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Gleise altern, aber wie?

Hast Du Sprühlack benutzt?
Ist das ASOA-Pulver?

Schaut wirklich toll aus!
 
Vielen Dank für Eure Meinungen und Euer fürsprechen,es ist schön zu Lesen wenn auch anderen gefällt was man so macht!


Zu Meiner schande muss ich gestehen, das ich Euch nicht sagen kann von welchen Hersteller das Pulver ist die Dose ist schon sehr Alt und hat keine Aufschrift mehr!

Ich habe eben mal eine Scheuerprobe mit dem Finger gemacht nix Hängen geblieben!

Die Schwellen sind mit dem Rost leicht mit Patiniert worden und Anschliesend kam gleich das Pulver zum Einsatz,so das es mit dem Lack verbunden ist.
Die Farbe ist eine Müschung aus drei Tönen:Rost,Olivgelb(Matt)und
Semigloss Black von Model Master!
Habe es mit einem Pinsel Aufgetragen da ich keine so feine Pistole besitze,ich denke ich werde es auch weiter so machen!
 
Gleise altern...Reihenfolge/Farbe

Hallo,
in welcher Reihenfolge altere ich am besten die Gleiseprofile/Schwellen. Gut wäre auch der Farbton.
Meine Vorstellung:
1.Schwellen mit Lederbraun
2.Profil Rost
3. Schottern
4. Airbrush Ruß

Oder habt Ihr bessere Erfahrungen?
Danke
 
Das läuft frei nach dem Motto: Geschmacks Sache sprach der Affe und biss in die Seife!

Spass bei bei Seite Ernst komm her.:wiejetzt:

Wie du es machst kann dir keiner wirklich sagen, es ist wirklich deinem eigenen Geschmack überlassen.
Die Reihenfolge die die du gehen willst würde ich prinzipiell als richtig erachten.
Ich würde die Schwellen nicht Lederbraun lackieren sondern so belassen.
Den Profilen würde ich "dark earth" von vallejo spendieren. Auf gar keinen Fall irgend einen Rostton von den einschlägigen Herstellern nehmen diese sind gelind gesagt murks!
Nach dem Schottern kannst du die Holzschwellen noch ein wenig granieren. D.h. einen hellen Farbton wählen (kein weiß oder hellgrau) und mit einem harten Pinsel der sehr wenig Farbe aufgenommen hat, vorsichtig über die Schwellen streichen. Dies hebt die Holzstruktur hervor. Danach das Schotterbett mit Bremsstaub etc. verschönern und schick ist es.

Das wäre ein Vorschlag meiner Wenigkeit.
 
Hallo,
neue Holzschwellen sind schwarz durch das Imprägniermittel. Betonschwellen sind hell, die Farbe ust gut getroffen beim etonschwellengleis von TT-filigran, also mehr ins weiße gehend.
Wenn die Gleise neu sind, sehen die Schwellen auch so aus, der Schotter ist entweder hellgrau oder rotbraun. Die Schienen sind aber immer rostig. Entweder mehr braun bei wenig benutzten Gleisen oder mehr ins schwarze gehend bei viel befahrenen Schienen.

Letztlich ergibt sich eine Farbe, die vor allem aus Abrieb (Rost) besteht und alle Bauteile gleichmäßig beaufschlagt.
In modernen Haltestellen liegt manchmal jede Menge Bremssand im Gleis - ist mir früher nicht so aufgefallen.

Wie beschrieben, kann man kein Universalrezept geben. Auch auf alten Strecken wurde früher auch mal repariert, Weichen aus- oder eingebaut, wodurch alte und neue Gleise aufeinander folgen.

Mangels Airbrush habe ich damals alle Gleise in Finkenheerd dem Pinsel gestrichen, wobei ein Gemisch aus braun und schwarz verwendet wurde. Die Schwellen und das Gleisbett habe ich nach dem Schottern mit viel Verdünnung und wenig Farbe "dreckig" gemacht.

Durch das Schienenputzen ist teilweise schon wieder Farbe verloren gegangen - ich werde es demnächst mal mit der Puste versuchen.

Einfach probieren und schaun, wie es aussieht. Wenn es aus einem Meter Abstand nicht mehr neu aussieht, ist die erste Schlacht gewonnen - verbessern kann man immer noch.

Grüße ralf_2
 
@Ralf_2

Schön das wir einer Meinung sind! :):fasziniert:
 
Die letzten Tage habe ich mich mit dem Rosten von Gleisen beschäftigt.

