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Beleuchtung von Gebäuden

mrockenbuch

Gesperrt
Beiträge
40
Ich bin am Überlegen, wie ich meine Gebäude beleuchten kann. Von der üblichen Form - Glühlampe - möchte ich Abstand nehmen. Gibt es andere Möglichkeiten und Erfahrungen? Was ist mit Lichtemitterdioden LED?
 
Hallöchen
Also, an LED´S gibt es nicht viel auszusetzen, allerdings sind einzelne für ein gesammtes Gebäude etwas zu dunkel. Mit entsprechendem Vorwiderstand kannste die direkt an den Zubehöranschluß anklemmen, sie überleben auch ohne eine Diode, sofern die Sperrspannung nicht überreizt wird.
Interessant für die Beleuchtung von Gebäuden ist auch mein Beitrag über "Korpus" im Meiningen-Thread, oder klicke einfach mal >>>HIER DRAUF<<<
Soll jetzt keine Werbung sein, ist aber eine Alternative, die zudem gut aussieht.
Als ich den "Chef der Firma" anrief und fragte, ob ich Bilder hier veröffentlichen dürfe, wirkte Herr Ralf Römuss? (sorry, aber mein Gedächtnis ist nicht sonderlich gut) sehr freundlich und hilfsbereit. Auf seiner Homepage kannst Du noch mehr nachlesen.
Bis denne
Stephan
 
Beleuchtung mit 220volt

Hallo zusammen, hier mal ein ganz anderer Vorschlag zur Beleuchtung der Häuser.Man nehme eine Lichterkette aus der Weihnachtszeit und verteile die ganzen Glühlämpchen in den Häusern.Da die Lichterketten mit einem Trafo betrieben werden gibt es auch keine Vorsichtsmaßnahmen wegen der 220 Volt,außerdem werden die Glühlampen fast nicht warm.Da es die Lichterketten in x Varianten und in der Vorweihnachtszeit auf Baumärkten absolut preiswert zu haben sind ,ist es sehr einfach und auch billig die Häuser zu beleuchten.
Harry
 
BRAWA Beleuchtungssockel

Meine Gebäude sind zum Teil mit Brawa Beleuchtungssockeln ausgerüstet, diese haben den Vorteil, daß man auf einem Stabelement mehrere Fassungen aufstecken kann und so in den Gebäuden in den einzelnen Etagen das Licht immer von oben kommt, das Leuchtmittel bei Klarsichtscheiben oder geöffneten Fenstern nicht sichtbar ist und zu dem einen realistischen Schattenwurf auf den Boden vor dem Fenster ergibt, etwas Ähnliches gibt es auch von anderen Firmen auch Selbstbau sollte möglich sein, bitte dabei beachten, die Etagen durch eingezogene Decken voneinander zu trennen.
viel Spaß beim Basteln

JW
 
Hallo Zusammen,

auch ohne das kürzlich vorgestellte Innenraumsystem habe ich schon immer einzelne Räume in den Gebäuden durch dünne, mit der Schere zugeschnittene Bastelplatten abgeteilt. Oder auch - wo von außen sichtbar - Geschossdecken eingezogen. Teilweise klebe ich sogar noch Bilder von passenden Möbeln drauf, die ich aus Katalogen ausschneide und mit dem Farbkopierer passend verkleinere -

Dann erhält jeder zu beleuchtende Raum ein kleines 12V Kabelbirnchen, die ich beim Elektronikhandel 'im Dutzend' recht preiswert gekauft habe. Das sind dann oft 3-5 Lämpchen pro Gebäude, Die Kabel dafür werden schon bei der Bausatzmontage verlötet, möglichst versteckt nach unten geführt - und an zwei Gebäudeecken verklebt und 'aufgezwirbelt'
Das Gebäude bleibt auf der Platte abnehmbar - an den entsprechenden Stellen endet dort auch eine aufgezwirbelte Litze für die Stromzufuhr: Wenn das Gebäude steht, berühren sich die Gegenstücke.

