Neodym.
Das Zerlegen der beiden Fahrzeuge ist einfach, nur die Bremsschläuche verschwinden sehr schnell im Nirwana :-(

Zunächst klebte ich 2 winzige Metallstreifen auf den Anschlag des Kunststoffteils der KKK, damit diese um ca. 1mm weiter nach vorn in Richtung ihres Führungsanschlags kommt. Anstatt eines langen Streifens 2, weil sonst die Litze zur Magnetkupplung nicht gut durch das vorhandene Loch im Boden hinter der Feder geführt werden kann. Sieht man auf dem Foto.

Dann die Litzen der Magnetkupplung an Track-L und Track-R anlöten.

Dasselbe mit dem Beiwagen, hier muss nur eine kleine Kerbe in die Abdeckplatte der KKK geschnitten werden, da die Durchführung der Litze sonst blockiert ist.

Sodann durchklingeln:

Alle 4 Achsen sollten jetzt seitenweise miteinander verbunden sein. (Polung der Magnetkupplung beachten!)

Wenn dies der Fall ist - Zusammenbauen und geniessen, wie der Triebwagen auf Schleichfahrt ohne Gummihopse auch ältere Anlagenteile betriebssicher befahren kann.

Dieselbe Strecke nach dem Umbau sieht jetzt so aus.
 

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Ich kann leider nicht ein Video sehen. Ich möchte mich nicht extra bei Vimeo anmelden müssen.
 
Die Weiterentwicklung ist wirklich gelungen und das Warten hat sich gelohnt.
Nur zeigte uns dieses Modell, dass wir doch 2019 alle IBW und EW1 mit Plasteherzstücken auf dem älteren Anlagenteil hätten rauswerfen - und die anderen Herzstücken Polarisieren müssen.
Und noch eine Kleinigkeit störte mich:
Der Beiwagen hopplte wie ein Häschen hinter dem Motorwagen her. Die Ursache ist der zu lange Federweg der KKK selbst.

Beides sieht man gut auf disem Video: Die Gummihopse und den Stop an der alten IBW.

Ich konnte alles wie folgt lösen:

Zum einen habe ich eine Stromabnahme über alle 4 Achsen realsiert - ist bei den Kres LVT auch vorhanden, jedoch starr.

Ich entschied mich für 2-pol. Magnetkupplungen, in welche ich durch eine Bohrung von hinten jeweils 2 Litzen einführte, die Adern auffächerte und sodann die Neodymmagnete verpresste. Löten geht nicht bei Neodym.
Das Zerlegen der beiden Fahrzeuge ist einfach, nur die Bremsschläuche verschwinden sehr schnell im Nirwana :-(

Zunächst klebte ich 2 winzige Metallstreifen auf den Anschlag des Kunststoffteils der KKK, damit diese um ca. 1mm weiter nach vorn in Richtung ihres Führungsanschlags kommt. Anstatt eines langen Streifens 2, weil sonst die Litze zur Magnetkupplung nicht gut durch das vorhandene Loch im Boden hinter der Feder geführt werden kann. Sieht man auf dem Foto.

Dann die Litzen der Magnetkupplung an Track-L und Track-R anlöten.

Dasselbe mit dem Beiwagen, hier muss nur eine kleine Kerbe in die Abdeckplatte der KKK geschnitten werden, da die Durchführung der Litze sonst blockiert ist.

Sodann durchklingeln:

Alle 4 Achsen sollten jetzt seitenweise miteinander verbunden sein. (Polung der Magnetkupplung beachten!)

Wenn dies der Fall ist - Zusammenbauen und geniessen, wie der Triebwagen auf Schleichfahrt ohne Gummihopse auch ältere Anlagenteile betriebssicher befahren kann.

Dieselbe Strecke nach dem Umbau sieht jetzt so aus.
Ich habe die ZSSK Variante bestellt aber nicht die Absicht irgendwelche Umbauarbeiten vorzunehmen um normales Fahrverhalten zu ermöglichen.Wenn ich alles richtig verstehe ist das optisch hochgelobte Modell im genannten Zustand Murx ?
 
Nein, soweit würde ich nicht gehen.
Bisher gibt’s doch ausser von mir und einer weiteren Person keine weiteren solche Beobachtung.
Ich würde mich erst mal drauf freuen und testen.

Das es über unseren betagten Plasteherzstücke nicht fährt, liegt ja auch an dem alten Anlagenteil. Klar hätte ich mir auch lieber ein Wunder erhofft…
 
Nein, soweit würde ich nicht gehen.
Bisher gibt’s doch ausser von mir und einer weiteren Person keine weiteren solche Beobachtung.
Ich würde mich erst mal drauf freuen und testen.

Das es über unseren betagten Plasteherzstücke nicht fährt, liegt ja auch an dem alten Anlagenteil. Klar hätte ich mir auch lieber ein Wunder erhofft…
Ich werde abwarten , da das ZSSK Modell erst im I/2027 erscheinen soll.Aber Vorsicht ist angesagt.Mein Vt 171 mit pmt Fahrwerk fährt seit Jahren ohne Probleme.Er muß weiter" aushelfen" auf der Tatra Strecke "Poprat- Tatranska-Lomnica !!


Ich werde abwarten , da das ZSSK Modell erst im I/2027 erscheinen soll.Aber Vorsicht ist angesagt.Mein Vt 171 mit pmt Fahrwerk fährt seit Jahren ohne Probleme.Er muß weiter" aushelfen" auf der Tatra Strecke "Poprat- Tatranska-Lomnica !!
 