Da mir die bisher praktizierte Lackierung der Gleise mit Rostfarbe von Revell ziemlich eintönig und zu rotstichig war, versuchte ich mich mit Zweikomponenten-Echtrost und Pinsellackierung. Diese Versuche waren in erster Instanz nicht befriedigend. Durch die Lackierung mit dem Pinsel war mir der Farbauftrag zu dick und der Rosteffekt zu gering geworden. Hier werde ich noch weitere Versuche starten, evtl. für brach liegende Gleise.

Im Ergebnis ist die Airbrush-Lackierung für mich einzig praktikable Lösung für größere Anlagen oder Segmente.
Um eine möglichst abwechslungsreiche Rosttönung zu erhalten, lackierte ich in mehreren Schichten mit 1:1 Wasserverdünnter Acrylfarbe von Lifecolor in drei verschiedenen Brauntönen. Um die einzelnen Schritte zu veranschaulichen hier ein paar Bilder.

1.Bild: Gleise vor jeglicher Lackierung
2.Bild: erste transparente Lackierung mit Rust light shadow
3.Bild: zweite Lackierungmit Rust light shadow
4.Bild: Lackierung mit Rust base color
4.Bild. Vergleich zwischen zweiter und dritter Lackierung

.
 

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Fortsetzung...

Weiter geht's mit den nächsten Bildern.

1.Bild: nach der Lackierung mit Rust base color entstehen schon einige Schattierungen
2.und 3.Bild: nach der Lackierung mit Rust dark shadow
4.und 5.Bild: Vergleich der drei Brauntöne
 

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Fortsetzung...

Als vorerst letztes Bild noch einmal ein Gleisstück, bei dem man doch einige Schattierungen in der Braunfärbung erkennen kann.

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden, wobei ich mir mehr "durcheinander" der Farben gewünscht hätte. Das ist wohl aber nur mit dem Pinsel zu erreichen und fällt damit für mich aus. Wobei...einen Pinselversuch mit verdünntem schwarzem Wash werde ich noch durchführen.
Dann gibt es noch mal Bilder, auch einen Vergleich mit anderen Rostfarben.

Die Fotos sind alle unter Kunstlicht fotografiert, weshalb die Farben nicht 100%ig dargestellt werden können. Ich gebe mein Bestes nochmals bei Tageslicht.

So, jetzt Eure Meinungen.
 

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Hallo Torsten,
das steht ja bei mir auch noch an.
Der Farbton an sich gefällt. Wobei ich glaube, es gibt wirklich keine einheitliche Farbe für den Rost von Schienen.
Ich greife auf die brünierten Schienen zurück. Bei denen mit Deiner Methode "rüber genebelt" stelle ich mir gut vor.
Wie hälst Du aber beim Airbrushen die Schwellen sauber - besonders die Betonschwellen. Es sind ja nicht überall Bremsstrecken?
Gruß Klötze
Da fällt mir noch ein, kannst Du die Schienenköpfe gleich abwischen oder wird die Farbe sofort trocken?
 
@kloetze
Wenn die Gleise dunkel brüniert sind, reicht sicherlich ein Übernebeln mit dünneren Schichten.
Ich lackiere die Schienen mit kleinster Kanüle von jeder Seite einzeln, indem ich die Spritzpistole sehr flach ansetze und dabei einen Karton (Rückwand eines Zeichenblockes o.ä.) auf die Kleineisen hinter die Schiene halte. Dabei versuche ich die Kleineisen vor der Schiene gerade so mit zu erwischen. Der Karton ist dabei häufig abzuwischen, zu drehen oder auszutauschen, um zu verhindern, dass sich die zwangsläufig daran häufende Farbe an den Schienen absetzt. Außerdem verlangt das sehr feine Spritzen mit Acryl einiges an Übung, da die Farbe quasi schon an der Nadel trocknet. Empfehlenswert ist eine sehr geringe Luftmenge bei geringem Druck (1,5 bar).
Die Farbe auf den Schienenköpfen lasse ich einfach austrocknen und reinige sie später mit dem Roco-Schienenradierer.

Ich habe noch einige Fotos bei Tageslicht gemacht.
Auf den ersten drei Bildern ist ein Vergleich mit Pinsel-lackierten Gleisen in Vallejo Rost und Dark-earth zu sehen. Nicht nur vom Glanzgrad ergeben sich riesige Unterschiede. Ich denke die Bilder sprechen für sich.

Bild 4 und 5 zeigen noch ein Betongleis, bei dem ich die hintere bzw. rechte Schiene mit verdünntem Dark Wash überpinselt habe. In Makroaufnahme find ich es echt gut, allerdings sieht man mit bloßem Auge - nichts! Ich hatte Probleme, die Stelle wieder zu finden.
Dass die Betonschwellen im unteren Bereich Farbe mit abbekommen haben ist nicht weiter tragisch, da noch geschottert wird.
 