Anfangs hatte ich Sorgen wegen Lebensdauer und Reparaturen. Aber trotz regelmäßiger 'Betriebsphasen' sind die ersten, vor zehn Jahren verbauten, Birnchen alle noch 'hell' (Was man von den Birnchen mancher Modell-laternen nicht sagen kann)

Die Strom zum Licht liefert bei mir ein alter 12 V Trafo eines billigen Halogen-Strahler-Sets. Mit seinen 120 Watt kann er vieeeele kleine Kabelbirnchen versorgen. Insgesamt sieht das gut aus und ist recht billig. wer Räume im Zufallssystem beleuchten will, braucht natürlich eine sehr viel aufwendigere Verkabelung.

mfg
Michael
 
Ich werde wohl auch LEDs verwenden, weil die nicht so hell sind, dass das ganze Häuschen leuchtet und durch ihre Größe auch gut in einzelne Räume platziert werden können (außerdem muss ich doch meine 50 ersteigerten hellweiss-LEDs unterbringen ;)).

Andere Fragen in diesem Zusammenhang: wie stellt befestigt Ihr Eure Häuschen? Stellt Ihr die abnehmbar auf die "Platte"? Sind die Lampen/LEDs im Haus oder auf der "Platte" befestigt? Wenn im Haus, wie stellt Ihr die Verbindung zur stromversorgenden Platte her - mit Steckanschluss?

Tom
 
Für mich kommen nur LED´s in Frage, Glühbirnenwchsel nein Danke, zumal die LED´s auch billiger sind. Ich habe keine weißen genommen sondern gelbe und orange, die sind billiger und mit 2500 mcd/m² dennoch gut geeignet. Ich verbaue/will bald anfangen sie in dreiergruppen damit es hell genug wird. (3 paralel mit insgesamt einem Vorwiederstand mit 1 Watt belastbarkeit).

Ich Plane die Häuser fest mit der Anlage zu verbinden , weis aber noch nicht wie!!!

Die LED´s werden von unten wechselbar sein. Ich bohre 2 Löcher nebeneinander damit die Köpfe durch passen, dann werden die besonders gebogennen LEDpaare in einen schlitz geschoben damit sie halten. In das große Loch kommt zum Schluß noch eine Schraube damit nichts raus rutsch, wenn was kaputt geht Schraube raus und LEDs gewechselt.

Stoffuchs

Ich kann www.LED-Welt.de nur empfehlen, nicht das Ihr alle teures Ebay bezahlt!

EDITH:

Der Beitrag ist nun schon 7 Monate alt und ich bin mit der Beleuchtung fertig.

Ich habe nicht wie geschrieben sie paralel sondern i Reihe mit einem kleinen billigen Vorwiederstand verbaut. Bin sehr zufrieden.

Edith Ende
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo !

LED`s sind für einzellne "Räume" sicher optimal. Ich verwende dafür einen normalen Zubehörtrafo mit 16 Volt (Wechselspannung!). Da immer mehrere LED` s gleichzeitig leuchten, habe ich diese in Gruppen zusammengefaßt. Durch die Antiparallelschaltung der LED`s spart man sich die Diode zur Begrenzung der Sperrspannung. Weiterhin kann man Widerstände einsparen, indem man einige LED`s in Reihe schaltet. Das spart sogar noch Strom. Bei 2 in Reihe geschalteten LED`s kann man Strom schon halbieren . Bei 2 Lampen kann dies vernachlässigt werden aber bei 20 Beleuchtungsstellen sind das schon fast 200 mA. Und da man auch mehr in Reihe schalten kann, ergibt sich ein riesiges Einsparungspotential.
Dann benötigt man auch nicht so einen teuren, belastbaren Vorwiderstand (z.B. 1W wie bei Stoffuchs).
Wer aber auf Lampen nicht verzichten will (oder kann) sollte mal versuchen eine Diode vorzuschalten. Die vermindert 1. ein wenig die Spannung (ca. 0,5-0,7Volt) und 2. bei der Verwendung eines Wechselstomtrafos werden die Lampen nur mit einer Halbwelle betrieben. Sie leuchten dann nicht mehr so hell. Wer dann auch noch Strom sparen will, kann alles in 2 Stromkreise aufteilen und dann den 1. mit der positiven Halbwelle und den 2. mit der negativen Halbwelle betreiben.

