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TTm und Triebwagen der MEG - T7 (Teil 1)

Dieser Eintrag ist Teil einer Reihe von Einträgen Tomeks meterspurige TT-Bahn
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Hallo und alles Gute zum neuen Jahr!

Es ist nicht meine Region, aber irgendwie drängen sich die Triebwagen 1-8 (und 11) der Mittelbadischen Eisenbahn nach dem GHE T1 förmlich auf.

Wenn in der Literatur von Dessau und Gotha die Rede ist, führen beide zu einem gemeinsamen Ursprung bei Orenstein & Koppel, wenn sich auch eine Menge Details in der Umsetzung unterscheiden. [2]

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Es gab über die Zeit eine Reihe an Veränderungen. Die Pufferbohle kam mit dem Holzvergaser und blieb, während jener ging. Die Dachaufbauten wechselten und selbst die Anzahl der Griffstangen um die Tür blieb nicht konstant -- zu sehen auch im Bild hier [1]. Eigentlich waren auch die Tritte und Front nach physischem Kontakten mit anderen Fahrzeugen wenig konstant in der Form.

Die Frage ob ein Holzvergaser [2, S. 69] kommt, wurde mir schon gestellt, hängt noch etwas davon ab, ob ich noch ein paar Bilder von ähnlichen Anlagen finde. Die Puffer und die Bohle sind auf jeden Fall bereits unabhängige Teile, die sich je nach Epoche setzen lassen.

Ich plane wieder mit einem KATO-Triebwerk, wer für den GEH T1 bereits eine andere Lösung gefunden hat, sollte die auch hier verwenden können. In alle Lampen führt ein Loch für 0,5mm Lichtleiter.

Aktuell ist hinter der Front ein Zylinder mit M2,5-Gewinde für eine Kupplungsaufnahme, denn die Triebwagen waren auch als Zugfahrzeug unterwegs. Auch wenn der Artikel leider hinter einer Paywall liegt, wenigstens das sichtbare Teaser-Bild von Peter Letule auf Halsbrecherische Verfolgungsfahrten zum Abschied von der Bimmelbahn in Bühl motiviert mich zu mehr. Der Gepäckwagen hat auf jeden Fall Charakter.

Update 2025-01- 09
Die Druckdateien der Version 07 habe ich jetzt auf Thingiverse und Printables bereitgestellt. Gedruckt habe ich schon aber noch nicht fertig zusammengebaut. Druck für eigene Projekte, enge Freunde und lokale Modelleisenbahnclubs oder Schulen ist ausdrücklich erwünscht, kommerzielle Nutzung dagegen nicht.

Update 2025-01- 12
Titelbild mit einem in Blender erzeugten "Farbfoto" der aktuell verfügbaren Version 8 ausgetauscht, bei der die Anmerkung in den Kommentaren zur Fensterhöhe umgesetzt ist.

[1] Cosford, J. (o. J.). Mittelbadische Eisenbahn Gesellschaft | Flickr. Abgerufen von Mittelbadische Eisenbahn Gesellschaft
[2] Menges, H.-D., Jeanmaire, C., & Mittelbadische Eisenbahnen-Aktiengesellschaft (Hrsg.). (1974). Mittelbadische Eisenbahnen: Von der Strassburger und Lahrer Strassenbahn zur Mittelbadische Eisenbahnen AG; Fahrzeuge und Strecken einer Schmalspurbahn = Narrow gauge railways in Mid-Baden (Germany). Verlag Eisenbahn, Buchverl. für Eisenbahn- u. Strassenbahnliteratur.
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Kommentare

Tja bei mir tuts der GHE T1 von Karsei noch
-wie kann man die vorgestellten Güterwagen bekommen?
meine letzten waren die Bausätze von Kehi

gruß FB.
 
[..] -wie kann man die vorgestellten Güterwagen bekommen? [..]

Im Prinzip entwerfe für einen H0m-Kollegen und mich. Für viel mehr und den Druck und Bau meiner Modelle reicht die Zeit und Lust nicht. Die H0m-Varianten sind dabei ein Dank für die Unterstützung bei der Wissensbeschaffung.

Die Druckvorlagen, die dabei entstehen, betrachte ich an der Stelle dann als "ganz brauchbare Bastelanleitungen", die mit etwas Übung in einem 3D-Drucker einen Bausatz erzeugen können. Da ich schon einiges nutzen konnte, was so entstanden ist (nützliches aber auch Modelle von Fahrzeugen, Personen ...) stelle ich die auf den Portalen Thingiverse und Printables zur Verfügung. Die DCC-Zentrale und Open Source Software für meinen Digitalbetrieb ist ebenso ein Hobbyprodukt anderer.

In eine Bausatz- oder Fertigfahrzeugproduktion möchte ich selbst nicht starten. Es gibt viele gute Gründe.

Für die schnelle Versorgung mit Ersatzteilen und allem möglichen Kram ist eine eigene Druckmöglichkeit vorteilhaft. Ein kleiner Resin-Drucker mit allem, was man noch braucht und eine Modell-Lok liegen preislich ähnlich. Bitte kein Standard-Resin nehmen, das stinkt, verzieht sich und bricht bei geringer Belastung.

