Hallo,
neue Holzschwellen sind schwarz durch das Imprägniermittel. Betonschwellen sind hell, die Farbe ust gut getroffen beim etonschwellengleis von TT-filigran, also mehr ins weiße gehend.
Wenn die Gleise neu sind, sehen die Schwellen auch so aus, der Schotter ist entweder hellgrau oder rotbraun. Die Schienen sind aber immer rostig. Entweder mehr braun bei wenig benutzten Gleisen oder mehr ins schwarze gehend bei viel befahrenen Schienen.
Letztlich ergibt sich eine Farbe, die vor allem aus Abrieb (Rost) besteht und alle Bauteile gleichmäßig beaufschlagt.
In modernen Haltestellen liegt manchmal jede Menge Bremssand im Gleis - ist mir früher nicht so aufgefallen.
Wie beschrieben, kann man kein Universalrezept geben. Auch auf alten Strecken wurde früher auch mal repariert, Weichen aus- oder eingebaut, wodurch alte und neue Gleise aufeinander folgen.
Mangels Airbrush habe ich damals alle Gleise in Finkenheerd dem Pinsel gestrichen, wobei ein Gemisch aus braun und schwarz verwendet wurde. Die Schwellen und das Gleisbett habe ich nach dem Schottern mit viel Verdünnung und wenig Farbe "dreckig" gemacht.
Durch das Schienenputzen ist teilweise schon wieder Farbe verloren gegangen - ich werde es demnächst mal mit der Puste versuchen.
Einfach probieren und schaun, wie es aussieht. Wenn es aus einem Meter Abstand nicht mehr neu aussieht, ist die erste Schlacht gewonnen - verbessern kann man immer noch.
Grüße ralf_2