Viele Grüße aus Werder
Markus
 

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    LED für Beleuchtung.jpg
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markus schrieb:
Das spart sogar noch Strom.
Wenn ich mich recht erinnere, sparst Du keinen Strom, da LEDs immer einen bestimmten Strom brauchen, um eine bestimmte Helligkeit zu haben, z.B. 20mA oder 2mA (bei den LowCurrent-Exemplaren).
markus schrieb:
Dann benötigt man auch nicht so einen teuren, belastbaren Vorwiderstand (z.B. 1W wie bei Stoffuchs).
Dies ist eine gute Idee. Hier mal ein Beispiel:

Bei einer LED und einem Vorwiderstand an einer Spannung von - sagen wir - 16V schluckt die LED ca. 2V und der Rest (hier 14V) wird am Widerstand verbraten (bei 20mA Strom ergibt das 20mA*14V=280mW "Heiz"leistung).
Hängen mehrere (gleiche) LEDs in Reihe, brauchen die den gleichen Strom wie eine LED, aber es fällt entsprechend mehr Spannung an denen ab, z.B. fallen an 6 LEDs zusammen 6*2V=12V ab. Damit braucht an dem Widerstand nur noch 16V-12V=4V abzufallen, was die "Heiz"leistung auf 20mA*4V=80mW drückt.

Tom
 
Ihr habt schon recht, die drei Stück paralel zu machen ist schon dämlich! Das ist auch nur so weil ich die schon vor Monaten so gelötet habe, ein Umbau ist aber wohl doch sehr zu empfehlen.

Ich will meine LED´s übrigens nicht mit Wechselstron betreiben, ich schalte noch einen Gleichrichter davor.

Stofffuchs
 
tsinger schrieb:
Wenn ich mich recht erinnere, sparst Du keinen Strom, da LEDs immer einen bestimmten Strom brauchen, um eine bestimmte Helligkeit zu haben, z.B. 20mA oder 2mA (bei den LowCurrent-Exemplaren).

Dies ist eine gute Idee. Hier mal ein Beispiel:

Bei einer LED und einem Vorwiderstand an einer Spannung von - sagen wir - 16V schluckt die LED ca. 2V und der Rest (hier 14V) wird am Widerstand verbraten (bei 20mA Strom ergibt das 20mA*14V=280mW "Heiz"leistung).
Hängen mehrere (gleiche) LEDs in Reihe, brauchen die den gleichen Strom wie eine LED, aber es fällt entsprechend mehr Spannung an denen ab, z.B. fallen an 6 LEDs zusammen 6*2V=12V ab. Damit braucht an dem Widerstand nur noch 16V-12V=4V abzufallen, was die "Heiz"leistung auf 20mA*4V=80mW drückt.

Tom


Hallo noch mal!

Und dann rechnen wir mal nach. 1 LED benötigt 20 mA. 6 LED`s parallel macht 6 mal 20mA also zusammen 120 mA. 6 LED in Reihe macht aber auch nur 20 mA. Also spare ich 100 mA! Oder rechne ich falsch?
Nun würde ich aber aus verkablungstechnischen Gründen niemals 6 LED hintereinander in Reihe schalten. Zu leicht schleicht sich ohne Leiterplatte ein Fehler ein und schups ist nicht nur 1 LED defekt sondern alle. Aber das ist Ansichtssache. Auf alle Fälle darf man den Widerstand nicht vergessen!!
Selbst wenn rechnerisch 8 LED`s in Reihe 16 Volt ergeben! Ohne Widerstand gibt es keine "Strombegrenzung" auf 20mA.