Vielleicht hat man im Verein oder am Stammtisch jemanden, der mal ein paar Exemplare mehr druckt. Ich hoffe da etwas auf Kooperation. Wenn man einmal das Modell sinnvoll gedruckt hat, dann geht es beim nächsten Mal oft ohne Änderungen schnell. Falls niemand in der Nähe ist, kann man auch @Birger fragen, eventuell hat er den Wagen schon gedruckt oder in Planung.

Aus meiner Sicht: Im Bereich der Güterwagen in TTm besteht inzwischen ein kleines Grundangebot an Druckvorlagen um in TTm und ggf. auch den Druck einzusteigen. Bei den Fahrzeugen mit eigenem Antrieb ist es leider noch überschaubar. Ich denke immer noch über Modelle nach, die sich aus den alten N-Starter-Set-Loks einfach umsetzen lassen. Hier erscheint mir die Verfügbarkeit so hoch zu sein, dass es sich lohnen könnte, ohne die Modelle ganz vom Markt zu saugen.

1-2 unterschiedliche Typen Personenwagen will ich dieses Jahr noch beisteuern. Die Chancen stehen gut. Vielleicht kommen über die Zeit andere auch mit ihren Entwürfen dazu. Ich hatte um Weihnachten noch einen sehr schönen Entwurf eines offen Güterwagens bekommen, von jemandem, der diesen ggf. als Bausatz anbieten will. Es ist schön, dass sich unsere TTm-Nische auch ohne große Anbieter entwickelt.
 
Hallo Tomek,

wie bei allen alten Fahrzeuge, veränderte sich viel im Laufe der Zeit.
Eins blieb wohl immer so: Die Frontscheiben nebst Sonnenschutz sitzen bei den Gothaer Fahrzeugen höher als die Seitenscheiben. Sieht man auf dem von Dir verlinkten Bild auch gut.
Das war m.W.n. beim T 1 der GHE ja nicht so.

Gruss
Martin
 
Danke @MartinG für den Hinweis, stimmt. Bei diesem Modell gucken die üblichen Kritiker weniger drauf, weil es nicht Harz ist. Dann ziehe ich den Sonnenschutz und diese Scheibenwischerabdeckung noch etwas höher. Mir fiel auch noch auf, dass diese Blechvariante beim T7 vermutlich nur auf der Seite mit der Bohle war. Wobei man dann überlegen muss, wie man dieses wenige Material des ursprünglichen Sonnenschutz darstellen kann. Ich werde das wohl als Kompromiss erst man stehen lassen.
 
Hallo Tomek,

naja, wie man die Sonnenblenden im 3D-Druck umsetzt, da kann ich Dir mangels Kenntnissen, nicht helfen. Ich, als Modellbauer, würde in die Front zwei Löcher setzen und jeweils Messingdraht einkleben. In diese Öffnung würde ich ein eingefärbtes Stück farbloses Acryl kleben.
Wie hast Du es beim T 1 der GHE gelöst? Es war ja die gleiche Konstruktion.

Gruss
Martin
 
Wie hast Du es beim T 1 der GHE gelöst? Es war ja die gleiche Konstruktion.

Hallo Martin,

der GEH T1 hat im Gegensatz zum MEG diese Dreiecke, beim MEG T 7 ist die untere Kante waagerecht. Das ist etwa die Form, die meine Sonnenblende im T1 hat, aus farblosem Materiel gedruckt und dann mit Alkoholfarbe ins Bernstein gezogen, hatte es mit Resin gekapselt, würde ich aber beim nächsten wohl noch anders machen.

GEH.jpg


Mit Druck wird es wohl bei der alten MEG-Variante knapp, da nur die Kante und ein Bogen neben der Scheibe stehen. Die Bügelchen sind so dünn und seitlich keine dreieckige Abdeckung dran , dass ich hier auch auf Metall übergehen würde. Das Problem werde ich etwas später haben.

2025-01-10 18_19_06-TTm_T7_MEG_v08_4KATO ‎- 3D Builder_cut.jpg
Ich habe das vordere Fenster und die Sonnenblende jetzt noch etwas hochgezogen, passt besser. Das Profil der Blende ist etwas hinterschnitten.

Viele Grüße, Tomek
 
Wenn die Blende eh aus Blech ist, einfach zwei Schlitze ins Gehäuse und zwei Laschen ans Blech, durchstecken und umbiegen.
Das Blech ist so einfach geformt, dass man es zur Not aus dem Ganzen schneiden kann. Eine Ätzvorlage nach System @Grischan dürfte auch kein Unding sein. Aber dafür extra ein Bad ansetzen?

Wahrscheinlich könnte man es auch aus Papier (anschließend mit Sekundenkleber tränken) oder PS fertigen, ob sich letzteres besser falten oder zusammensetzen + kleben lässt, kann ich nicht beurteilen.
 
Ich habe gerade noch mal durch die Bilder gestöbert und auf allen Bildern, die ich für eindeutig halte, ist die Blende aus Blech. Was nicht ausschließt, das vorher da mal getöntes Glas drin war, zumal ein Rahmen drin ist und das Blech teils etwas durchhängt. Auf der anderen Seite erscheinen die mir als etwas sparsamere Variante im Vergleich zum T1 der GHE.
 

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Tomek
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