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Ich finde die Optik mehr als überzeugend ! Als ich "damals" meine Gleise gealtert habe, kannte ich nur die Version REVELL Rostfarbe mit dem Pinsel aufzutragen.

Wenn ich dagegen jetzt aber diese Ergebnis sehe ............ :argh:

.
 
Hallo Torsten,
stimmt, es ist das absolut Matte, was es aus macht.
Zum Roco Schienenradierer habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich habe ja meine Gleise auch immer gern so gereinigt/ gesäubert. Letztendlich ist es aber Schleifpapier und macht Rillen in die Schiene. Da setzt sich bei Modultreffen viel Dreck rein - ständig sauber machen. Deshalb nehme ich am liebsten nur noch Kork.
Gruß Klötze
 
Torsten's Methode führt zu sehr ansprechenden Ergebnissen, da bleiben aus meiner Sicht keine Wünsche offen.
Echtrost eignet sich nur für sehr wenig befahrene Gleise, da er doch ziemlich aufträgt. Ich habe mir bei meinem letzten Versuch Mühe gegeben, die Farbe möglichst dünn aufzutragen, trotzdem verwischen die Konturen durch den entstehenden Rost, gerade an den Kleineisen.
 

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@HBE

Für brach liegende Gleise ist das Ergebnis exzellent. Irgendwie bekomme ich das lange nicht so gut hin. Verdünnst Du die Eisengrundierung und lackierst Du mit Airbrush?

@Cyberrailer

Originalbilder sind immer willkommen. Möglichst aber von freier Strecke oder Bahnhof. Werksanschlüsse geben m.M. ein anderes Bild wieder, oder täusche ich mich da?
 
Ich nehm einfach einen kleinen Pinsel und male mit einem Mix aus dunkelgrauer und rötlich brauner Acrylfarbe an. Die Kleineisen sollen auch etwas abbekommen. Viele der hier gezeigten Bilder sind mir persönlich zu rötlich-braun. Für die Holzschwellen nehme ich ziemlich stark verdünnte dunkelgraue Acrylfarbe, sodass diese nur in den Ritzen hängen bleibt und letztlich die Maserung betont. Wenn man das ohne Lupe betrachtet (also normaler Sichtabstand), dann erfüllt das seinen Zweck. Wichtig ist mir dabei, dass vor allem der Schienenfuß ordentlich die Farbe abbekommt und damit nicht mehr hochglänzend ist.
 
...
Echtrost eignet sich nur für sehr wenig befahrene Gleise, da er doch ziemlich aufträgt...
Hallo,
heißt das, dass die Spurweite zu gering wird oder wie ist das zu verstehen? Oder meinst Du, dass dieser Echtrost die Neusilberprofile und die Radreifen angreift?
Sieht nämlich unschlagbar gut aus, wie ich finde. Daher möchte ich, wenn es geht meine Gleise damit altern.
Gruß BoBo
 
...heißt das, dass die Spurweite zu gering wird oder wie ist das zu verstehen? Oder meinst Du, dass dieser Echtrost die Neusilberprofile und die Radreifen angreift?

Weder noch. Ich habe unpräzise formuliert. Ich meine, dass sich der Echtrost eigentlich nur für die Darstellung von in der Realität wenig oder nicht befahrenen Gleisen eignet, weil die unmaßstäbliche Rostschicht im Modell einfach zu stark aufträgt. So extrem verrostet sehen Betriebsgleise nicht aus, da der alte Rost durch die Betriebsbeanspruchung immer wieder abfällt.
Für die Darstellung stillgelegter Gleise empfiehlt sich die Beimischung von matter, dunkler Acrylfarbe zur Eisenfarbe, da der Rost allein recht hell erscheint.

Ob sich der Echtrost für Modellgleise eignet, die tatsächlich befahren werden sollen, hab ich nicht probiert, weiß ich also nicht. Oxidationsprobleme an Schienen und Rädern werden vermutlich nicht auftreten, problematisch könnten langfristig feine Rostpartikel werden, die sich lösen.

Ich jedenfalls werde den Echtrost nur im Dioramabereich benutzen.
 
Danke für die Ausführung...
Ich werde mir die Lösung nun einmal bestellen und testen. Vielleicht kann man "herumfliegenden" Rostpartikeln ja mit irgend einer finalen Deckschicht , Klarlack oder so vorbeugen... Ich werde berichten, falls ich etwas herausfinde.
 
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