Es grüßt
Markus
 
Hallo Markus
Du schreibst:
Selbst wenn rechnerisch 8 LED`s in Reihe 16 Volt ergeben! Ohne Widerstand gibt es keine "Strombegrenzung" auf 20mA
.
Das leuchtet mir nicht so ganz ein. Warum sollte ich da noch einen Vorwiderstand einpflanzen?
OK, auf Dauer würde eine LED wohl den Geist aufgeben, da sie rein rechnerisch permanent am maximum der Sperrspannung ist, sofern ich das ganze mit 16 Volt Wechselstrom betreibe. Aber welchen Vorwiderstand, wieviel Ohm??? Und, den Stromverbrauch legt weder der Vorwiderstand noch eine Diode fest, sondern die LED als Verbraucher.
Ein Nachteil von LED an Wechselstrom ist das permanente, leichte flimmern. Im Haus mag das nicht so auffallen, aber bei meinem gleisbildstellpult fällt mir das Flimmern schon auf. Dort laufen die LED direkt mit Vorwiderstand an 16Volt Wechselstrom, ohne Diode, denn diese Zusatzkabelei sparte ich mir.
Für den Betrieb von LED ist es meiner Meinung nach am besten, man kauft sich einfach einen Carrera Trafo, die waren in der 4-Stufigen Variante schaltbar in 9,12,15 und 20 Volt und der mittlere lieferte 1,1 Ampere. (So einer kostet bei Ebay so ca 10 Eus, mit Überlastschutz) Der Vorteil auch bei Betrieb mit Glühbrinchen ist, das man am Tage das Licht stärker drehen kann, damit man es auch tagsüber sieht.. und bei Dunkelheit kann man die Helligkeit zurücknehmen, so das es nicht "überleuchtet" ist. dies geht auch bei LED´s, denn auch diese leuchten bei 1 Volt dunkler als bei 2 volt....
Ein weiterer VOrteil eines Gleichstromtrafos ist, das man sich die dioden sparen kann. Allerdings muß dann beim Anschluß exakt auf die Plarität geachtet werden, sonst leuchtet nämlich von den Led gar nix :D
Bis denne
Stephan
 
Leichtmetall schrieb:
Hallo Markus
Du schreibst:
.
Das leuchtet mir nicht so ganz ein. Warum sollte ich da noch einen Vorwiderstand einpflanzen?
OK, auf Dauer würde eine LED wohl den Geist aufgeben, da sie rein rechnerisch permanent am maximum der Sperrspannung ist, sofern ich das ganze mit 16 Volt Wechselstrom betreibe. Aber welchen Vorwiderstand, wieviel Ohm??? Und, den Stromverbrauch legt weder der Vorwiderstand noch eine Diode fest, sondern die LED als Verbraucher.
Ein Nachteil von LED an Wechselstrom ist das permanente, leichte flimmern. Im Haus mag das nicht so auffallen, aber bei meinem gleisbildstellpult fällt mir das Flimmern schon auf. Dort laufen die LED direkt mit Vorwiderstand an 16Volt Wechselstrom, ohne Diode, denn diese Zusatzkabelei sparte ich mir.
Für den Betrieb von LED ist es meiner Meinung nach am besten, man kauft sich einfach einen Carrera Trafo, die waren in der 4-Stufigen Variante schaltbar in 9,12,15 und 20 Volt und der mittlere lieferte 1,1 Ampere. (So einer kostet bei Ebay so ca 10 Eus, mit Überlastschutz) Der Vorteil auch bei Betrieb mit Glühbrinchen ist, das man am Tage das Licht stärker drehen kann, damit man es auch tagsüber sieht.. und bei Dunkelheit kann man die Helligkeit zurücknehmen, so das es nicht "überleuchtet" ist. dies geht auch bei LED´s, denn auch diese leuchten bei 1 Volt dunkler als bei 2 volt....
Ein weiterer VOrteil eines Gleichstromtrafos ist, das man sich die dioden sparen kann. Allerdings muß dann beim Anschluß exakt auf die Plarität geachtet werden, sonst leuchtet nämlich von den Led gar nix :D
Bis denne
Stephan

Ich hab es nur 1xMal vor Jahren versucht. Mit 10 extrem teuren LED`s. Sie haben nur sehr kurz geleuchtet. Dann hab ich etwas Literatur gelesen und dort stand, betreibe eine LED nie ohne Vorwiderstand.
Noch mal kurz zu den Eigenschaften einer Diode. Ob ich 1A oder 1mA durch so eine Diode schicke legt nur die Spannungsquelle (mit ihrer Strombegrenzung) bzw. ein Widerstand fest; p/n -Übergang bleibt p/n -Übergang. Man kann so eine LED nicht wie eine Glühlampe als Verbraucher ansehen.
Ich persöhnlich bevorzuge es, Lampen oder LED´s mit 80% der Nennwerte zu betreiben. Der Widerstand ist abhänngig von der LED. Die angegebenen Werte 20mA bzw. 2 Volt sind nur grobe Richtwerte. Eine "normale" LED leuchtet bei 16 Volt mit einem 1Kiloohm Vorwiderstand schon ganz gut. Der nächst kleinere Widerstand 820 Ohm sind für mich optimal. Bei 2 in Reihe nehm ich 680 Ohm.
Das mit dem Flimmern ist wahr. Kennt man auch vom Monitor. Mit Gleichstrom ist das natürlich besser.
Ich hoffe nicht noch mehr Verwirrung gestiftet zu haben.