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Hallo,

Ich habe in den neuen Roco 152 den Sounddecoder mit Jacek-Sound für MTB eingesetzt. Von Jacek wurden scheinbar recht viel "Sondereffekte" programiert, welche mit den Roco 152er nicht funktionieren. Leider "blockieren" sie auch das normale Funktionsmapping. Ich habe bis jetzt erreicht, dass ich das Spitzenlicht und das Schlusslicht ansteuern kann (zuvor leuchtet beides immer auf). Nun würde ich gern noch die Innenbeleuchtung aktivieren z.B. mit F3. Aktuell leuchtet diese auf und geht beim losfahren aus (wie Führerstandsbeleuchtung). Wo könnte ich diese Funktion deaktivieren? Welcher Ausgang ist von Roco eigentlich mit dem "Innenlicht" belegt? Laut Beschreibung der dritte. So richtig will dies aber nicht funktionieren...

Hat noch jemand einen Sounddecoder mit "Jacek-MTB-810" in einen Roco 152 verbaut?

Danke für Eure Ideen!
Martin
 
Der 810/"174" hat im Gegensatz zum Kres-LVT den längeren Achsstand und auch keine Pendelachse/Dreipunktlagerung.
Insoweit ist er anfälliger für ein sich von der Schiene abhebendes Rad bei Gleisverwindungen/-unebenheiten.

Aber er hat eine ordentliche Kupplungsaufnahme.

MfG
 
Dafür sind die Achsen des Triebwagen in einer Art Drehrahmen verbaut.
Von unten sieht man eine Kardanwelle.
Er sucht gnadenlos die schlechten Stromabschnitte auf der Anlage.
Bei mir sind es die DKWs. Aber das macht die 44er von Roco auch.
EW1 mit Plasteherzstück überfährt er.

Und er war gut geölt 🫣
Das Gummiwippen des Beiwagen kann ich auch bestätigen.
Optisch ein Hingucker.
Das Klackern in Kurven weiß ich nicht was es sein könnte.
Ob er auf den Kleineisen im Aussenbogen reitet?
 

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Schöner Bericht - und deckt sich ja mit meinen Beobachtungen.
Im Unterschied zu meiner Lösung geht er für TrackL und TrackR auf die Platine - das ist gar nicht nötig. Ich bin direkt unten an die Kontakte der Achslager. Da ist dann auch die Polarität nicht gekreuzt.
Wenn man immer mit Beiwagen fährt, ist kein Staco mehr nötig- es werden wirklich alle Problemstellen gemeistert.

Was ich cool finde, ist das Flackern des Lichtes beim Motorstart.
Aber da ich nur einen ESU und keinen Zimo-Programmer habe, werde ich das wohl nicht hinbekommen.
 
Das Vorbild hat Einachsdrehgestelle. Weshalb das nicht im Modell nutzen?
Keine Ahnung, was Du mit Deiner Kritik bezweckst?! Die Achsen sind in gewissen Grenzen "drehbar" gelagert. Das ist ausreichend, zumal im Anlageneinsatz ein Drehen kaum wahrgenommen werden kann. Oder liegst Du in Gleisbögen unmittelbar neben dem Gleis?
 
Unterschreibe ich sofort!

An keiner Stelle kritisierte ich Rocos Lösung der Einachsdrehgestelle. Ganz im Gegenteil: ich hatte darauf hingewiesen, dass diese Lösung vorbildgerecht ist. Die M152 haben genau das in 1:1.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur bewirkt die bedingt mögliche radiale Einstellung der zwei Radsätze keine Dreipunktlagerung.
Ich kann zumindest keinen möglichen Höhenausgleich an einem der Radsätze feststellen.
So mögen zwar die mechanischen Laufeigenschaften im Bogen besser sein, aber die Kontaktprobleme bleiben.
Wenn der VT auf einem Plasteherzstück stehen bleibt, muss ja das zweite Rad des selben Pols auch keinen Kontakt haben.
Soweit das zweite Rad nicht zugleich auf einem anderen Herzstück bei Weichenstraßen/Kreuzungen steht, muss es dann ja in der Luft hängen.

Die Heranziehung des VB zur Stromabnahme löst zwar das Kontaktproblem, macht aber einen "echten" Betrieb mit Umsetzen schwieriger.

MfG
 
Nur bewirkt die bedingt mögliche radiale Einstellung der zwei Radsätze keine Dreipunktlagerung.
Ginge schon, wenn ein Drehgestell auch um die Längsachse beweglich ist. So wie bei zwei-/mehrachsigen Drehgestellen üblich.

Soweit das zweite Rad nicht zugleich auf einem anderen Herzstück bei Weichenstraßen/Kreuzungen steht, muss es dann ja in der Luft hängen.
Eine weitere Möglichkeit: die Schiene(n) am Ort der anderen Achse sind spannungslos. Da hilft die Fahrwerktechnik nur bedingt weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ist es. Sowohl bei den alten DKW als auch den EW1 sind die Plasteherzen ein „Müh“ höher, als das Schienenprofil. Somit wird das hintere Rad eben auf derselben Seite abgehoben. Ein minimaler Druck reicht, dass der Triebwagen weiterfahren könnte.
Bei nicht 100% im Wasser verlegten Flexgleisen kann dasselbe geschehen, da das Fahrzeug steif ist und keine Dreipunktlagerung hat.
 
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