Nochmals Grüße aus Werder
Markus
 
Sorry, Markus, aber ich kapier es immer noch nicht.
Ich denke, der Vorwiderstand sollte nur die Spannung runterdrücken, damit die LED nicht mehr als 2 volt abbekommt. Den Strombedarf regelt doch wohl die LED selbst, sonst müßtest Du in den kleinen LED-taschenlampen ja auch nen Vorwiderstand haben, der da aber nciht drin ist, da eine Batterie ja nur 1,5 Volt hat und somit die LED nicht mit zu viel Spannung versorgt wird. Kurzum, eine LED nimmt nur 20mA, egal wieviel zur Verfügung steht. Ist wie beim E-Motor der eisenbahn, der zieht unter Last vielleicht 400 mA, auch wenn der Trafo weit mehr als 1 Ampere zur Verfügung stellt.
Der erwähnte, immer zu nutzende Vorwiderstand ist meines Wissens nach nur notwendig, wenn ich eine Spannungsquelle höher als 2 Volt habe, und das ist ja nahezu immer der Fall.
Aber, vielleicht meldet sich ja mal noch ein Experte, der sich da perfekt auskennt, auf dem Gebiet.
Bis denne
Stephan
 
Hallo,

bin zwar auch nicht der Experte, aber einen Vorwiderstand benötigt man immer. LED's haben einen niedrigen Innenwiderstand und ziehen dadurch auch mehr Strom, wenn er denn zur Verfügung steht. Ohne Vorwiderstand dann meist nur sehr kurz und mit einer Rauchwolke.
An einer LED fallen, je nach Farbe und Hersteller ca. 1,4-2,2 Volt ab.
Das muss man bei einer Reihenschaltung beachten.
Der Vorwiderstand berechnt sich dann wie folgt:
Betriebsspannung UB = 9 Volt
Spannungsabfall an der LED UD = 2,2 Volt aus Datenblatt entnehmen !
MaximalStrom der LED IM = 20mA (0,02A) aus Datenblatt entnehmen!
Vorwiderstand RV

RV = (UB - UD) / IM

im Beispiel bei einer Diode (9-2,2) / 0,02A = 340 Ohm

Bei 2 Dioden in Reihe

(9 - 2,2 - 2,2) / 0,02 A = 230 Ohm

usw.

Widerstandswert lieber etwas höher nehmen.
Bei Wechselspannung sollte die zulässige Sperrspannung beachtet werden, z.B. 2 normale Gleichrichterdioden zur LED antiparallel dazu schalten.

Arbeitet man mit Wechselspannung kann man Dioden antiparallel betreiben, da jede mit einer Halbwelle gespeist wird. Es reicht ein Vorwiderstand, da beide Dioden ja "abwechseld" leuchten.
Bei der Berechnung des Vorwiderstandes dann auch für jede Richtung "einzeln" betrachten.

Holgi
 
Holgi sagt es! Mal ganz banal gesagt ist eine LED ohne Vorwiderstand zu betrachten wie ein Kurzschluss. Also LED nie ohne Vorwiderstand!
 
zum Ohm berechnen kann ich nur wieder www.led-welt.de empfehlen, unter Info nach ganz unten scrollen und den Compjuter rechnen lassen.

Bei der Verlustleistung gehe ich lieber immer eine Idee höher, daher auch Wiederstände bis 1 Watt anstatt 0,4.


Die LED´s meinens Stellpults laufen an 16 V Gleichstrom, ein kleiner Gleichrichter für 50 Cent machts möglich und es flackert nichts mehr. Dort setzte ich auch LEDs ein die schon einen Wiederstand eingebaut haben. Da spart man sich Lötarbeit.

Stofffuchs
 
@Grischan:


Standart - LED's kannste auch ohne Vorwiderstand betreiben. Aber halt nur an 1,7 bis 4,3V ja nach Typ. Ich würde den Vorwiderstand auch nur in unmittelbarer Nähe der Diode in die Leitung einbauen um im Falle eines Fehlers (Leiterschluss zum Beispiel) eine Gefährdung soweit wie möglich auszuschließen. Ausserdem ist der Spannungsabfall über die Litze bei dieser Variante in der Summe geringer. Ein Vorwiderstand von 0,5W ist völlig ausreichend weil eine daran angeschlossene normale LED eine Verlustleistung von etwa 280mW erfordert. Bei einer Low-Current-LED sind es etwa 50mW die der Vorwiederstand in Wärme umwandeln muss.
 
Hallo,


E-Fan schrieb:
@Grischan:
Standart - LED's kannste auch ohne Vorwiderstand betreiben. Aber halt nur an 1,7 bis 4,3V ja nach Typ. ....

nochmal nein. Das kommt auf die Spannungs / Stromquelle an.
Wenn diese geregelt ist und damit ebenfalls einen niedrigen Innenwiderstand hat, wird der Strom zu groß. Nur bei "weichen" Spannungsquellen, z.b. Batterien usw. ist das möglich. Hier bricht Spannung und Strom soweit zusammen, dass es ungefährlich für die LED ist.
LED's also immer mit Vorwiderstand und je nach Anwendungszweck auch mit einem viel höherem. Am besten ausprobieren.
Meist geht es ja nur um Anzeigen, da muss / sollte der Maximalstrom der Diode nicht ausgereizt werden, dann lebt diese auch länger.

Holgi
 
Baut einfach immer einen Wiedersatnd entsprechender Größe ein, die Kosten fast nix und die LED´s werden es mit ewigem Leben danken.

ABer mal was anderes. Ich plane meine Häuser fest mit der Anlage zu verkleben (Anlage ist komplett weckräumbar). Meine ersten Pläne mit Holzleim und ringsherum Schotter (soll später mal Straßen nachstellen) sind allerdings ziemlich gescheitert. Wie würdet Ihr das machen?


Stofffuchs
 
Hallo Stofffuchs
Also, bei mir sind die Häuser die ich aufsetze, abnehmbar, ist sicherer und sie lassen sich staubgeschützt wegräumen.
Die Häuser, die der Erbauer der Anlage damals aufpflanzte, sind mit kleinen Drahtschlingen befestigt. entweder sind im inneren der Grundplatte Stege, um die eine Drahtschlinge verzwirbelt wird, oder aussen wurden an unauffälliger Stelle zwei kleine Löcher gebohrt, der Draht von unten durch Grundplatte(Anlage) und Platte des Hauses geführt und durch die zweite Bohrung wieder zurück. (und das ganze pro Haus je nach Grösse so 2-3 mal) Die Drahtenden wurden dann unter der anlagenplatte verdrillt. Man sieht es nur, wenn man weiß wo und exakt hinsieht (läßt sich dann ja durch Streu oder so überdecken) und hält auch sehr sicher. Hat auch den Vorteil, das die Häuser sich bei Bedarf locker wieder abnehmen lassen, ohne dabei Schaden zu erleiden. (birnchentausch etc)
Bis denne
Stephan
 
LED ohne Vorwiderstand

Zum Thema LED ist viel geschrieben worden.

Also, sollte es jemanden interessieren, dann dazu folgendes:

Halbleiter haben als Werkstoff eigentlich keine freien Elektronen, die den Strom transportieren könnten. Aber das stimmt wohl nur bei -273 °C. Die zum Stromtransport benötigten freien Ladungen entstehen durch Freisetzen von Ladungen (immer paarweise) durch äußere Energie. Da wir im allgemeinen mit Raumtemperatur, rund 20 °C, leben wollen, steht also genügend Energie zur Ladungsträgerbildung zur Verfügung.
So und da liegt die Crux. Fließende Ströme erzeugen immer Wärme. Wärme erzeugt neue freie Ladungen. Der Widerstand sinkt. Der Strom steigt. Noch mehr freie Ladungen. Die LED stirbt letztendlich den thermischen Tod. Sie kann physikalisch bedingt den Strom nicht begrenzen. (Für Interessierte Leser: Nichtlineare Widerstände -> Heißleiter). Deshalb immer einen ohmschen Widerstand als Reihenwiderstand benutzen. Der begrenzt den Strom immer.
"Aber ich hab da an meinem Schlüsselbund so 'ne Lampe ..." dort begrenzt der Innenwiderstand der Knopfzelle den Strom und die LED geht nicht durch.

Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr geschulmeistert.

Danke, und Tschüß

O. Klingspor.
 
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